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 Oberliga Hamburg 2014/2015
Seiten: 1 ... 4 5 [6] 7 8 ... 14

Autor Thema: Oberliga Hamburg 2014/2015  (Gelesen 100598 mal)

eilbek-andi

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #75 am: 24. Februar 2015, 13:01:08 »

@altonase
ich bin gestern abend gar nicht darüber gestolpert, dass der HFV die zukünftigen meister offenbar dauerhaft gar nicht als RL-aufsteiger sieht und den meister das eröffnungsspiel bestreiten lassen will...! sehr lustig - wenn es nicht so traurig wäre.

Wer nicht dabei war, sollte mit voreiligen (Rück-)Schlüssen vorsichtig sein...
Es wurde natürlich darüber diskutiert. Und z.B. auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, den Meister z.B. Auswärts im Eröffnungsspiel antreten zu lassen (ähnlich wie in der Bundesliga).

Realität ist nunmal, dass die letzten 10 Jahre nur 3x ein Meister aufgestiegen ist:

- VfL 93 Meister 2006 (= OL Nord 2006/07)
- FC St. Pauli II Meister 2011 (= RL Nord 2011/12)
- SC Victoria Meister 2012 (= RL Nord 2012/13)

Sollte der Meister künftig aufsteigen, wird das Eröffnungsspiel halt anderweitig vergeben. Wo ist das Problem? Insgesamt waren die meisten Anwesenden aber für Beibehaltung der bisherigen Praxis. "Wer sich regelmäßig bewirbt, kommt auch irgendwann dran", tönte es aus dem Plenum. "Sollte man meinen bzw. dachte ich bisher auch", scherzte dann Andreas Lätsch (Manager SV Rugenbergen), der es schon mehrfach vergeblich versucht hatte...
« Letzte Änderung: 24. Februar 2015, 13:06:30 von eilbek-andi »
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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #76 am: 24. Februar 2015, 13:15:36 »

Zitat
Zum Thema Gelbe Karten (Sperre nach 5./10.):
Ich halte das in der OL in der Praxis für nicht umsetzbar! Wer soll das alles notieren, kontrollieren etc.? "Bis auf Buchholz schafft das niemand", scherzte Torsten Henke gestern, "aber das ist nächste Saison ja auch vorbei".
Jedenfalls wies Henke auch daraufhin, dass man möglicherweise dann künftig auch einen breiteren Kader braucht, wenn auf einmal 2-3 Spieler w/Sperre ausfallen.

Ich finde die Begründung lustig. Aber insgesamt ist es natürlich sowieso komisch, dass bei Sperren dritte Vereine, gegen die es gar keinen Regelverstoß gab, profitieren. Insofern muss man sowas meinetwegen sowieso nicht unbedingt einführen.

Die ganze Diskussion ist doch lächerlich. Die Regeln zu Gelb/Rot und 5. Gelbe funktionieren in anderen Bundesländern bis runter zu Kreisklasse. Hier jammert auch keiner wegen einem höheren Verwaltungsaufwand. Das Argument mit dem breiteren Kader toppt das aber noch. Wie wäre es denn, wenn man mal die eigenen Spieler dahingehend erzieht, gelbe Karten zu vermeiden, als zu sagen, dass man dann mehr Spieler braucht?!?!
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eilbek-andi

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #77 am: 24. Februar 2015, 13:46:40 »

...Wie wäre es denn, wenn man mal die eigenen Spieler dahingehend erzieht, gelbe Karten zu vermeiden, als zu sagen, dass man dann mehr Spieler braucht?!?!

Genau! Und Torhüter sollten dahingehend erzogen werden, keine Gegentore mehr zu kassieren! Zum Glück gibt es ja nie strittige Gelbe Karten... :P


Die ganze Diskussion ist doch lächerlich. Die Regeln zu Gelb/Rot und 5. Gelbe funktionieren in anderen Bundesländern bis runter zu Kreisklasse.

Wohl kaum.


Das Argument mit dem breiteren Kader toppt das aber noch.

Mein Gott, das war ein Ausspruch im Laufe einer Diskussion. Schon erstaunlich, wie hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird (von Leuten, die nicht vor Ort dabei waren). Außerdem ist da durchaus was dran. Fakt ist nunmal, dass es in allen Spielklassen (von BL bis KK) reichlich Gelbe pro Spieltag gibt. Der fromme Wunsch nach "Vermeidung selbiger" geht doch völlig an der Realtität vorbei.

Meine Prognose lautet jedenfalls: Wenn das eingeführt wird, gibt es künftig wieder jede Woche Sportgerichtsverhandlungen mit Umwertungen etc.!

Und sage keiner, die Daten bei fussball.de stimmen ja immer und jeder könne das nachvollziehen/prüfen...(wer regelmäßig bei Spielen selbst live dabei ist und dann einen Blick in fussball.de wirft, weiß, wovon ich spreche). Ich gucke/berichte/schreibe seit 10 Jahren jedes Jahr über 100 Spiele. Selbst mir entgehen aber immer wieder Gelbe Karten. Und Karten, die ich felsenfest notiert habe, fehlen dann bei fussball.de...
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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #78 am: 24. Februar 2015, 15:13:33 »

...Wie wäre es denn, wenn man mal die eigenen Spieler dahingehend erzieht, gelbe Karten zu vermeiden, als zu sagen, dass man dann mehr Spieler braucht?!?!

Genau! Und Torhüter sollten dahingehend erzogen werden, keine Gegentore mehr zu kassieren! Zum Glück gibt es ja nie strittige Gelbe Karten... :P


Die ganze Diskussion ist doch lächerlich. Die Regeln zu Gelb/Rot und 5. Gelbe funktionieren in anderen Bundesländern bis runter zu Kreisklasse.

Wohl kaum.


Das Argument mit dem breiteren Kader toppt das aber noch.

Mein Gott, das war ein Ausspruch im Laufe einer Diskussion. Schon erstaunlich, wie hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird (von Leuten, die nicht vor Ort dabei waren). Außerdem ist da durchaus was dran. Fakt ist nunmal, dass es in allen Spielklassen (von BL bis KK) reichlich Gelbe pro Spieltag gibt. Der fromme Wunsch nach "Vermeidung selbiger" geht doch völlig an der Realtität vorbei.

Meine Prognose lautet jedenfalls: Wenn das eingeführt wird, gibt es künftig wieder jede Woche Sportgerichtsverhandlungen mit Umwertungen etc.!

Und sage keiner, die Daten bei fussball.de stimmen ja immer und jeder könne das nachvollziehen/prüfen...(wer regelmäßig bei Spielen selbst live dabei ist und dann einen Blick in fussball.de wirft, weiß, wovon ich spreche). Ich gucke/berichte/schreibe seit 10 Jahren jedes Jahr über 100 Spiele. Selbst mir entgehen aber immer wieder Gelbe Karten. Und Karten, die ich felsenfest notiert habe, fehlen dann bei fussball.de...

Ok das mit dem Kader ist vielleicht überzogen. Aber dennoch wird die 5. Gelbe und Gelb/Rot mindestens bis in die untersten Brandenburger Ligen durchgezogen. In Berlin ist das ähnlich. Btw. strittige gelbe Karten wird es immer geben. Aber wie oft wird Gelb wegen Meckern, Ballwegschlagen u.ä. gezeigt? Das meine ich mit erziehen...
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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #79 am: 24. Februar 2015, 15:56:59 »

Zitat
Ok das mit dem Kader ist vielleicht überzogen. Aber dennoch wird die 5. Gelbe und Gelb/Rot mindestens bis in die untersten Brandenburger Ligen durchgezogen. In Berlin ist das ähnlich. Btw. strittige gelbe Karten wird es immer geben. Aber wie oft wird Gelb wegen Meckern, Ballwegschlagen u.ä. gezeigt? Das meine ich mit erziehen...

dann lieber eine zeitstrafe (z.b. 10min) äquivalent zum jugendbereich, wo es ja die "5min-zeitstrafe" gibt. dann profitiert auch der aktuelle gegner von der bestrafung des vergehens.
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Altonase

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #80 am: 24. Februar 2015, 16:22:49 »

sollten aus diesem grund die pokalspiele am WE stattfinden können, wäre eine aufwertung des wettbewerbes mit zusätzlichen verdienstmöglichkeiten, was ja zumeist OL-teams betrifft, im rahmen des möglichen, da am WE sicher mehr zu zuschauer zu generieren sind als unter der woche. erst recht in der dunklen jahreszeit.

Also, ich kenn da einen Oberligisten, der in der dunklen Jahreszeit normalerweise eher nix von Pokalwochenenden hätte (außer spielfrei) ::)
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Nordi

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #81 am: 25. Februar 2015, 14:55:48 »

Wie gleich mehrere Online-Portale vermelden, wird Tipico (wohl schon ab diesem Wochenende)  die Oberliga sowie Jugendspiele aus dem Programm nehmen!

http://www.nwzonline.de/fussball/wettanbieter-verzichtet-kuenftig-auf-oberliga_a_24,0,1604633088.html
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hbo

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #83 am: 26. Februar 2015, 00:57:00 »

Ich habe noch keinen Kommentar gelesen, aber die Infos die e-a hier schreibt, inklusive der Antworten der Vereine, zeigt mir, dass 12 von 18 Vereinen nicht einmal 5. Liga tauglich sind und die OLHH in den verwahrlosten Analen des Amateursports versiegen wird ...... und auch keinen Cent eines Invests mehr wert ist!!!!

Liebe Cobras, WoBos, Herr Barthels etc..., bitte packt Eure Kohle in einen Pool zusammen und supported die Jugend Hamburgs! Alles andere ist quatsch und Finanzierung von persönlichen Wünschen!

P.S. nachdem ich jetzt die Kommentare gelesen habe, bleibe ich dabei. gelbe karten zu notieren ist zu viel aufwand? ich lach mich schlapp. gibt es eigentlich ausser hamburg noch andere Bundesländer in denen es in der Oberliga nicht gemacht wird? In SH gilt die Regel auch und es gibt keine Probleme. die HH Oberliga ist halt eine Freizeitliga und das haben die Vereine durch Ihre Aussagen gestern Abend bestätigt.
« Letzte Änderung: 26. Februar 2015, 08:42:13 von Mr. Sinatra »
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LarsHH

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #84 am: 26. Februar 2015, 11:31:53 »

Die Oberliga HH ist und bleibt nach wie vor die unattraktivste, schlechteste und unprofessionellste 5. Liga in Deutschland. Da ist sogar Bremen weiter...
« Letzte Änderung: 26. Februar 2015, 11:32:31 von LarsHH »
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mikrowellenpete

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #85 am: 26. Februar 2015, 11:42:31 »

Die Oberliga HH ist und bleibt nach wie vor die unattraktivste, schlechteste und unprofessionellste 5. Liga in Deutschland. Da ist sogar Bremen weiter...
Inwiefern soll Bremen weiter sein?
Eine Liga, in der regelmäßig Handball-Ergebnisse zustandekommen, die ein riesiges Leistungsgefälle aufweist, finde ich zumindest sportlich weitaus unattraktiver.
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Faultier

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #86 am: 26. Februar 2015, 13:52:19 »

Die Oberliga HH ist und bleibt nach wie vor die unattraktivste, schlechteste und unprofessionellste 5. Liga in Deutschland. Da ist sogar Bremen weiter...

Stimmt! Sie wäre sogar noch unattraktiver wenn es z.B. irgendwelche "Speckgürtel" Clubs geben würde die all diese Eigentschaften in sich vereinen und dann plötzlich mitten in der laufenden Saison zurückziehen. .... ;)
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alditüte

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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #87 am: 26. Februar 2015, 14:08:45 »

Die gute Nachricht: Bis auf Buxtehude waren alle anderen 16 OL-Vereine vertreten!

Elmshorn war also auch nicht dabei? Die wollten sich wohl unangenehme Fragen ersparen!

die Mehrheit der anwesenden Vereine votierte künftig für eine „Regelanstoßzeit“ am Freitag um 19 Uhr, ansonsten müssen sich beide Vereine einigen. Damit sollen die zum Teil unmöglichen 18/18.30-Spiele in Buxtehude, Dassendorf, Pinneberg etc. künftig nicht mehr vorkommen

Das wird auch Zeit. Es ist mir ohnehin unverständlich, dass so viele Spiele im Hamburger Amateurfußball zu regelrechten Unzeiten stattfinden.

Hier berichtete Reenald Koch, der Mitglied in einer entsprechenden „Strategie-Kommission“ ist, wie folgt: Analog in der RL soll künftig auch in der OL ein Lizenzverfahren eingeführt werden. Dies soll der Erhöhung der Qualität dienen. Zudem würde der Norden (bzw. HH) sonst den Anschluss verlieren. Für die Vereine sei das kein Mehraufwand, so Koch.
Bis auf Vicky waren aber fast alle anderen Vereine gegen so einen Wirtschaftlichkeitsnachweis („zuviel Aufwand“, „95% der Klubs arbeiten vernünftig“, „Thema zu hoch gehängt“).
J. Dipner informierte zudem: Von 20 anderen Landesverbänden machen 17 aktuell nichts in der Richtung. HH wäre hier also (nach Niedersachsen) eher in der Vorreiter-Rolle.


Das ist natürlich klar, dass das für die meisten Vereine „zu viel Aufwand“ wäre. Das wundert mich nicht. Dennoch halte ich ein Lizensierungsverfahren für notwendig, ich bezweifle nämlich, dass es in irgendeiner Oberliga so viele Rückzüge gibt wie in der OL HH. Zudem haben die anderen Verbände nicht das Problem, dass der Sprung in die nächsthöhere Liga zu hoch wäre, so dass ein Lizenzverfahren ohnehin praktisch unnötig wäre – die dortigen Verbandsligen haben eine überregionale Oberliga vor sich (z. B. OL Ba-Wü) oder sind ohnehin sehr groß und stark besetzt (z. B. die Westfalenliga unter der RL West). Hamburg dagegen hat eine Stadtliga, aus der man als normaler Verein absolut null Chance hat aufzusteigen, weil es eine Liga höher schon durch ein Fünftel des ganzen Bundes geht. Meiner Meinung nach sollte man über eine Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein nachdenken.

J. Dipner stellte nochmal klar: Der HFV WILL die Reduzierung auf 16 OL-Klubs! Grund seien staffeltechnische Probleme (18er vs. 16er) und dringend erforderliche „freie“ Wochenenden, z.B. für den Pokal (damit das Viertelfinale künftig nicht unter der Woche stattfinden muss).
Sven Piel (Vicky): „Das würde auch die Attraktivität der Liga steigern“.
Dem mochte die Mehrheit der Vereine nicht folgen (2x Ja, 14x Nein).


Ich bin dagegen. Es macht eine Liga nicht attraktiver, wenn weniger Vereine in ihr spielen. Wie hier schon gesagt wurde; dann müsste die OL diese Saison mit 10 Teams spielen, um attraktiv zu sein. Die Bundesliga am besten nur zwischen zwei Mannschaften austragen – Bayern und Wolfsburg. Die schottische Liga wurde auch nicht spannender, als sie von einer 20er-Liga auf eine 10er-Liga verringert wurde. Ich halte dieses Attraktivitäts-Argument für ziemlichen Unsinn und hab das Argument noch nie nachvollziehen können. Es würde weiterhin Abstiegskampf und Aufstiegskampf geben und es würde weiterhin einen prozentual entsprechenden Abstand zwischen dem letzten und dem ersten Platz geben. Umgekehrt zeigt sich auch, dass es nicht mehr Kantersiege gibt, wenn eine Liga aufgestockt wird. Ich würde es vielmehr schade finden, wenn die OL jetzt auch noch abgestockt wird, so wie vor gut einem Jahrzehnt die LL, weil dadurch noch mehr Vereine in den unteren Amateurfußball versinken. Nein, von diesen Reduzierungsgedanken halte ich nichts und es ist auch vielsagend, dass die Vereine Dipner damit abgestraft haben.

Vorschlag des SpA: Bis auf das Finale künftig keine Verlängerung mehr, sondern direkt Elfmeterschießen. Grund: Mehr Freiraum für Ansetzungen. Ohne etwaige Verlängerung können Spiele später beginnen und Ansetzungen sind auch Ende August noch möglich. Die Mehrheit der Vereine war dagegen.

Dass so ein Unsinn überhaupt diskutiert wird. Das erinnert mich an die legendäre FIFA-Begründung für das Golden Goal – Spielzeit sparen, Erholung für die Spieler geben. Durch das Golden Goal hat man weltweit 120 Spielminuten eingespart, wie ich einmal in einem Fußballbuch gelesen habe. Dann kann man auch gleich nach 45 Minuten das Elfmeterschießen ansetzen, dann kann man Spiele sogar erst um 21:30 anpfeifen!

Vorschlag SpA/HFV: Künftig soll immer der Vorjahresmeister im Jahr darauf die Eröffnung ausrichten. Grund: Damit wird die Meisterschaft aufgewertet.
Auch hier war die Mehrheit der Vereine dagegen.


Die Meisterschaft würde man vielleicht ein bisschen mehr aufwerten, wenn die Vereine eine wirkliche Chance hätten, als Meister auch aufzusteigen! Wie Andi schon schrieb, konnten das in den letzten 10 Jahren nur 3 Meister. Das ist eine Quote, die ich erschreckend finde. Man sollte nicht als Ziel haben, ein Sonderbonbon für den Meister in Form eines möglichen Eröffnungsspiels zu verteilen, sondern lieber besprechen, wie man es erreicht, dass der Meister in der Folgesaison gar nicht mehr an der Liga teilnimmt! Da muss etwas geschehen, und dann erübrigt sich das Eröffnungsspiel für den Meister auch. Abgesehen davon, dass in den letzten Jahren praktisch immer Vicky oben stand, und das dann auch langweilig wäre, wenn jedes Jahr das erste Spiel im selben Stadion stattfinden würde.
Die Idee, dass – wenn der Meister dann tatsächlich nächstes Jahr noch in der Liga spielen SOLLTE, was der HFV und die Vereine unter allen Umständen zu verhindern suchen sollten – der Meister das Eröffnungsspiel auswärts bestreitet (Topspiel für den Verein, der das Spiel austrägt), ist aber gar nicht so schlecht.

Bis auf die LL-Relegation (zur OL) sollen die Aufstiegsrunden künftig entfallen. Stattdessen soll die „Quotientenregelung“ angewandt werden.

Da bin ich ganz und gar kein Freund von. Schade, dass das nun so gehandhabt wird. Die Punktequote in den jeweiligen Ligen hängt grundsätzlich damit zusammen, wer sonst noch in der Liga spielt (starke Liga oder schwache Liga?). Bekanntlich sind die Hamburger Amateurligen nicht gleich stark, so würde also ein schwächerer Tabellenzweiter in einer schwachen Kreisliga mehr Punkte holen als ein starker Zweiter in einer starken Kreisliga. Die Relegation ist da noch weitaus die beste Lösung, weil dies ein direktes Duell zwischen den Aufstiegskontrahenten ist und keine Lösung „über Eck“. Außerdem war das dann noch ein schöner Aufreger am Ende der Saison, wenn auf den Hamburger Plätzen noch weitere Aufsteiger in direkten Duellen ermittelt wurden.

Der DFB verbietet dies künftig. Nur noch Futsal in der Halle! Die Mehrheit der Vereine lehnt die Teilnahme an einer Futsal-Hallenmeisterschaft aber ab (5x Ja, 12x Nein). So würde z.B. Pauli II künftig nicht mehr teilnehmen.

Schade! Hallenfußball finde ich viel spannender als Futsal. Es ist krass, dass der DFB nun den Vereinen sogar schon vorschreibt, wie sie FREUNDSCHAFTSturniere auszutragen haben. Eins weiß ich jedenfalls – wenn es in der Lilli-Henoch-Halle nur noch Futsal zu sehen gibt und keinen Hallenfußball mehr, dann werde ich da fern bleiben. An Futsal habe ich noch nie was gefunden. Es wundert mich auch nicht, dass viele Vereine Futsalteilnahmen ablehnen.

Elmshorn war ja nicht "Pleite", sondern hat "clever" eine Lücke in der Satzung ausgenutzt (die der Verband jetzt übrigens schließen und den Rückzug mit sehr hohen Strafen belegen will). Elmshorn "spart" in der Rückrunde den Etat (Spieler sind ja alle weg) und hat trotzdem einen LL-Platz sicher...

Das waren die Argumente auf der Versammlung? Wurde auch darüber gesprochen, wie so etwas künftig vernünftiger geahndet werden könnte? Meiner Meinung nach sollte jede Mannschaft, die sich zurückzieht, grundsätzlich im nächsten Jahr bloß in der Kreisklasse starten dürfen (jetzt mal die legitime „Ersetzung“ von Zweitmannschaften außer Acht gelassen). Das torpediert doch den ganzen Spielbetrieb.
« Letzte Änderung: 26. Februar 2015, 14:09:30 von alditüte »
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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #88 am: 26. Februar 2015, 14:09:16 »


Vorschlag SpA/HFV: Regelung analog RL: Nach 5. und 10. Gelber Karte ein Spiel Sperre, ebenso nach einer Gelb-Roten.
Die Vereine waren dagegen (zu hoher Verwaltungsaufwand), zudem Gefahr von Punktabzügen etc. wegen „versehentlicher Einsätze“ von eigentlich gesperrten Spielern.


Das ist ehrlich gesagt das, was ich am dämlichsten finde, und die Begründung regt mich regelrecht auf. Es ist völliger Schwachsinn, wie gegen eine Gelbsperre in der Oberliga (bzw. unteren Ligen) argumentiert wird.
Erst einmal bedeutet die derzeitige Regelung, dass eine Gelbe Karte absolut null Konsequenzen hat, wenn man nicht gerade so doof ist, und noch im selben Spiel eine zweite sieht. Es ist so als würde nach jedem Spiel jede Gelbe Karte wieder gelöscht werden. Wenn es 1:0 in der 90. Minute steht und der Gegner einen Angriff hat, dann kann man problemlos ein taktisches Foul machen, sieht Gelb dafür, und erfährt damit absolut keine Konsequenzen, weil es ja nicht „die fünfte“ sein kann. Im Endeffekt ist die Gelbe Karte in der Oberliga abwärts nur eine Zierde im Spielbericht. Selbiges gilt für eine Gelbrote Karte. Tja, Pech, spielste halt ein paar Minuten nicht, nächste Woche biste ja wieder dabei.
Das mit dem „höheren Verwaltungsaufwand“ ist aber an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen – es geht einfach nur darum, nachzugucken, ob irgendein Spieler gerade gelbgesperrt ist, mehr nicht. Und das ist ein zu hoher Aufwand. Es wird bis runter in die Kreisklasse (wahrscheinlich auch bei den Unteren Herren und den Freizeitligen) ein riesiges Aufhebens gemacht und großer Verwaltungsaufwand betrieben, dass auch ja alle Spieler im Kader einen gültigen Spielerausweis haben, spielberechtigt sind und auf dem Spielberichtsbogen mit korrektem Namen stehen – aber in der Oberliga ein paar Gelbe Karten aufschreiben, das ist ein zu hoher Aufwand! Das ist unglaublicher Schwachsinn.
Das Einzige, was gemacht werden muss: Schiedsrichter schreiben konsequent jede Gelbe Karte auf, die sie verteilen (das wird ohnehin gemacht – jedenfalls habe ich noch nie erlebt, dass ein Schiri nicht irgendwas auf seinen Zettel gekritzelt hat, nachdem er jemandem Gelb gab), und geben dies nach dem Spiel den Verantwortlichen bekannt (auch das sollte ja ohnehin gemacht werden und stellt ebenfalls kein Problem dar). Zack, einfach. Trainer sind ohnehin keine Analphabeten, die brauchen hinter jedem Spielernamen nur eine Strichliste einführen und bei jedem waagerechten Strich darf der Spieler halt einmal nicht ran. Wo zum Teufel stellt das ein Problem dar? Das ist eine Sache von ein paar Minuten und wenn der Schiri vernünftig arbeitet, dann dauert es nicht mal eine Minute. Es ist eine völlig banale Aufgabe.
Was die Gefahr von Punktabzügen betrifft: Stimmt. Dann soll man halt keine gesperrten Spieler aufstellen. Nach Roten Karten kriegt man es doch auch hin, den Spieler nicht einzusetzen, aber Gelbsperren sind zuviel verlangt?
Es ist mir unbegreiflich, was da für selten dämliche Argumente in der Versammlung genannt wurden. Wahrscheinlich ist das der Grund, dass kaum ein Hamburger Verein in die RL aufsteigen will: Zu hoher Verwaltungsaufwand und die Gefahr von Punktabzügen wegen der ultramodernen Regelung der Gelbsperren.

Ich weiß echt nicht, wo das ein Problem sein soll. Schiris werden auf der nächsten Schiedsrichtertagung einfach konsequent dazu angehalten, Gelbe Karten auf dem Spielberichtsbogen anzugeben (das tun sie ohnehin schon, also kein Mehraufwand für Schiris, und beschweren würde sich bei so einem Pipifax ohnehin kein vernünftiger Schiedsrichter) und anschließend dafür zu sorgen, dass die Vereine davon erfahren (auch das ist kein Problem, dafür gibt es das Internet oder wahlweise den Smalltalk nach dem Spiel mitsamt Austausch des Spielberichtsbogens). Nach zehn Minuten ist die Arbeit für den Schiri getan, fertig, aus. Und die Trainer kontrollieren halt vor jedem Spiel die Aufstellung und die Spielberichte, was sie ohnehin immer machen sollten, und verzichten auf Spieler, die gesperrt sind. Das ist noch weniger Arbeit als für den Schiedsrichter.

Es ist albern, albern, albern! Ich kann wirklich nur den Kopf darüber schütteln.
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Re: Oberliga Hamburg 2014/2015
« Antwort #89 am: 26. Februar 2015, 14:11:16 »

Fakt ist nunmal, dass es in allen Spielklassen (von BL bis KK) reichlich Gelbe pro Spieltag gibt.

Ich habe bislang nicht festgestellt, dass es in der Kreisklasse mehr Gelbe geben würde als in der Bundesliga. Das wirkt möglicherweise nur so, weil dort die Anzahl der Spiele, in denen wirklich viele Gelbe Karten verteilt werden („harte“ Spiele) höher ist als in der Bundesliga. Die Majorität der Spiele in der Kreisklasse hat aber genauso viele Karten wie in höheren Ligen, so ist zumindest mein Eindruck.

Meine Prognose lautet jedenfalls: Wenn das eingeführt wird, gibt es künftig wieder jede Woche Sportgerichtsverhandlungen mit Umwertungen etc.!

Anfangs ja, das glaube ich auch. Aber das war auch so als irgendwelche Ausländerregelungen eingeführt wurden, oder dritte Wechsel, oder Juniorenspielerkontingente. Und nach zwei, drei Jahren hat es jeder kapiert, und es gab wieder so wenige Verhandlungen wie vor der Regeländerung. Wenn ich da nur an unseren lieben alten Trap denke … Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass man beim HFV froh sein kann, wenn es in den ersten Monaten „viele“ Verhandlungen gäbe, weil dies sowohl ein Zeichen dafür wäre, dass die Gelbsperren-Regelung konsequent umgesetzt wird und dies außerdem ein Zeichen an die Vereine wäre, dass Verstöße geahndet werden. Und im Endeffekt würden die Vereine sich dann selbst um Gelbsperren kümmern und merken, dass das alles gar nicht so ein großer Aufwand ist, wie immer behauptet wird. Bei Eintracht Norderstedt befasst man sich ja auch nicht jede Woche fünf Stunden mit irgendwelchen Gelbsperren, nachdem Norderstedt sich zehn Jahre lang mit sowas nicht herumschlagen musste.

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Fußball.de ist tatsächlich häufig unheimlich ungenau und unvollständig. Und seit dieser Saison sieht die Seite auch unglaublich hässlich und unpraktisch aus … seit 2014 benutze ich fußball.de kaum noch, weil das die hässlichste Fußballseite im ganzen deutschsprachigen Netz geworden ist. Na ja, das ist Geschmackssache.
Ich denke, man sollte darauf vertrauen, dass der Verband (HFV) und die Schiedsrichter korrektere Daten haben als das, was bei fußball.de manchmal für ein Unsinn steht. Außerdem sollten, wie ich oben gesagt habe, den Schiedsrichtern auch noch einmal verpflichtend eingeprägt werden, dass sie den Spielbericht korrekt und gewissenhaft veröffentlichen. Natürlich nicht nur wegen etwaiger Gelber Karten.
Dass man als Zuschauer ab und an Gelbe Karten übersieht, das ist doch aber völlig gewöhnlich. Du kannst auch kaum drei Bundesliga-Spiele sehen mit dem Ziel, jede Gelbe Karte zu notieren, ohne dass du irgendeinen Fehler in deinen Aufzeichnungen hast (natürlich live im Stadion, nicht im TV, wo Gelbe Karten unten eingeblendet werden). Man muss sich nur mal überlegen, wie oft man am Spielfeldrand in welcher Liga auch immer Sätze hört von wegen: „Hat der nicht schon Gelb gesehen?“. Man muss nur eine Sekunde nicht hingucken und schon hat man eine Gelbe Karte übersehen oder man muss nur einen blöden Winkel zum Spielfeld haben und schon denkt man, dass ein anderer Spieler die Karte sah. Solang Spieler und Schiri Bescheid wissen, ist doch alles in Ordnung.

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Die Oberliga HH ist und bleibt nach wie vor die unattraktivste, schlechteste und unprofessionellste 5. Liga in Deutschland. Da ist sogar Bremen weiter...

Das ist nun aber auch Unsinn. Die Bremen-Liga ist die albernste fünfte Liga, die Deutschland zu bieten hat. Die Bremen-Liga ist die Regionalliga Bayern der Oberligisten.
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