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 Regionalliga Nord 2019/20

Autor Thema: Regionalliga Nord 2019/20  (Gelesen 15038 mal)

eilbek-andi

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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #45 am: 15. Mai 2020, 15:02:33 »

Pressemitteilung 14 / 2020

Vereine Votieren für Beendigung der Saison

Die Vereine der Regionalliga Nord der Herren haben in einer Telefonkonferenz gemeinsam mit
dem Geschäftsführenden NFV-Präsidium, Spielleiter Jürgen Stebani sowie Reenald Koch,
Vorsitzender des NFV-Regionalligaausschusses, für einen Abbruch der Spielzeit 2019/2020
votiert.

Alle zugeschalteten Teilnehmer der 18 Vereine der Regionalliga Nord der Herren bestätigten
die vorab schon per Umfrage abgegebene Auffassung, dass eine Fortführung der Saison mit
„Geisterspielen“ oder zu einem späteren Zeitpunkt für sie nicht durchführbar und eine
Beendigung der Saison ohne Alternative sei.

Diskussionen gab es darüber ob die Auf- und Abstiegsfrage per Quotient beantwortet werden
solle. Der Quotient wird aus der Anzahl der erreichten Punkte zum Stichtag der Aussetzung des Spielbetriebs am 12. März 2020 geteilt durch die Anzahl der bis dahin absolvierten Spiele
errechnet.

Mehrheitlich sprachen sich die Vereinsvertreter dabei dafür aus, auf Absteiger zu verzichten und in der kommenden Spielzeit mit einer aufgestockten Liga spielen zu wollen. Im Rahmen der zuvor versendeten Umfrage wurde von einigen Vereinen bezüglich der Aufstiegsfrage in die 3. Liga der Vorschlag einer Relegationsrunde (Hin- und Rückspiel) zwischen dem VfB Lübeck und dem VfL Wolfsburg gemacht anstelle der Quotientenregelung.

Nach ausführlichem Meinungsaustausch der Teilnehmer votierte eine knappe Mehrheit für die
Austragung einer Relegation.

Das abgegebene Meinungsbild der Vereine fließt nun mit in die Entscheidung des NFV-Präsidiums ein. Diese wird bei einem Außerordentlichen NFV-Verbandstag (Termin
voraussichtlich Ende Juni) zur Abstimmung gestellt.

Die Frage einer möglichen alternativen Spielplangestaltung bei Aussetzung des Abstiegs wird
in den kommenden Wochen, eng gekoppelt an die Verfügungslage der Länder/des Bundes, in
den spieltechnischen Ausschüssen diskutiert.

NFV-Präsident Günter Distelrath danke den Teilnehmern für eine konstruktive und sachliche
Diskussion, die trotz schwieriger Themen und emotionaler Betroffenheit stets sportlich fair ablief. „Wir wissen, dass die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden müssen, nicht alle
gleichermaßen befriedigen werden und teilweise weitreichende Konsequenzen nach sich
ziehen.“
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #46 am: 15. Mai 2020, 15:45:53 »

Zitat
Mehrheitlich sprachen sich die Vereinsvertreter dabei dafür aus, auf Absteiger zu verzichten und in der kommenden Spielzeit mit einer aufgestockten Liga spielen zu wollen.

herzlichen glückwunsch an die "93er". da kann mal sehen, was ruhe und geduld in einem verein ausmachen können. sowas wird in der regel mit dem klassenerhalt belohnt.


Zitat
Im Rahmen der zuvor versendeten Umfrage wurde von einigen Vereinen bezüglich der Aufstiegsfrage in die 3. Liga der Vorschlag einer Relegationsrunde (Hin- und Rückspiel) zwischen dem VfB Lübeck und dem VfL Wolfsburg gemacht anstelle der Quotientenregelung.

Nach ausführlichem Meinungsaustausch der Teilnehmer votierte eine knappe Mehrheit für die
Austragung einer Relegation.

für abbruch voten, aber relegation geht noch. da wollen wohl einige vereine die zweitvertertung der wölfe loswerden und den verhassten lübeckern, die aber wenigstens zuschauer mitbringen, ein weiters jahr RL gönnen...?! was für ein widerlicher opportunismus.
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #47 am: 15. Mai 2020, 17:28:33 »

Naja, WOB II sind ja nicht die einzigen, die lustige Relegationen basteln, nur um noch den letzten Strohhalm greifen zu können. RW Essen hat ja eine fast noch lustigere Relegation vorgeschlagen (3er Runde mit Oberhausen und Verl), weil es selten so einfach war aufzusteigen wie dieses Jahr, wenn der Meister schon keine Lizenz beantrag und nächstes Jahr mit Münster nen echtes Kaliber in die Liga kommt.

Die Frage ist, ob Lübeck überhaupt dieses Jahr aufsteigen will. Die 3. Liga geht unter Umständen bei Abbruch der Saison mit 22 Vereinen oder mehr in die neue Saison, was mindestens 6 Absteiger zur Folge hätte. Selbes gilt ja auch für die Regionalliga. Nächstes Jahr bei ggf. 21 Teams in der Liga, da gibt es auch mindestens 5-6 Absteiger, da freut sich jeder Aufsteiger aus der Oberliga.
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #48 am: 15. Mai 2020, 17:45:11 »

Lübeck hat doch bisher alles abgelehnt, was nicht ihren automatischen Aufstieg zur Folge hätte. Die scheinen Angst zu haben bei einer Fortführung der Liga oder einer Relegation gegen Wolfsburg den kürzeren zu ziehen.

Man könnte natürlich eine Relegation zwischen allen die eine Lizenz für die 3. Liga beantragt haben, machen. Dies wäre anders als bei einem Abstieg, der bei Fortführung der Saison noch (fast) alle Vereine treffen könnte, auch in kleinerem Kreis durchzuführen.
Im Westen gibt es von RWE ja den Vorschlag, da nicht sicher gewesen wäre, ob bei einer normalen Fortführung der Saison Verl auch aufgestiegen wäre oder es nicht doch Essen oder Oberhausen gewesen wäre.
Auch im Nordosten streiten sich die Aufstiegskandidaten ja noch darum, wer wie aufsteigt.
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #49 am: 15. Mai 2020, 19:53:39 »

ist ja alles legitim, das bestmögliche für seinen verein herausholen zu wollen und zu fordern, aber wenn in RWE als tabellendritter (auch wenn rödinghausen nicht hoch will) mit i-welchen abstrusen gedanken-spielen kommt, ist es natürlich wesentlich unglaubwürdiger als wenn tabellenführer lübeck seine rechte vertritt...! ich war/bin nur verwundert, dass die vereine der RL nord so sehr gegen die lübeck-version stimmten.
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #50 am: 15. Mai 2020, 20:27:34 »

Ich kann beide Seiten ein Stück weit verstehen - Lübeck hat sich einen (kleinen) Vorsprung herausgespielt (der in einer Relegation plötzlich weg wäre), aber WOB II ist alles andere als chancenlos abgeschlagen (und hat damit auch noch eine realistische Aufstiegschance). Vielleicht könnte man salomonisch Lübeck in der Relegation einen kleinen Vorsprung geben. 0,5 Tore vielleicht, oder ein einziges Relegationsspiel in Lübeck, so in der Richtung.
« Letzte Änderung: 15. Mai 2020, 20:28:49 von Altonase »
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #51 am: 15. Mai 2020, 20:35:52 »

Ich kann beide Seiten ein Stück weit verstehen - Lübeck hat sich einen (kleinen) Vorsprung herausgespielt (der in einer Relegation plötzlich weg wäre), aber WOB II ist alles andere als chancenlos abgeschlagen (und hat damit auch noch eine realistische Aufstiegschance). Vielleicht könnte man salomonisch Lübeck in der Relegation einen kleinen Vorsprung geben. 0,5 Tore vielleicht, oder ein einziges Relegationsspiel in Lübeck, so in der Richtung.

oder man spielt drei der vier halbzeiten in lübeck und eine in wolfsburg...

grotesk ist doch, dass die selben vereine, die für "abbruch" stimmten, die beiden tabellen(an)führer weiterspielen lassen wollen....
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #52 am: 15. Mai 2020, 20:55:02 »

Zitat
NFV plant Entscheidung erst Ende Juni  - Regionalliga manövriert sich ins Chaos - Relegation VfB Lübeck gegen VfL Wolfsburg II mit Hin- und Rückspiel? - Wolfsburg schlägt sogar Saisonfortsetzung im Geisterspielmodus vor

Eigentlich sollte die große Videokonferenz aller Nord-Regionalligisten mit dem Verband Klarheit bringen über Abbruch und Wertung der Saison 2019/20. Aber stattdessen hat das Votum die Liga und den Verband ins Chaos manövriert. Einhellig waren alle Beteiligten (18 Teams plus NFV-Präsidium) für einen Abbruch der Saison 2019/20. Ebenso klar war das Meinungsbild, dass es keine Absteiger geben soll, auch, dass es eine Abschlusstabelle per Quotientenregel geben soll. Das sei allgemeiner Tenor, dezidiert abgestimmt wurde darüber nicht. Nach dieser Regel wäre der VfB Lübeck der Aufsteiger in die 3.Liga.

Gegen den VfB: Profiklubs stimmen für Relegation

Dazu aber gab es das Veto des Tabellenzweiten VfL Wolfsburg II. Nachwuchschef Pablo Thiam forderte ein Entscheidungsspiel (Relegation) zwischen VfB und VfL II. Und dieser "Antrag" wurde dann tatsächlich in der Videoschalte abgestimmt - einzeln, nacheinander. Ergebnis: 8:6 für eine Relegation bei vier Enthaltungen. Auffällig: dem U23-Vorschlag folgten neben dem VfL die anderen Profiklubs HSV, Werder, Hannover 96, dazu HSC Hannover, der VfB Oldenburg, Altona 93 (mit Neu-Sportchef Richard Golz) und Drochtersen/Assel. Dagegen stimmten neben dem VfB Lübeck, Landesrivale Heider SV, der Lüneburger SK, Eintracht Norderstedt, SSV Jeddeloh und bemerkenswerterweise der FC St. Pauli (Holstein, Weiche, Havelse, Rehden enthielten sich).

Ex-Profi Pablo Thiam bringt "Antrag" durch

Thiam hatte zuvor im Hintergrund offenbar ganze Arbeit geleistet, sein Netzwerk genutzt - und sogar noch einen weiteren Vorschlag in der Videorunde unterbreitet. Er regte an, dass die Saison nicht abgebrochen wird, sondern im Geisterspielmodus beendet wird. Wie in der Bundesliga. Für die entstehenden Kosten - Corona-Tests, Quarantänen usw. - würde sich vielleicht ja ein Partner finden lassen, deutete er an. Diese Idee wurde vom NFV schnell einkassiert.

Schikorra: Mit dem VfB wird es keine Relegation geben

Auf dem Tisch liegt jetzt aber das Votum einer Aufstiegsrelegation zwischen dem VfB und dem VfL II. VfB-Vorstandssprecher Thomas Schikorra erklärte bereits, dass es mit dem VfB keine Relegation geben werde. Dazu fehle jegliche Grundlage. "Wenn man die Saison per Quotenregel beendet, dann haben wir einen Aufsteiger, nämlich den VfB Lübeck", sagt er. Alles andere sei keine Quotenregelung sondern eine Annullierung der Saison. Diese sei aber nicht gewollt gewesen. Schikorra: "Außerdem ist nur ein Meinungsbild erstellt worden. Entscheiden muss der Verband, der NFV."

Dazu bedarf eis eines Außerordentlichen Verbandstages. Und jetzt wird es skurril. Der NFV teilte am Freitagmittag mit, dass dieser Verbandstag "voraussichtlich Ende Juni" stattfinden kann. Das bedeutet: Stimmt der NFV für eine Relegation, dann kann die erst nach dem Beschluss, also erst im Juli stattfinden. Zu dem Zeitpunkt hätte der VfB aber gar keine vollzählige Mannschaft mehr, denn 17 Verträge von Spielern laufen Ende Juni aus. Und auch wenn der DFB meint, die Verträge verlängerten sich automatisch, wenn auch die Spielzeit (endet normalerweise am 30.Juni) verlängert würde (was ja der Fall wäre), so sieht man das beim VfB anders. Hier gelte nicht ein DFB-Statut, sondern das Arbeitsrecht.

Droht ein Finale ohne Fans?

Zweite Überraschung, die die aktuelle NFV-Mitteilung parat hält: Der Verband geht von einer Relegation in Hin- und Rückspiel aus, wenn es denn dazu kommen sollte. Das Rückspiel würde auf der Lohmühle steigen - natürlich ohne Zuschauer, als Geisterendspiel mit allen Schikanen. Ob es dafür eine Genehmigung durch die Behörden geben würde, ist mehr als fraglich. Übrigens: Hätte Corona nicht zugeschlagen, würde der VfB an diesem Sonntag auf seiner Lohmühle gegen Drochtersen-Assel sein letztes Heimspiel bestreiten, hätte dann wohl die Meisterschaft feiern können….

https://www.sportbuzzer.de/artikel/geisterendspiel-auf-der-lohmuhle-im-juli/
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #53 am: 15. Mai 2020, 21:24:47 »

Ich kann beide Seiten ein Stück weit verstehen - Lübeck hat sich einen (kleinen) Vorsprung herausgespielt (der in einer Relegation plötzlich weg wäre), aber WOB II ist alles andere als chancenlos abgeschlagen (und hat damit auch noch eine realistische Aufstiegschance). Vielleicht könnte man salomonisch Lübeck in der Relegation einen kleinen Vorsprung geben. 0,5 Tore vielleicht, oder ein einziges Relegationsspiel in Lübeck, so in der Richtung.

oder man spielt drei der vier halbzeiten in lübeck und eine in wolfsburg...

Ja, oder man reitet halt Prinzipien. Im Ernst: meine liebste Lösung wäre eh eine zweigleisige 3. Liga. Dann könnten beide hoch und wir hätten auch nicht das Problem mit übergroßen Spielklassen.
« Letzte Änderung: 15. Mai 2020, 21:28:02 von Altonase »
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #54 am: 17. Mai 2020, 13:00:31 »

Ich kann beide Seiten ein Stück weit verstehen - Lübeck hat sich einen (kleinen) Vorsprung herausgespielt (der in einer Relegation plötzlich weg wäre), aber WOB II ist alles andere als chancenlos abgeschlagen (und hat damit auch noch eine realistische Aufstiegschance). Vielleicht könnte man salomonisch Lübeck in der Relegation einen kleinen Vorsprung geben. 0,5 Tore vielleicht, oder ein einziges Relegationsspiel in Lübeck, so in der Richtung.

Klar kann man es verstehen, dass Wolfsburg endlich auch gerne mal aufsteigen würde. Aber ich sehe ehrlich keinen Grund, warum sie das sollten.

Sie sind eben nach derzeitigem Stand nicht bestes Team, und auch nach der Hinrunde, als also beide Vereine genau einmal gegen jedes Team gespielt hatten, war Lübeck oben. Und zu beschließen die restlichen Spiele alle ausfallen zu lassen, aber dann doch noch nach so einer langen Unterbrechung ein oder zwei neue Spiele zu erfinden, die in keiner Spielordnung bisher vorgesehen sind, ergibt meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn.
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Altona — alles andere ist Quatsch.

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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #55 am: 20. Mai 2020, 14:59:15 »

Schadensersatz ist relativ strikt geregelt, da muss der SVW dann schon ne lückenlose Kausalitätskette darlegen....mit "zu Unrecht in eine laufende Saison eingegriffen, Spielablauf gestört, keine Motivation..." dürfte da nicht ganz reichen.

Ganz genau.

Aber wahrscheinlich will sich der SVW jetzt einfach nur am DFB/NFV "rächen" (für die mangelnde Unterstützung) und ein Grundsatzurteil á la Bosman erstreiten. Das hätte dann zwar keine monitären Vorteile für W'haven, aber das ganze System käme ins Wanken (Ausbildungsentschädigungen für Fußballer = sittenwidrig usw.). Wenn die Satzungen der FIFA, DFB usw. von einem ordentlichen Gericht für rechtswidrig erklärt werden, wird es spannend. Konnte sich bei Bosman damals auch keiner vorstellen...

Der BGH hat entschieden: Weiter Bezirksliga - SV Wilhelmshaven darf nach Zwangsabstieg nicht in Regionalliga zurück

https://www.ndr.de/sport/fussball/Keine-Regionalliga-Rueckkehr-fuer-SV-Wilhelmshaven,wilhelmshaven874.html
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #56 am: 22. Mai 2020, 16:56:39 »

Das Präsidium des Norddeutschen Fussballverbandes hat jetzt entschieden, dass die RL-Nord abgebrochen wird. Lübeck soll aufsteigen und es wird keinen Absteiger geben. Aus den Oberligen wird es fünf Aufsteiger geben. Allerdings muss das noch vom außerordentlichen NFV-Verbandstag im Juni beschlossen werden. Das Präsidium hat sich damit auch gegen eine Relegation zwischen Lübeck und Wolfsburg ausgesprochen.
https://www.nordfv.de/news/nfv-praesidium-praesidium-beschliesst-abbruch-der-saison

Aufsteiger aus den Oberligen wären nach den aktuellen Tabellen und den Anträgen:
Hildesheim, Atlas Delmenhorst, Oberneuland, Teutonia 05 und Phönix Lübeck. Jetzt brauchen diese noch die Zulassung und die Feststellung ihrer Ligen, dass sie aufsteigen.
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eilbek-andi

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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #57 am: 22. Mai 2020, 17:05:13 »

Das Präsidium des Norddeutschen Fussballverbandes hat jetzt entschieden, dass die RL-Nord abgebrochen wird. Lübeck soll aufsteigen und es wird keinen Absteiger geben. Aus den Oberligen wird es fünf Aufsteiger geben. Allerdings muss das noch vom außerordentlichen NFV-Verbandstag im Juni beschlossen werden. Das Präsidium hat sich damit auch gegen eine Relegation zwischen Lübeck und Wolfsburg ausgesprochen.
https://www.nordfv.de/news/nfv-praesidium-praesidium-beschliesst-abbruch-der-saison

Aufsteiger aus den Oberligen wären nach den aktuellen Tabellen und den Anträgen:
Hildesheim, Atlas Delmenhorst, Oberneuland, Teutonia 05 und Phönix Lübeck. Jetzt brauchen diese noch die Zulassung und die Feststellung ihrer Ligen, dass sie aufsteigen.

Pressemitteilung 18 / 2020, Bremen, 22.05.2020

Regionalligen Nord der Herren - NFV-Präsidium entscheidet über Saisonabbruch

Das Präsidium des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) hat sich in seiner heutigen
Videokonferenz mit den Meinungsbildern der Vereine und den verschiedenen Szenarien des
Saisonabbruchs beschäftigt. Einstimmig wurde dabei beschlossen, in...Regionalligen Nord
die laufende Spielzeit 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie abzubrechen. Ein
entsprechender Antrag wird dem Außerordentlichen NFV-Verbandstag Ende Juni vorgelegt.
Das NFV-Präsidium schloss sich bei dieser Entscheidung dem einheitlichen Meinungsbild der
Vereine aller Regionalligen an und ließ in seiner Abstimmung alle vorher angedachten Modelle
wie „Geisterspiele“ und eine Verlängerung der Saison außen vor.

Ebenfalls wurde einstimmig beschlossen, dass die Saison 2019/2020 ....ohne
Absteiger beendet wird. Das bedeutet, dass keine Mannschaft aufgrund der vorzeitigen
Beendigung der Spielzeit in die Ligen der vier norddeutschen Landesverbände absteigen muss.
Ferner wurde einvernehmlich abgestimmt, die aufstiegsberechtigten Mannschaften, die auch
für die jeweils nächsthöhere Spielklasse eine Meldung abgegeben haben, aufsteigen zu lassen.

Konkret bedeutet dies für die Regionalliga Nord der Herren, dass die Tabelle nach Quotienten-
Regelung mit Stichtag 12. März 2020 (Aussetzung des Spielbetriebes) Geltung erfahren soll.
Damit votiert das NFV-Präsidium einstimmig dafür, dass der VfB Lübeck als Aufsteiger in die 3.
Liga gilt. Eine Relegationsrunde zwischen dem Zweitplatzierten VfL Wolfsburg und dem VfB
Lübeck, wie von einigen Vereinen vorgeschlagen, lehnt das NFV-Präsidium ab. „Der VfB Lübeck ist in allen Konstellationen der Tabelle an der Spitze, daher das klare Votum für den Aufstieg des VfB Lübeck,“ äußerte sich NFV-Präsident Günter Distelrath nach der Videokonferenz.

Darüber hinaus beschloss das NFV-Präsidium einstimmig, aus den gegebenen Umständen auf
eine Aufstiegsrunde in die Regionalliga Nord der Herren zu verzichten und fünf direkte
Aufsteiger aus den Oberligen der vier norddeutschen Landesverbände (Bremen, Hamburg,
Schleswig-Holstein sowie zwei Vereine aus Niedersachsen) für die Spielzeit 2020/2021
zuzulassen. Voraussetzung dafür ist, dass ein bewilligter Antrag auf Zulassung vorliegt.

Der NFV-Spielausschuss berät in den kommenden Wochen über die Durchführung der Liga in
der Spielzeit 2020/2021 mit einer Stärke von dann 22 Mannschaften und wird verschiedene
Modelle (angelehnt an die Verfügungslagen der Länder/des Bundes und dem damit
verbundenen prognostizierten Beginn der Saison) den Vereinen zur Diskussion vorlegen.

Die vom NFV-Präsidium verabschiedeten Beschlüsse werden nun als Anträge den Delegierten
und Mitgliedern zu einem Außerordentlichen NFV-Verbandstag im Juni zur Abstimmung
vorgestellt.
« Letzte Änderung: 22. Mai 2020, 17:06:48 von eilbek-andi »
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #58 am: 22. Mai 2020, 17:14:09 »

Die vom NFV-Präsidium verabschiedeten Beschlüsse werden nun als Anträge den Delegierten
und Mitgliedern zu einem Außerordentlichen NFV-Verbandstag im Juni zur Abstimmung
vorgestellt.

Kann mir jemand sagen, WANN genau der Verbandstag im Juni stattfindet (und wieso der Termin in der Pressemitteilung nicht gleich genannt wird)? Auf der NFV-Homepage findet man alle möglichen Termine (https://www.nordfv.de/news-info/termine/zukuenftige-termine), nur nicht den außerordentlichen Verbandstag...
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Re: Regionalliga Nord 2019/20
« Antwort #59 am: 22. Mai 2020, 17:40:59 »

Ich glaube, der Termin steht noch gar nicht fest. Deshalb kann er auch nicht genannt werden. Evtl. will man auch erst den DFB Bundestag am kommenden Montag abwarten. Dort könnten ja auch Regelungen zum Aufstieg in die 3. Liga beschlossen werden.
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