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07.01.2007
Interview mit Heiko Klemme (ab Juli Trainer beim HEBC) von Peter Strahl

Hafo.de: Guten Morgen Herr Klemme, die Meldung auf diesen Seiten, wonach Sie zum 1. Juli das verantwortliche Traineramt beim HEBC übernehmen werden, hat nicht nur mich überrascht, wie ich beim Quickborner Turnier am Sonnabend feststellen konnte. Kam auch für Sie das Engagement aus heiterem Himmel?
Heiko Klemme: Ist es nicht schön, dass es noch Dinge gibt, womit man Menschen überraschen kann? In der ersten Dezember Woche hat mich ein Offizieller des Vereins angerufen und bat mich zu einem Gespräch. Dort kamen wir ziemlich schnell auf einen Nenner, und zwei Wochen später bekam ich dann die Entscheidung, die zugunsten meiner Person gefallen ist, per Telefon mitgeteilt. Am 16.12.2006 wurde ich bereits der Mannschaft während ihrer Weihnachtsfeier vorgestellt.

Schließlich sind erst einundhalb Jahre vergangen, seitdem Sie als Assistent des jetzt in Pinneberg tätigen Michael Fischer den Eimsbütteler Verein verlassen haben. Sie scheinen dennoch gute Erfahrungen dort gemacht zu haben?
Das kann man so sagen. Dem Verein HEBC habe ich, was den Amateur-Fußball betrifft, so einiges zu verdanken. Denn kein geringerer als Christian Wriedt (war in der Saison 93/94 Trainer der zweiten Herren beim HEBC) hat mich zum Herren-Fußball gebracht, in dem ich neben der Jugendarbeit beim HEBC, auch als Betreuer (mit 16 Lenzen) erste Erfahrungen machen durfte. Zudem ist die Sache. wie sie vor eineinhalb Jahren gelaufen ist, endgültig mit ein paar Worten bei dem Gespräch Anfang Dezember aus der Welt geschafft worden.

Haben Sie auch Überlegungen angestellt, erst einmal auf niedrigerem Level, als dem der Hamburg-Liga, eine Verantwortung zu übernehmen, die Sie bislang nur im Jugendbereich gehabt haben?
Das kann ich so nicht sagen, denn mit Michael Fischer (fünf Jahre) und Michael Noffz (16 Monate) hatte ich zwei hervorragende Lehrer, die mir auch immer wieder im Trainingsbetrieb freie Hand gelassen haben und mich nie wie ein Hütchenaufsteller, sondern eher wie einen gleichwertigen Kollegen behandelt haben. Seit der Saison 00/01 war ich ein Jahr in der Landesliga, ein Jahr in der Oberliga und den Rest bis Oktober 06 in der Verbandsliga bzw. Hamburg-Liga tätig. Ich denke, nun ist es an der Zeit, mal was als Chef-Trainer anzufangen. Wenn ein Verein einem 30-Jährigem die Chance gibt, in der Hamburg-Liga einen Chef Trainer Posten zu besetzen, hat sich derjenige das bestimmt auch erarbeitet.

Da haben Sie Recht.- Der HEBC hält mit lediglich zwölf Punkten - weit abgeschlagen - die "Rote Laterne" fest umklammert. Dennoch gehen Sie davon aus, dass am "Reinmüller" noch der Klassenerhalt geschafft werden kann?
Ja, denn ich weiß, dass "Speedy" und Christian alles, was in ihrer Macht steht, tun werden, um den Verbleib in dieser Liga zu schaffen. Es ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen, dass neun Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz nicht mal eben so aufzuholen sein werden, aber die Mannschaft wird alles daran setzen, es zu packen. Und wenn nicht, geht beim HEBC auch die Welt nicht unter. Dann wird man eben in der Landesliga im nächsten Jahr um Punkte spielen und kämpfen.

Wäre es aber nicht für alle Beteiligten von Vorteil, auf diesem Level einen Neubeginn in Angriff zu nehmen, statt in der nächsten Spielzeit wieder um den Klassenerhalt zu zittern, zumal es 07/08 voraussichtlich noch mehr Relegationen aus der "Hamburg-Liga" geben wird als gegenwärtig?
Wenn es der HEBC noch schaffen sollte, den Klassenerhalt zu packen, gehört er definitiv zu den stärksten Mannschaften Hamburgs und deswegen in die Hamburg-Liga. Was dann nächste Saison ist, wird man sehen und muss man abwarten. Natürlich wird dann die Saison nicht einfacher, aber reizvoll allemal.

Bis zum 1. Juli werden fast sechs Monate ins Land gehen, in denen noch viel passieren kann. Gibt es einen schriftlichen Vertrag mit dem HEBC ohne "Wenn und Aber"? Oder sind da noch irgendwelche Widerrufs-Klauseln versteckt? Denn schließlich fällt in der Presseerklärung von Frau Pape auf, dass zunächst recht ausführlich von den scheidenden Stilianos Vamvakidis und Christian Wriedt gesprochen wird, und erst an deren Schluss von Ihnen?
Ich denke, das ist eine Sache von großem Respekt. Denn, was die beiden für den HEBC geleistet haben und das nicht nur über ein, zwei Jahre, sondern über fast 15 Jahre, ist aller Ehren wert und eigentlich mit keinen Worten in einer Presseerklärung oder sonst irgendwo zu beschreiben. Auch ich kann mich nur schon mal im Voraus bedanken, denn ich weiß, dass die beiden mir eine intakte Mannschaft ab dem Sommer überlassen werden. So, und nun kann ich Sie beruhigen. Ich mache mir gar keine Sorgen, was meinen Vertrag betrifft, denn ohne "Wenn und Aber" bin ich der neue Trainer beim HEBC ab Sommer 07. In welcher Liga auch immer!

Was immer in den kommenden Monaten auf und um den Reinmüllerplatz herum auch geschehen wird, hafo.de wünscht Ihnen, dass sich ihre Vorstellungen und Absichten erfüllen mögen. Danke für dieses aufschlussreiche Gespräch.


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