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05.03.2008
Interview mit Oliver Berndt (Trainer SV Halstenbek-Rellingen) von Thorsten Schettle

hafo.de: Hallo, Herr Berndt. Die Partie gegen den SC Victoria musste am Sonntag aufgrund der widrigen Platzverhältnisse abgesagt werden. Wie sehr ärgert es Sie, dass Halstenbek den positiven Lauf mit zwei Auftaktsiegen in Folge nicht fortsetzen konnte?
Oliver Berndt: Wir hätten gerne gespielt. Mit Stephan Rahn wäre bei Victoria ein sehr wichtiger Mann ausgefallen, auch darauf hatten wir die Mannschaft natürlich eingestellt. Jetzt mussten wir einmal aussetzen, unser kommender Gegner Pinneberg konnte dagegen im Rhythmus bleiben. Insofern hat so eine Absage immer einen kleinen Beigeschmack.

Das Selbstvertrauen der Spieler dürfte durch die letzten beiden Siege gestiegen sein. Wäre Victoria genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen?
Auf jeden Fall. Die Mannschaft präsentiert sich derzeit sehr gut. Wir haben zweimal mit der gleichen Elf gespielt und es sind ein paar Eckpfeiler zurückgekehrt. Das hat der Mannschaft gut getan. Victoria wäre zwar der klare Favorit gewesen, aber wenn wir unsere Zweikampfstärke wieder abgerufen hätten, hätten sie es schwer gehabt bei uns. Vielleicht hätten wir bei den Wetterbedingungen sogar einen kleinen Vorteil gehabt, weil wir über den Kampf kommen müssen und bei Victoria mehr die spielerische Komponente im Vordergrund steht.

Wie lassen sich die aktuelle Leistungssteigerung und der erfolgreiche Rückrundenstart erklären?
Es sind viele Faktoren. Wir haben trotz unseres schlechten Starts in die Saison immer unsere Ruhe und Linie beibehalten. Zum richtigen Zeitpunkt wurde die Entscheidung getroffen, dass Selcuk Turan zu uns stößt und auch zum Trainerteam zählt. Leider kann er uns wegen seiner Knieprobleme derzeit nicht auf dem Platz helfen, aber er ist voll in die Trainingsarbeit miteingebunden. Darüber hinaus sind verletzte Leistungsträger in den Kader zurückgekehrt. Gerade durch einen Spieler wie Oliver Wroblewsky hat die Mannschaft wieder mehr Halt bekommen. Auf der Sechserposition ist Gerrit Diederichsen wieder dabei. Florian Pries und Cem Müller muss ich ebenfalls erwähnen. Mit der Neuverpflichtung von Sasa Kovacevic haben wir außerdem auch richtig gelegen. Da ist es uns gelungen, ein Riesentalent nach Halstenbek zu holen.

In der vergangenen Woche sind Sie in den Vorstand des Vereins gewählt worden, bekleiden nicht mehr nur den Trainerposten, sondern sind stellvertretender Fußballobmann. Welche Auswirkungen hat das für Sie?
Ich kann jetzt aktiver die Geschehnisse im Verein einleiten und bestimmen. Wir wollen zukünftig, auch wenn ein Saisonziel mal wackelt, auf unsere Stärken setzen und als Team Planungen vorantreiben und eng zusammenrücken. Positiv ist, dass wir für die kommende Saison von Spielerseite bereits 14 feste Zusagen haben. Natürlich wird der Rest der Saison eine ganz enge Kiste, wenn wir aber von den ausstehenden Spielen noch fünf gewinnen sollten, müsste es für den Klassenerhalt reichen.

Selcuk Turan wird ab Sommer als Trainer fungieren. Wie wird Ihr Hauptaufgabenfeld dann aussehen?
Im Prinzip versuche ich alles zu machen. Neben der Ligamannschaft und dem Tagesgeschäft wie der Sponsorenpflege werde ich mich verstärkt um den Jugendbereich kümmern. Wenn ich auf unsere Nachbarn wie Egenbüttel, Uetersen, Pinneberg oder Schenefeld schaue, dann haben diese Vereine allesamt Nachwuchsmannschaften im Leistungsbereich. Diese Möglichkeiten müssen heutzutage genutzt werden, und wir haben das bislang kaum getan. Auch die Zweite Mannschaft wird von mir unterstützt werden. Es geht nur über das Miteinander.

Funktioniert die Zusammenarbeit mit Selcuk Turan bereits nach Ihren Vorstellungen?
Er ist schon jetzt eine Art Teil-Trainer und hat schon viele Trainingseinheiten selbst geleitet. Ich bin dann derjenige, der sich die Dinge aus der Distanz anschaut und viele Einzelgespräche führt. Wir legen zusammen sehr viel Wert darauf, dass wir ballorientiert arbeiten. Die Planungen laufen außerdem darauf hinaus, dass wir in der kommenden Saison auf Viererkette umstellen wollen. "Sella" macht seine Sache sehr gut und hat meines Erachtens schon jetzt ein sehr gutes Standing bei der Mannschaft.

Ein weiterer Blick in die Zukunft: Am kommenden Wochenende steht das Derby gegen Pinneberg an...
Das wird sicherlich ein knallhartes Spiel, denn Pinneberg wird heiß und motiviert sein. In der Regionalpresse hat Michael Fischer ja gesagt, dass er sein Haus verwetten würde, dass sie nicht absteigen. Nur seine Frau sei da nicht darauf eingestiegen. Pinneberg hat praktisch über die gesamte Saison mit einem festen Stamm gespielt, was bei uns nicht so der Fall war. Wir müssen mit kühlem Kopf in diese wichtige Partie gehen, wenn wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren wollen. Es werden sicher wieder viele Emotionen im Spiel sein.


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