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05.10.2005
Interview mit Thorsten Bettin (Trainer FC Süderelbe) von Birger Hamann

hafo.de: Aus dem Pokal musste sich der FC Süderelbe bereits in der zweiten Runde verabschieden. Sind Sie froh über das freie Wochenende, Herr Bettin?
Thorsten Bettin: Ja, in gewisser Weise schon. Mein Team ist derzeit ziemlich am Boden, da tut ein spielfreies Wochenende gut. Wir werden trotzdem nicht die Beine hochlegen und uns auf die faule Haut legen.
Mit dem FC Süderelbe
Tabellenletzter:
Thorsten Bettin.

Sondern?
Wir werden am Sonntag zunächst trainieren und uns anschließend zusammensetzen. Es werden klare Worte fallen, alles muss auf den Tisch. Unsere derzeitige Situation ist haarsträubend, so kann es ja nicht weitergehen.

Nach der jüngsten 1:3-Niederlage bei Germania Schnelsen haben Sie angekündigt, dass geredet werden müsse. Ist es Sonntag also soweit?
Ja, und die Spieler werden Feuer von mir bekommen! Jeder muss sich fragen lassen, ob er immer alles gegeben hat. Ich kann doch nicht immer irgendwelche Alibis vorschieben.

Welche meinen Sie?
Die Liga ist zu stark, unser Etat zu niedrig, uns fehlt das Glück und wir haben viele Verletzte. Natürlich treffen all diese Gründe irgendwo zu. Damit allein kann ich aber nicht acht Saisonniederlagen begründen (Anm: Die 0:1-Niederlage gegen den Barsbütteler SV wurde mit 3:0 für Süderelbe gewertet), schon gar nicht solch schwache Leistungen, wie sie in der letzten halben Stunde in Schnelsen gezeigt wurden.

Dann bringe ich eine weitere Variante ins Spiel: Aufgrund der schweren Gegner zu Beginn ist der Spielplan Schuld.
Nett gemeint, aber das kann es ja auch nicht sein. Die Spiele zu Saisonbeginn waren ja eher noch von der besseren Sorte. Beim 1:2 gegen Barmbek-Uhlenhorst haben wir gut gespielt, auch gegen Pinneberg muss man nicht 0:1 verlieren. Die Auftritte in den letzten Wochen machen mir viel mehr Sorgen.

Da hat ihr Team 17 Gegentore in vier Spielen kassiert und ist nach dem Sasel-Sieg in Buxtehude ans Tabellenende gerutscht. Wie wollen Sie da unten wieder rauskommen?
Zunächst einmal müssen wir höllisch aufpassen, dass wir jetzt nicht zur Schießbude der Liga verkommen. Wir brauchen endlich ein Erfolgserlebnis, das uns dann den nötigen Schub verleiht.

Kann die Lösung so einfach sein?
Natürlich nicht nur. Unser Spiel muss disziplinierter ablaufen, die Ordnung muss wieder stimmen.

Haben Sie die Liga vielleicht auch schlicht unterschätzt?
Nein, ich denke nicht. Ich habe selbst jahrelang Verbands- und Oberliga gespielt, wusste um die Stärken der Klasse.

Was muss denn passieren, damit der FC Süderelbe Platz 18 verlässt?
Ich hoffe, dass sich unsere verletzten und angeschlagenen Spieler schnell erholen und mir demnächst wieder zur Verfügung stehen. Denn eins ist klar: Großartig verstärken können wir uns nicht, dazu fehlt das Geld.

Können Sie garantieren, dass Sie am Saisonende noch auf der Bank des FC Süderelbe sitzen?
Nein, kann ich nicht. Welcher Trainer kann das schon? Ich für meinen Teil bleibe trotzdem ruhig, Panik wäre doch jetzt ein schlechter Ratgeber.

Gilt das auch für die Verantwortlichen des FC Süderelbe?
Zu unserem 2. Vorsitzenden Klaus Ulbricht habe ich ein gutes Verhältnis, wir tauschen uns regelmäßig aus. Auch der Rest des Vorstandes weiß um meine Arbeit und steht hinter mir.

Würden Sie denn im Falle eines Abstiegs bleiben?
Wissen Sie, damit beschäftige ich mich derzeit gar nicht. Es sind doch erst acht Spieltage vorbei, Prognosen sind verfrüht. Weihnachten können wir die Lage sicher besser einschätzen und sagen, wohin die Reise geht. Und dann können wir uns Gedanken über die künftige Zusammenarbeit machen.


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