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23.04.2008
Interview mit Seweryn Malyk (Manager GSK Bergedorf) von Andre Matz

hafo.de: Sie haben sicherlich schon heute einige Telefonate bezüglich des gestrigen (Nach-)Spiels bekommen. Was wird GSK Bergedorf unternehmen?
Seweryn Malyk: Wir werden uns Donnerstag nach dem Training hinsetzen und zusammen mit dem Vorstand und den Sponsoren intern beraten.

Was soll dabei heraus kommen?
Es gibt viele Optionen. Vielleicht werden wir noch auf das Spiel bei HR vom vergangenen Sonntag reagieren, vielleicht werden wir uns über Schiri Teuscher beschweren. Worstcase kann auch sein, dass wir uns das nicht mehr antun.

Heißt das, dass sich GSK vom Spielbetrieb zurückzieht?
Wir wissen es noch nicht und so weit ist es auch noch nicht.

Sehen Sie den GSK Bergedorf in dieser ganzen Situation unschuldig?
Unschuldig worauf bezogen? Dass Curslacker Spieler angegriffen wurden ist ein Unding, das geht gar nicht. Aber es geht genauso wenig, dass ein Schiedsrichter Teuscher sein Unwesen treibt und die ausländischen Mannschaften benachteiligt. Mir liegen Statistiken vor, da hat er mehrere Platzverweise gegen FC Türkiye und SC Europa ausgesprochen und damit benachteiligt. Sowas geht nicht. Er hat eine Vorgeschichte, und die hat er gestern wieder unter Beweis gestellt.

Spielen Sie jetzt auf die Geschichte mit der Hose von gestern an?
Nein, das ist nur eine Kleinigkeit gewesen. Da hat unser Spieler auch selbst Schuld gehabt. Herr Teuscher hat mir vor dem Spiel gesagt, dass der Spieler die Hose ausziehen soll, ich hab es dem Spieler gesagt und der hat es nicht gemacht. Das war nicht das Problem.

Aber wenn das eine Kleinigkeit ist, was werfen Sie dann Herrn Teuscher vor?
Seine Entscheidungen während des gesamten Spiels gegen uns, dass er drei Minuten Nachspielzeit anzeigt, aber fünf Minuten nachspielen lässt. Oder, dass er seinem besten Freund Marco Theetz keinen Platzverweis gezeigt hat.

Nehmen wir mal an, der Schiedsrichter wäre wirklich schlecht gewesen und hätte GSK benachteiligt. Das ist doch kein Grund gewalttätig zu werden. Bei Meiendorf gegen Pinneberg hat auch kein Pinneberger irgendjemanden verprügelt. Weder den Schiedsrichter noch die Meiendorfer!
Die Pinnberger wurden aber wahrscheinlich auch nicht pausenlos als "..." während des Spiels bezeichnet. Die Curslacker haben uns während des gesamten Spiels provoziert, aber das ist ja normal, und das haben sie auch clever gemacht. Die tätlichen Angriffe gegen die Curslacker Spieler verurteile ich aufs Schärfste und davon distanziere ich mich auch.

Ganz konkret: Was macht der Verein mit solchen Spielern, die gegenüber anderen gewalttätig werden? Das kann doch niemand tolerieren!
Wir fangen ohne Grund ja keinen Ärger an. Wir haben immer ein freundschaftliches Verhältnis zu Curslack gehabt und es ist schade, dass eine Freundschaft an so etwas kaputt geht. Ich habe mich nach dem Spiel bei Trainer Torsten Henke entschuldigt. Unsere Nerven lagen wahrscheinlich blank. Zu blank, wenn man innerhalb von zwei Tagen solche Erlebnisse mit Schiedsrichtern hatte wie wir. Einige unserer Spieler sind dann leider zu unclever, zu aggressiv und lassen sich zu Tätigkeiten hinreißen. In Halstenbek haben wir auch niemanden verprügelt.

Apropos HR - Was war denn der Grund für das nicht gegebene Tor von Schiedsrichter Dahms?
Kurz bevor der Ball die Torlinie überschritten hatte, hat Herr Dahms das Spiel abgepfiffen, weil er aus dem Augenwinkel die Fahne des Linienrichter gesehen haben wollte. Als er sich dann umdrehte und sah, dass das nicht der Fall war, schlug er die Hände vor das Gesicht und war total erschrocken. Es war keine Absicht und wir haben auch hinterher noch zusammen mit ihm ein Bier getrunken. Trotzdem war es ein verlorener Punkt.

hafo.de: Vielen Dank.

Anmerkung der Redaktion: Nach Rücksprache mit dem VSA, gibt es in der Tat eine DFB-Regel bezüglich (gleicher) Farben von Hosen. Demnach müssen die jeweiligen Hosen gleichfarbig sein.
In Hamburg gibt es eine Lockerung. Demnach sollen die Unparteiischen auf die Befolgung der Regel nicht unbedingt soviel Wert legen.


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