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02.11.2005
Interview mit Rüdiger Schwarz (Trainer Bergedorf 85) von Birger Hamann

hafo.de: Elf Gegentore in elf Spielen, die zweibeste Abwehr der Oberliga Nord. Folgt man dem Sprichwort, dass die Defensive Titel gewinnt, müsste Ihr Verein doch ein heißer Anwärter sein, Herr Schwarz!
Rüdiger Schwarz: Ganz so weit sind wir noch nicht. Aber mit der neu gewonnen Stabilität in der Defensive bin ich sehr zufrieden. Die Abwehr zu stärken war auch unser Ziel vor Saisonbeginn. Die Zeiten des "Hurra-Fußballs" in Bergedorf sind endgültig vorbei.

Zuletzt siegte Ihre Mannschaft jeweils 1:0 in Braunschweig und daheim gegen Hannover 96 II. Mutieren Sie jetzt zum Giovanni Trapattoni Hamburgs?
Nein, nein, so ist es nicht. Aber früher sind wir immer mit Volldampf nach vorne marschiert, haben die Abwehrarbeit vernachlässigt. Teilweise waren drei bis vier Tore nötig, um ein Spiel zu gewinnen. Das galt es zu ändern und ist uns auch sehr gut gelungen. In der Offensive waren wir ja in den letzten Jahren immer gut besetzt.

Und warum treffen Ihre Stürmer plötzlich so selten?
Wenn ich das bloß selber wüsste. Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung.

Bis zu Tabellenführer Wilhelmshaven hat der ASV sechs Zähler Rückstand. Wie viele Punkte sind es denn gefühlsmäßig?
Nun, ich denke der Abstand ist schon okay. Gegen Wilhelmshaven haben wir zu Hause 2:0 geführt, durch Dummheit und Pech noch zwei Gegentore kassiert. Aber mit 20 Punkten aus elf Spielen und dem damit verbundenen 5. Platz bin ich durchaus zufrieden.

Also alles Friede, Freude, Eierkuchen an den "Sander Tannen"?
Ganz so harmonisch auch wieder nicht. Wir sind im Soll was die Punkteausbeute betrifft. Die sportliche Leistung hingegen ist noch zu verbessern, mit der war ich bislang nicht immer einverstanden.

Mit dem VfL Wolfsburg II wartet am Sonntag der letzte schwere Gegner auf Ihr Team, die verbleibenden fünf Spiele sind leichterer Natur. Würden Sie das unterschreiben?
Nein, würde ich nicht. Denn wir müssen noch gegen Cloppenburg und Meppen ran. Beides Clubs, die ich in der Tabelle weiter oben erwartet hätte und die unangenehme Aufgaben werden. Ich bin davon überzeugt, dass sich diese Teams noch verbessern werden.

Was erwarten Sie denn am Wochenende in der VW-Stadt?
Einen starken und vor allem unberechenbaren Gegner. Bei zweiten Mannschaften weiß man ja nie so genau, mit welchen Spielern die auflaufen werden. Aber wenn wir zum dritten Mal in Folge 1:0 gewinnen würden, wäre ich sicher nicht böse.

Lassen Sie uns über Ziele sprechen! Wo steht der ASV Bergedorf 85 am Heiligabend?
Ich hoffe, wir können Platz 5 bis dahin halten und untermauern. Dann wäre ich sehr zufrieden.

Gilt gleiches für die gesamte Saison?
Ich denke schon. Absteigen werden wir wohl nicht, Meisterschaft und Aufstieg kämen zu früh. Platz 3-6 wäre eine feine Sache.

Wie ist denn die langfristige Perspektive in Bergedorf?
Ganz klar der Aufstieg in die Regionalliga. Das war aus wirtschaftlichen Gründen jahrelang kein Thema bei uns, jetzt ist es eins. Verein, Umfeld und Sponsoren haben sich als Ziel gesetzt, dass Bergedorf 85 im Jahr 2008 Drittligist ist.

Selbstbewusste Zielsetzungen!
Ja, endlich! Es wäre doch tödlich, jedes Jahr in der Tabelle unten rumzueiern und gegen den Abstieg zu spielen. Wenn du das jahrelang machst, geht irgendwann die Motivation verloren. Wir orientieren uns nach oben.

Und führen ganz nebenbei auch noch mit einem Punkt vor Altona 93 die interne Hamburger Stadtmeisterschaft in der Oberliga Nord an. Interessiert Sie das überhaupt?
Natürlich tut es das. Zwischen dem AFC und uns herrschte immer schon eine sportlich gesunde Rivalität. Und Rivalitäten soll man pflegen. Wenn wir am Ende der Saison vor Altona einlaufen, wäre das doch toll.

Obwohl der AFC, im Gegensatz zu Ihrem Verein, den Nicht-Abstieg als Ziel ausgegeben hat.
Die werden frühzeitig genug Punkte gesammelt haben, davon bin ich überzeugt. Glauben Sie mir, Altona 93 ist genauso stark wie Bergedorf 85.


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