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14.09.2003
2:2 gegen starke Kiezkicker von



Wedeler TSV – FC St.Pauli II 2:2 (0:1)

Wedeler TSV: Kaya - Schoppe, Barthel, Haeder, Palapies - Protzek, Lerch, Neumann-Rystow (ab 46. Kaplan), Assmann (ab 46. Bayram) - Alavanda (ab 83. Celebic), Zessin.
FC St.Pauli II: Miethe - Rakocevic, Hinzmann (ab 64. Heinßen), Dogan, Hempen - Schacht, Kara, Melich, Bobrowski - Akbel (ab 84. Flatken), Bingana (ab 62. Boukantar)
Beste Spieler: Kaya, Bayram - Akbel, Schacht
Tore: 0:1 Akbel (15.), 1:1 Bayram (50.), 1:2 Akbel (60.), 2:2 Bayram (88.)
Schiedsrichter: Jan Kohlmann (Kiel) - meist umsichtig und Herr der Lage, dennoch mit einigen Fehlentscheidungen
Zuschauer: 445

„Verdammte Sch...“, fluchte St.Pauli-Trainer Andy Bergmann nach der Partie, - und das zu Recht. Wieder einmal vergab seine Elf einen fast sicher geglaubten Sieg durch individuelle Fehler in der letzten Minute. 2:2 beim Aufsteiger, das stimmte nur Wedels Trainer und Ex-St.Paulianer Michael Fischer froh.

Das neugestaltete Team des amtierenden Oberligameisters legte dann auch gleich gut los, erspielte sich in den Anfangsminuten etliche gute Möglichkeiten und war eindrucksvoll dominant. Die Gastgeber dagegen besaßen im ersten Durchgang keine einzige echte Torchance.

In Minute 11 dann die erste Großchance für Bertrand Bingana, doch der Youngster scheiterte am gutaufgelegten TSV-Schlussmann Yakup Kaya. Nach einer Viertelstunde dann aber endlich Grund zum Jubeln bei den gut 200 mitgereisten St.Pauli-Fans, als der überragende Yussuf Akbel nach einer schönen Flanke von Mario Schacht die 1:0-Gästeführung markierte.

Dusan Rakocevic hatte die nächste 100%ige auf dem Fuß, doch auch er scheiterte bei seinem 22-Meter-Freistoß an Wedels Keeper Kaya (20.). Ebenso hatten dann erneut Akbel (28.), Bingana (39.) und Bobrowski (42.) gute Einschussmöglichkeiten, doch es blieb bis zum Pausenpfiff beim mageren 1:0 für die Kiezkicker. Dabei zeigte sich der FC zwar als geschlossene Einheit, doch die Leichtfertigkeit vor des Gegners Kasten trieben FC-Trainer Andy Bergmann fast Wuttränen in die Augen...

Nach dem Wechsel zunächst dasselbe Bild, Braun-Weiß im Vorwärtsgang. Doch „aus dem Nichts heraus“ (O-Ton Bergmann) erzielte der Aufsteiger den 1:1-Ausgleich durch den erst zur Pause eingewechselten Tugay Bayram(50.). Die Jungs von der Sternschanze reagierten wütend bis übertrieben. So zum Beispiel Adil Boukantar, ebenso sein Mitbewohner Sercan Kara und der Torschütze Akbel, als sie zu dritt vor Kaya auftauchten, doch anstatt das Leder einfach zu versenken, versuchten sie „einen auf brasilianisch“ (erneut O-Ton Bergmann) – und die Sache (respektive der Ball) ging daneben...

Aber St.Pauli ließ nicht nach und kam nach einer gespielten Stunde erneut durch Akbel zur erneuten und durchaus verdienten 2:1-Führung. Von da an, dachte ein jeder der 450 (!) Zuschauer, dass die Bergmann-Elf das Ding nun locker nach Hause schaukeln würde, und zunächst sah es auch danach aus.
Der eingewechselte Boukantar hatte neuen Schwung in das Angriffspiel der Kiezkicker gebracht und daraus resultierten zwangsläufig etliche Hochkaräter, die jedoch zur Enttäuschung von Bergmann „allesamt verdaddelt wurden“.

Es kam wie es kommen musste. Alle warteten bereits auf den Schlusspfiff, als Rakocevic ein taktisches, dennoch aber folgenschweres Foul beging. Wedels Torschütze Bayram trat zum Freistoss an und nutzte die schlechte Mauerstellung der Gäste konsequent aus. Sein 22-Meter-Freistoss landete für FC-Keeper Torsten Miethe unhaltbar im oberen linken Eck. 2:2 – der Ausgleich erneut in letzter Minute. Wie in der Vorwoche gesellte sich der Fußball-Gott in der Schlussphase auf die Seite der Holsteiner, denn auch die Versuche der Gäste in wirklich allerletzter Sekunde (Schacht und Melich) wurden nicht belohnt.

Stimmen:

Michael Fischer (Wedeler TSV):
Zunächst möchte ich mich bei meinem alten Verein bedanken, dass sie uns am Leben erhalten haben. Meine Mannschaft wurde heute für ihren Kampfeswillen mit einem Punkt belohnt, dennoch war teilweise ein Klassenunterschied erkennbar.
Wie in der letzten Woche hatten wir das Glück der letzten Minute, aber wir brauchen dringend einen Dreier. Aber die Erfolge der letzten Tage steigern das Selbstbewusstsein meiner Mannschaft, - und damit kann ich durchaus leben. Ebenso mit dem sicherlich verdienten Punkt.


Andreas Bergmann (FC St.Pauli II):
Es tut schon fast weh, was man da an der Linie ertragen muss. In der ersten Hälfte haben wir sehr guten Fußball gespielt und es ist immer wieder eine Freude, den Jungs zuzusehen. Wir waren klar spielbestimmend doch hat mein Team einige gute Situationen nicht aus- bzw. genutzt. Da fehlt den Jungs noch die Cleverness.
Im zweiten Durchgang habe ich unglaublich viele individuelle Fehler gesehen, die den Ausgleich ermöglicht haben. Danach kam unverständlicherweise etwas Hektik in meiner Mannschaft auf, denn wir hatten die Partie weiterhin jeder Zeit im Griff.
Allerdings haben wir dann erneut durch einen individuellen Fehler den Ausgleich kassiert und letztendlich zwei wichtige Punkte verloren. Dennoch freue ich mich schon auf das nächste Spiel.


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