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03.04.2005
Boar, wat war das alles nich doll von Andre Matz



SV Rugenbergen – Vorwärts-Wacker Billstedt 1:0 (1:0)

SV Rugenbergen: Domnick – Pirozzi, Palapies, Bödecker – Dirksen, Perrit, Brehmer, Novacovic, Lerch – Nickel (ab 68. Wurzer), Gerber (ab 68. Dierks)
Vorwärts-Wacker Billstedt: Omerhodzic – Kainzberger, Pietkun, Toneli – Carrion, Puder, Banasiak, Pawlicek, Algan (ab 49. Shahab) – Kacar (ab 49. Tessen), Klasnic
Tore: 1:0 Perrit (41.)
Gelb-rote Karte: Klasnic (90., VW-B, zweites Mal Meckern)
Schiedsrichter: Neumann (Elmshorn)
Beste Spieler: keiner
Zuschauer: 200

Bilder von diesem Spiel in der Galerie !

Also wäre es dunkel gewesen, hätte man sich tatsächlich gruseln können. So leer wie heute, war der Zettel des Schreibers dieser Zeilen noch nie. Auch der Kommentar des Siegertrainers war dementsprechend kurz, denn viel konnte man wirklich zu diesem Spiel nicht sagen.

Es fing kurios an: Rugenbergen gewann die Seitenwahl, Rugenbergen hatte Anstoß. Ja, genau! Schiri Andre Neumann hatte das wohl nicht bemerkt. Er schien heute eh manchmal woanders mit den Gedanken gewesen zu sein. Auf der anderen Seite - kein Wunder bei dem Spiel. In der 70. Minute zeigte er versehentlich Igor Novacovic die gelbe Karte. Christian Dirksen sollte sie eigentlich bekommen, Kapitän Moritz Domick kam aus seinem Tor geeilt und stellte das kurz klar. Also gelb für den Richtigen.
Neumann ließ sich aber auch nichts sagen. Das musste Josip Klasnic feststellen, der das gesamte Spiel am Sabbeln ist – außer er bekommt einen Freistoß. Wenn er so viele Chancen hätte wie er reden würde, dann wäre er Torschützenkönig. Nachdem er erst den Schiri-Assistenten etwas undezent angesprochen hatte (und dafür gelb erhielt), konnte er sein Mundwerk in der Schlussminute erneut nicht halten, und erhielt die zweite gelbe Karte. Ansonsten fiel er nicht auf. Ein Kopfball (71.), mehr Torchancen hatte er nicht. Übrigens 50% des gesamten Billstedter Spiels. Kai Banasiak hatte die anderen 50% (23. Minute).

"Man könnte meinen, beide Mannschaften stehen zurecht da unten. Was für ein Grottenkick!", befand auch Moritz Domnick schon in Hälfte eins. Das war bevor das Tor der Tages fiel: Freistoß von rechts von Mauro Pirozzi, am zweiten Pfosten stand Patrick Perrit und übersprang seinen Gegenspieler um die Größe einer Tischtennisplatte. Na, so ungefähr. Vor und nach dieser 41. Minute passierte so ziemlich gar nichts. Leid tun konnte einem VW-Keeper Sinan Omerhodzic. Er ist einer der wenigen Spielern, denen man anmerkt, dass sie immer noch gewinnen möchten. "Oswaldo links! Oswaldo links! Oswaldo links!" – Oswaldo bleibt in der Mitte. Man man. "Wenn man nicht gegen Rugenbergen die Tore schießt, gegen wen denn dann?" – recht hat er.
Die meisten Billstedter Spieler betrachten die (wohl) letzten Verbandsligaspiele als Schaulaufen und Bewerbungen für andere Vereine. Nur fragt man sich da: Für welche Vereine denn? Wer möchte sich solche Luschen in die Mannschaft holen? Das ist sicherlich nicht fußballerisch gemeint, denn in den Billstedter Reihen sind hervorragende Fußballer anzutreffen, aber als Zuschauer hat man schon das Gefühl als stecke null Charakter in den meisten der Spieler. Da wird lieber von ausgewechselten Akteuren am Rande die Leistung der anderen Mitspieler kritisiert und darüber geredet, welche Fahrwege man nächste Saison zu den neuen Vereinen hat.
Nichts gegen Trainer Frank Gläser, aber vielleicht hätte man in Billstedt mal einen Igel-Nachfolger verpflichten sollen, der den Kickern so ordentlich in den Arsch tritt. So, das musste einfach mal gesagt werden.

Stimmen:

Frank Gläser (Trainer Vorwärts-Wacker Billstedt):
Im Moment sind wir Landesliga. Und selbst das ist noch geprahlt. Sicherlich soll man nicht aufgeben und rechnerisch ist alles noch möglich. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Es zieht sich durch die gesamte Serie, dass den Spieler nicht bewusst ist, in welcher Situation sie stecken. Da hilft dann auch ein Trainerwechsel nicht, wenn die Mannschaft nicht will. Es war heute offensichtlich, dass die Mannschaft nicht gegen den Abstieg gespielt hat, sondern jeder Spieler für sich um sich für neue Vereine zu empfehlen.

Peter Pietruska (Trainer SV Rugenbergen):
Ich bin auch enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft. Man hat die Nervosität meiner Spieler gemerkt. Wir haben viel zu viele Fehlpässe gespielt und nichts kam an. Es war ein schlechtes Fußballspiel.


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