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05.04.2005
Der ETV mit allen Anzeichen der Resignation von Peter Strahl



Eimsbütteler TV – SV Eidelstedt 1:5 (0:3)

Eimsbütteler TV: Daase – Tomic – Coban, Schwarz, Aksoy, Prostran – Ekkelunf, Zeqiraj, Sciorilli – Friedrich, Yilmaz
SV Eidelstedt: Reuter – Sander (ab 86. Erhan), Steinhardt, Gries, Hellwig – Kalender, Jendrzej, Eta, Vidal – Paulick (ab 75. Madugu), Ude
Beste Spieler: keiner - Eta, Ude
Tore: 0:1 Ude (8.), 0:2 Eigentor Daase (32.), 0:3 Ude (38.), 1:3 Ekkelund (75.), 1:4 Jendrzej (88.), 1:5 Ude (90. – Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Ehlert (Spvgg-Groß Flottbek)
Zuschauer: 60

Wie schon vor vier Tagen beim Hohelufter Nachbarn, dem SC Victoria, war auch heute, wenn auch eine Klasse tiefer, der Drittletzte Gast beim Schlusslicht der aktuellen Tabelle. Doch nicht nur dieser Vergleich drängte sich vor der heutigen Begegnung auf. Auch der Halter der roten Verbandsliga-Laterne gehört dem Namen nach zum Establishment des Hamburger Fußballs. Im kommenden Jahr soll das 100-Jährige gefeiert werden und das in der Landesliga? Wird doch die nächste Saison in der VL so interessant, wie fast nie zuvor und der ETV soll nicht dazugehören? Fragen, die sich Coach Michael Richter sicherlich auch gestellt haben wird. Doch konnte er mit deren Weiterleitung auch seine Mannschaft motivieren? Schließlich heißen die heutigen Akteure nicht Lüdecke, Panse, Rohde, Rohwedder, Baldauf, Manja, sondern Coban, Prostran, Zeqiraj, Tomic, Yilmaz oder Adewunmi.

Liverpool vs. Juve auf „Premiere“, Pauli vs HSV (Am) am Millerntor hieß die Konkurrenz zur Nachholbegegnung vom 19. Spieltag. Dementsprechend gering war die Zuschauerresonanz trotz eines beachtlichen Eisenbahner-Anhangs. Und der hatte dann auch Grund zur Freude.

Kaum sind acht Minuten vergangen, gehen die Gäste bereits in Führung. Benjamin Eta erkämpft sich genau auf der Torseitenlinie den Ball, spielt ihn von dort in Richtung des kurzen Pfostens zu Antonio Ude. Obwohl ETV-Schlussmann Andreas Daase das Leder noch touchieren kann, landet er dennoch in dessen Kasten. Auch beim zweiten Gegentreffer (32.) sieht der lange Daase nicht allzu glücklich aus. Einen Schuss aus kurzer Entfernung von Felipe Vidal kann er nicht unter Kontrolle bringen, so dass die Kugel sich langsam in Richtung Torlinie fort bewegt und sie gar überschreitet. Erst dann kommt der Keeper noch einmal heran, doch zu spät. Dass er dann noch hinter der Torlinie von einem Eidelstedter gefoult wird, erscheint allerdings höchst überflüssig. Gegen den Alleingang von Ude sechs Minuten später hingegen ist er machtlos. Als die Spieler zur Halbzeitpause das Geläuf verlassen, erhebt sich bei manchen der Zuschauer die Frage, ob es überhaupt nötig sei, dass die Eidelstedter auch einen Torwart aufgestellt hatten. Markus Reuter brauchte in den ersten 45 Minuten jedenfalls keinen direkten Torschuss abzuwehren.

Eingedenk eines beruhigenden Vorsprungs lassen es die vormaligen Eisenbahner ein wenig ruhiger angehen, sehr zum Ärger ihres Trainers Peter Cohrs. Dadurch sehen die Platzherren zwar ein wenig besser aus, doch das Gefühl, dass hier eine Mannschaft spielt, die das Blatt noch wenden will, kommt dennoch nicht auf. Trotzdem gelingt Lennart Ekkelund per geköpfter Bogenlame über Reuter hinweg eine Viertel Stunde vor Spielende das 1:3. Wer nun denkt, dass die Heimmannschaft nunmehr alles zur Resultatverbesserung dransetzt, sieht sich getäuscht. Im Gegenteil die Gäste legen wieder einen Zahn zu. Das Resultat: Kurz vor Abpfiff ein Freistoß nach Art einer hockeymäßigen kurzen Ecke von Ude genau auf Marius Jendrzej, der nur noch seinen Fuß hinzuhalten braucht, und es steht 1:4. Nur aus Gründen der Chronistenpflicht sei noch der letzte Akt in Form des von Ude verwandelten Elfmeters erwähnt.

Noch lange nach dem Spiel sieht man Katja Gehrmann und Michael Richter auf der Gegengerade stehen, beide fassungslos über das soeben Erlebte und den „diem artrem“ ihrer Mannschaft.

Schiedsrichter Ehlert überzeugte auf Grund seiner ruhigen und klaren Entscheidungen.

Punktspiel-Statistik aus Sicht des Gastgebers:
2 Spiele – 0 Siege – 1 Remis – 1 Niederlage – 2:6 Tore

Stimmen:

Peter Cohrs (Trainer SV Eidelstedt):
Auch In Wedel hätten wir schon gewinnen müssen, doch da hat uns das Glück gefehlt. Das haben wir heute gehabt und darüber freue ich mich auch sehr.

Michael Richter (Trainer Eimsbütteler Turnverband) :
Was die Mannschaft heute hier abgeliefert hat, das kann man nicht in Worte fassen. Deshalb habe ich auch heute keine Einwechselung vorgenommen. Ich wollte keinem anderen Spieler zumuten in dieser Elf mitzuspielen. Was diese sich eingebrockt hat, sollte und konnte sie auch nur alleine auslöffeln.

Leider gaben die Batterien des Bandgerätes während der Trainerbefragung ihren Geist auf, so wie es das Eimsbütteler Team schon vorher getan hatte. Deshalb wurden die obigen Stimmen aus der mentalen Erinnerung des Berichterstatters wider gegeben.


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