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05.04.2005
VfL 93 eine Halbzeit lang nicht auf dem Platz von



VfL 93 Hamburg - SC Condor 1:3 (1:3)

VfL 93 Hamburg: Thormählen - Wiehle - Aksu (58. Özcelik), Antoniou - Pinar, Zengin, Ergün (40. Reiher), Koch, Ghawam (46. Trochowski) - Jerkel, Maxhuni
SC Condor: Ollik - Aykurt, Rohbaqsh, Nazar - Meuser (76. Kluth), Gebauer, Ehlert, Müller, Florkin (71. Riechers) - Woike (84. Kruppa), Alao-Fary

Zuschauer: 112 (nachdem in der Halbzeitpause das gesamte Team des USC Paloma und kurz darauf sechs Spieler vom SV Barmbek-Uhlenhorst ihren Stadtparklauf auf der Anlage beendet hatten, waren es nach der Pause 138 Zuschauer)
Tore: 0:1 Woike (9.), 0:2 Woike (18.), 0:3 Müller (37.), 1:3 Maxhuni (43.)
Gelb-Rote Karte: Maxhuni (77.), wegen zweifachem Reklamieren in einer Minute
Beste Spieler: Thormählen, Jerkel - Woike, Müller, Alao-Fary, Ehlert

Helmut Bielfeld, der langjährige Ligaobmann des SC Condor, erwartete vor der Partie ein torreiches Spiel: "Nach den letzten Abwehrleistungen beider Mannschaften zu urteilen, müsste es eigentlich 4:4 ausgehen". Die Abwehr des VfL 93 wollte Bielfeld scheinbar bestätigen. Nachdem in der dritten Minute ein 25-Meter-Schuss von David Meuser an die Latte des Gastgebertores ging, erzielte Christian Woike sechs Minuten später das 1:0 für die Gäste. Wieder war zuvor die Latte des VfL-Gehäuses getroffen worden. Der agile Mohammed Alao-Fary hatte aus 16 Metern abgezogen, der Ball war an die Unterkante der Latte gegangen und Woike drückte den Abpraller per Kopf aus kurzer Distanz über die Linie. Doch damit nicht genug. In der 18. Minute war Woike schon wieder zur Stelle, als er nach einem Steilpass von Marcel Müller frei vor Heiner Thormählen auftauchte und zum 2:0 einschoss.

VfL-Trainer Holger Zippel war bedient, ordnete einen Positionstausch seiner Manndecker an und ging kurz darauf wieder in die Luft, weil die Jungs in seiner Defensive nicht ganz des Trainers Worten folgten. Das hätten sie aber vielleicht besser getan, denn in der 37. Minute machte Alao-Fary auf der linken Seite zwei Gegenspieler nass, flankte in die Mitte, wo Müller das Leder aus fünf Metern zum 3:0 einschob. Während Helmut Bielfeld - das vermute ich mal - seine Wettgewinne ob der in der Luft liegenden vier Gegentore für den VfL schon zählte, erzielte Artur Maxhuni in der 43. Minute mit der ersten VfL-Chance das 1:3. Frei war er nach einem Steilpass vor Sven Ollik aufgetaucht. Abseits sagte die Condor-Bank. Aber der Treffer zählte. Auch, wenn er mehr oder weniger aus heiterem Himmel gefallen war.

In der Pause wurde Holger Zippel etwas lauter, so dass sich auch unbeteiligte Toiletten-Gänger angeschnauzt fühlen durften. "Das mache ich sonst gar nicht", sagte der VfL-Coach hinterher. War diesmal aber offenbar das richtige Mittel. Im zweiten Durchgang war der VfL das dominierende Team. Der meist unauffällige aber in der Spitze emsig arbeitende Stephan Jerkel zielte unmittelbar nach Wiederanpfiff mit einem 20-Meter-Warnschuss knapp daneben. In der Folgezeit machten die Gastgeber Druck, Condors jetzt erst richtig geforderte Defensive hielt aber dagegen und ließ nur wenig zwingende Möglichkeiten zu.

Erst in der Nachspielzeit hatten die VfL-Verantwortlichen den Torjubel wieder erkennbar auf den Lippen, als ausgerechnet der ehemalige Condor-Torjäger Timur "Pinokel" Pinar an Ollik vorbei marschierte, aus spitzem Winkel das leere Tor aber nicht traf (93.). Condors Mittelfeldregisseur Meik Ehlert wollte seinem Ex-Kollegen den Schlusspunkt der Partie aber offenbar nicht gönnen und er traf in der 94. Minute noch einmal den Innenpfosten des VfL-Kasten.

Helmut Bielfeld schien unterdessen gar nicht so traurig darüber zu sein, dass sein Tipp - beziehungsweise seine Befürchtung - nicht eingetreten war. Außerdem waren ja vier Tore gefallen. Er lag halbrichtig.

Stimmen:

Holger Zippel (Trainer VfL 93 Hamburg):
"In der ersten Halbzeit hat unsere Defensive viel zu undiszipliniert gespielt. Da hat ja jeder gemacht, was er wollte. Beispielsweise sollte der Libero (Peter Wiehle - die Red.) hinter der Abwehr spielen, der turnte aber plötzlich vor den Manndeckern rum. Scheinbar fehlt der Konkurrenzkampf. Es wird höchste Zeit, dass Leute wie Oliver Möller wieder fit werden, damit es im Kader Druck gibt. In der zweiten Halbzeit war unsere Leistung dann okay, es hat vor dem Tor nur der Abschluss gefehlt."

Matthias Bub (Trainer SC Condor):
"Das war die richtige Antwort auf die schwache Leistung beim 2:4 gegen Buxtehude. In der ersten Halbzeit haben wir in der Defensive sehr gut gestanden und nach vorne unsere Konter sehr gut gesetzt. Was mich ein wenig geärgert hat, ist die Tatsache, dass wir in der zweiten Halbzeit noch einmal in Bedrängnis geraten sind. Hätten wir unsere vorhandenen Chancen in der zweiten Hälfte allerdings genutzt, wäre auch ein noch deutlicheres Ergebnis möglich gewesen."


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