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15.04.2005
Fascher feiert gelungene Rückkehr ins Marienthal von




SC Concordia – Kickers Emden 1:2 (0:1)

SC Concordia: Kindler – Drews, Koch, Gersdorf – Kalla, Janke, Rahn, Janßen, Kappler (ab 74. Raptis) – Arlioglu, Jernane (ab 82. Sahin)
Kickers Emden: Jaschob – Gröger, Prause, Egler – Tursic, Berwecke (ab 73. Cieplik), Schlösser, Grudzinski – Sokolowski (ab 90.+1 Salomo), Grotlüschen, Agyemang (ab 88. Klemm)
Tore: 0:1 Berwecke (44.), 0:2 Agyemang (74.), 1:2 Drews (81.)
Beste Spieler: Janke – Egler, Agyemang
Schiedsrichter: Oje (Horner TV)
Zuschauer: 460

Gründe zum Feiern hatte Marc Fascher an diesem Abend reichlich. Einer dieser Gründe war natürlich schon vor der Partie das Wiedersehen mit alten Bekannten und Freunden seines Ex-Vereins, bei dem er nach eigener Aussage „vier Jahre lang eine sensationelle Zeit“ verleben durfte. Die beiden anderen fasste Fascher auf der Pressekonferenz folgendermaßen zusammen: „Wir haben drei Punkte geholt und meine Frau hat auch noch Geburtstag – heute ist alles gut.“ Das kann man wohl sagen. Allerdings hatten die vorangegangenen neunzig Minuten ihn doch einige Nerven gekostet. Vor allem die Schlussphase der Partie hatte den Emder Trainer noch einmal nervös werden lassen, weil trotz einer 2:0-Führung seiner Elf der sicher geglaubte Sieg noch einmal in Gefahr geriet. Concordia drängte am Ende auf den Ausgleich, doch die Emder Abwehr hielt den Angriffen der Gastgeber stand und entführte insgesamt zu Recht drei Punkte nach Ostfriesland.

In der ersten Hälfte waren die Gäste wie erwartet die dominierende Mannschaft. Die Emder drängten die Gastgeber über weite Strecken der Partie in die eigene Hälfte zurück und erarbeiteten sich einige gute Torchancen. So musste bereits früh Marcel Kindler im direkten Duell gegen Bernd Grotlüschen klären (3.). Kurz danach trat Eric Agyemang zweimal in Erscheinung, als zunächst ein Treffer von ihm wegen Abseits nicht anerkannt wurde und etwas später sein Linksschuss nur knapp am Pfosten vorbeiging (9./.17.). Uwe Sokolowski vergab in der Folgezeit zwei weitere gute Gelegenheiten (27./ 31.), ehe es kurz vor der Pause dann doch noch mit der verdienten Führung klappte. Der Ex-Meiendorfer David Berwecke eroberte den Ball im Mittelfeld und erzielte nach schönem Zusammenspiel mit Sokolowski aus halblinker Position das 0:1 (44.). Marcel Kindler machte dabei keine allzu glückliche Figur, da ihm der Ball dabei durch die berühmten Hosenträger rutschte. Allerdings trug wohl auch der unebene Boden im Cordi-Strafraum seinen Teil zu dieser unglücklichen Situation bei.

Concordia blieb in der ersten Hälfte weitestgehend ungefährlich. Lediglich Christian Kappler prüfte einmal Emdens Keeper Jaschob mit einem Distanzschuss (29.). Für die meiste Aufregung im Strafraum der Gäste sorgte der Emder Torwart kurioserweise selber als nach einer Ecke erst im dritten (!) Nachfassen den Ball festhalten konnte.

Die zweite Halbzeit verlief lange Zeit ruhig. Emden zog sich zurück und auch Concordia wollte nicht zu früh zu offensiv agieren und in die Konterfalle tappen. Die erste gute Möglichkeit gab es somit erst durch Christian Janßen, als bereits zwanzig Minuten des zweiten Durchgangs gespielt waren. Kurze Zeit später hatte Torschütze Berwecke Glück, dass er nach einem Foul an Kappler nicht mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste. Fascher reagierte sofort und brachte für den Emder Spielgestalter Stephan Cieplik. Eine glänzende Idee, wie sich herausstellen sollte Cieplik war eine Minute auf dem Feld und spielte prompt einen Steilpass auf Agyemang. Dieser überlupfte Kindler und schob schließlich ungehindert zum 0:2 ein (74.).

Damit schien das Spiel eigentlich gegessen, doch als Sven Drews nach einem Eckball per Kopf der Anschlusstreffer gelang, erhöhte Concordia natürlich noch einmal den Druck. Der eingewechselte Ahmet Sahin und Niclas Koch vergaben jedoch in der Nachspielzeit ihre Gelegenheiten. Auf der Gegenseite versäumte es erneut Agyemang den Sack zuzumachen (86.)



Stimmen:


Marc Fascher (Trainer Kickers Emden):
Die Rückkehr hierher war ein komisches, aber natürlich auch ein sehr schönes Gefühl. Ich habe mich sehr über den herzlichen Empfang gefreut. Ich bin heute sehr erschöpft. Nicht nur weil ich wegen meines Achillessehnenrisses zurzeit nicht gut zu Fuß bin, sondern weil das Spiel für mich sehr anstrengend war und ich unheimlich gelitten habe an der Seitenlinie. Ich glaube, wir haben passabel angefangen, haben aber trotz guter Chancen kein Tor gemacht. Die Führung kam natürlich zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt. Nach der Halbzeit waren wir etwas mehr auf Konter ausgerichtet, zumal Concordia aufgrund des Rückstandes ihr Spiel mehr öffnen musste. Beim Anschlusstor haben wir geschlafen und uns dadurch das Leben noch mal schwer gemacht.

Ralf Schehr (Trainer SC Concordia):
Gratulation an Marc und seine Mannschaft. Wir hatten am Mittwoch das Spiel gegen St.Pauli II, das sehr anstrengend war. Insofern muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, weil sie läuferisch alles gegeben hat. Sie hat gegen eine Spitzenmannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt. Leider haben wir wie gegen St.Pauli Gegentreffer eingefangen, die unnötig sind. Wir sind zuvor in Ballbesitz, verlieren in der Vorwärtsbewegung den Ball und kassieren anschließend das Tor. In der zweiten Halbzeit haben wir besser gegen gehalten als in der ersten. Wenn wir das Quäntchen Glück gehabt hätten, hätte es sogar noch zum Ausgleich gereicht.


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