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17.04.2005
Spitzenspiel in Sasel von Andre Matz



TSV Sasel - USC Paloma 3:2 (1:0)

TSV Sasel:Sander – Nagel, Witthöft, Höhne – Grünert, Karagöz (ab 87. Eggers), Yamrali, Jakubowsky, Luttermann (ab 82. Lucht) – Zoric, Peitsch (ab 71. Orlowski)
USC Paloma: Voss – Osinski, Edelmann, Nasari – Mogado (ab 48. Pannen), Stendel (ab 46. Savelsberg), Jovic (ab 46. Ehlert), Rodhorst, Hamurcu, – Illmer (ab 74. Mogado), Marczynski
Tore: 1:0 Peitsch (33.), 2:0 Luttermann (55.), 3:0 Yamrali (61., FE), 3:2 Illmer (64.), 3:2 Ehlert (81.)
Schiedsrichter: Mond (TSV Siems)
Beste Spieler: Witthöft, Peitsch – Osinski, Hamurcu
Zuschauer: 420

Bilder von diesem Spiel in der Galerie !

"Ich habe nie, und ich werde auch heute nicht die Leistung eines Schiedsrichters kommentieren." Wer diesen Satz von Michael Schickel liest, der wird denken, dass die Saseler am heutigen Tage mit dem Unparteiischen haderten. Doch weit gefehlt, es war hauptsächlich Frank Hüllmann, der nach Spielende immer wieder auf den Mann in schwarzer Kluft einredete (siehe Fotos). Schickel weiter: "Ich betone aber dennoch, dass ich den Schiedsrichteraustausch Hamburg/Schleswig-Holstein/Niedersachsen noch nie gut fand. Daher ist es schön, dass es diesen künftig nicht mehr geben wird. Außerdem ist es für Hamburger Schiedsrichter äußert bedauerlich, dass sie solche Spitzenspiele wie heute nicht zur Leitung übertragen bekommen. Das war auch schon im Hinspiel der Fall wo ein Schiedsrichter aus Niedersachsen herangezogen wurde."

Während ein Zuschauer Frank Hüllmann beim Abgang vom Platz noch hinterher rief: "Wir wurden dafür beim Hinspiel bei euch beschissen," freuten sich die Saseler Spieler noch ausgiebig auf dem Platz. Und das zurecht.
Denn die nicht gerade berauschende Leistung von Dr. Mond war keineswegs der Hauptgrund für die USC-Niederlage, vielmehr hatte der TSV das Spiel in Halbzeit 1 total unter Kontrolle, konnte beliebig Schalten und Walten.
Zu wenig sprang jedoch unter dem Strich heraus. "Nur" 1:0 hieß es zur Pause. Es hätte aber 3:0 oder 4:0 stehen können – wenn nicht sogar MÜSSEN. Marc Nagel aus kurzer Distanz (3.), Tobias Peitsch (18.), Knut Witthöft (24.) und Ata Yamrali (26.) hatten alle die sogenannten 100%igen Dinger auf dem Schlappen.
Ein Handspiel soll das 1:0 eingeleitet haben. Tatsächlich reklamierten die Palomaten im Mittelfeld Handspiel, doch das Spiel lief weiter über Volkan Karagöz. Der passte zu Tobias Peitsch und diesmal war der Ball unten links drin (33.).
Die erste und einzige Torchance für Paloma vereitelte Holger Sander im Tor der Gastgeber. Er konnte den Schuß von Jan Illmer abblocken (42.).

In der Pause reagierte Frank Hüllmann, brachte Dirk Savelsberg und Volker Ehlert für Guido Stendel und Nikola Jovic, wenig später noch Dennis Pannen für Boris Mogado. Die Wende? Nein, denn die kam erst später.
Zunächst erzielte Maik Luttermann die 2:0-Führung mit dem Außenrist aus ca. sieben Metern, halblinke Position. Doch auch jetzt wachte Paloma noch nicht auf, es benötigte erst die äußerst zweifelhafte Entscheidung des Dr. Mond: Ungefähr zehn Meter vor dem Tor gingen Marcel Edelmann und Knut Witthöft vor dem USC-Tor zum Ball, beide fielen schreiend um, Schiri Mond gab Elfmeter.
Eine wirklich überharte Entscheidung, denn beide Spieler gingen gleichzeitig zum Ball und auch unparteiische Zuschauer hinter dem Tor konnten diese Entscheidung (wie übrigens die vielen protestierenden Paloma-Spieler) überhaupt nicht nachvollziehen. Ex-Sasel-Keeper Oliver Kral sagte ebenfalls später: "Ein indirekter Freistoß wäre wohl angebrachter gewesen".
Wie dem auch sei, Ata Yamrali ließ nichts anbrennen und erzielte das vorentscheidende 3:0. Das war nun wirklich der Weckruf für alle Gästespieler. Plötzlich lief es viel besser beim USC: Erst musste Sander sein ganzes Können zeigen um einen Schuß von Marcel Edelmann abzuwehren, dann erzielte Illmer das 3:1 in den Winkel (64.). Paloma war jetzt plötzlich am Drücker: Rodhorst drüber (75.).
Bei Paloma standen hinten Przemyslaw Osinski (er musste noch zweimal für seinen schong eschlagenen Keeper kurz vor der Lienie retten) und Mortaza Nasari. Die beiden räumten hinten fast alles ab. Der eingewechselte Volker Ehlert war es dann, der das 3:2 markierte. Nach einer Stafette Hamurcu-Marczynski-Illmer konnte er zwar noch verkürzen, doch in den verbleibenden knapp zehn Minuten gelangte Paloma der erhoffte Ausgleich nicht mehr.
Sasel war heute der verdiente Sieger, das steht außer Frage, und auch Hüllmann erkannte dies ganz klar an. Doch dass das Experiment mit dem Schiri-Austausch nun beendet ist, ist für alle Hamburger sicherlich ein Segen.

Punktspiel-Statistik aus der Sicht des Gastgebers:
30 Spiele – 11 Siege – 6 Remis – 13 Niederlagen – 40:53 Tore


Stimmen:

Frank Hüllmann (Trainer USC Paloma):
Ein verdienter Sieg für Sasel, da braucht man gar nicht drüber nachdenken. Wir haben hochverdient verloren. Wie es Zustande gekommen ist, ist natürlich schade. In der ersten Halbzeit haben wir wirklich ganz, ganz schlecht gespielt. Sasel hatte in der Hälfte wirklich Chancen en masse, aber keine reingemacht. Dann kommt das 1:0, nur schade, dass der Schiri da nicht das Handspiel vorher gepfiffen hat.
Es hätte zur Pause aus unserer Sicht 0:3 stehen müssen – mindestens.
Das 3:0 hat das Spiel dann entschieden, der Elfmeter war eine absolute Lachnummer. Ich dachte auch, dass damit das Spiel gegessen sei. Dann es hat mich aber gefreut, dass die Mannschaft gezeigt hat, dass das Spiel noch nicht entschieden war.

Andreas Reinke (Trainer TSV Sasel):
Wir haben eine ganz, ganz hervorragende Halbezeit gespielt. Leider haben wir nur mit 1:0 geführt; da wäre mehr drin gewesen. In der zweiten Halbzeit kamen wir trotz des 3:0 noch einmal in Bedrängnis. Das sollte der Mannschaft eigentlich nicht passieren. Aber bei einem Spiel Erster gegen Zweiter passiert es halt, dass so ein Tor wie Jan Illmer es direkt in den Winkel erzielt, noch einmal dafür sorgt, dass man ein wenig Respekt bekommt.
Wir wollen Meister werden, ich will es und die Mannschaft will es auch.


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