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17.04.2005
Rückert und Schabacker sei Dank von


präsentiert


SV Halstenbek-Rellingen – SC Vorwärts/Wacker Billstedt 2:1 (1:0)

Halstenbek-Rellingen: Schultz – Bressem, Stehl, Burmester – Pannen, Bösch, Wroblewsky (ab 76. Badermann), Hamzic (ab 62. Eyüpoglu), Grabow (ab 84. Grgic) – Schabacker, Rückert
Vorwärts/Wacker: Omerhodzic – Pietkun, Kainzberger, Taneli – Teixeira (ab 60. Shahab), Banasiak, Pawlicek, T. Puder, Carrion Gaona – Algan, M. Puder
Beste Spieler: Rückert, Schabacker - Pawlicek
Tore: 1:0 Rückert (21.), 2:0 Rückert (46.), 2:1 M. Puder (76.)
Schiedsrichter: Heinrich (Teutonia 05)
Zuschauer: 200

Frank Rückert und Marco Schabacker. Diese beiden Namen sind zwar nicht HRs Lebensversicherung, aber durchaus mehr als bloß die Stammbesetzung der blau-roten Angriffsreihe. Wenn man es genau nimmt, dann bilden die beiden Veteranen gewissermaßen das Rückrad des Tabellenvierten. Was wäre Trainer Oliver Berndt bloß ohne sein Sturm-Duo? Auf jeden Fall um einige Sorgen reicher und zweifellos seiner wirkungsvollsten wie torhungrigsten Waffe beraubt. Hätte es eines Beweises der Unverzichtbarkeit der Paradespitzen im Kollektiv der seit nunmehr 16 (!) Partien ungeschlagenen Halstenbeker bedurft, so könnte das Aufeinandertreffen mit den akut abstiegsbedrohten vorwärtsgerichteten, wackeren Billstedtern als Spiegelbild herhalten.

Rückert als doppelter Vollstrecker und sein kongenialer Partner Schabacker als Vorbereiter und unermüdliche Kampfmaschine sollten gewichtige Anteile am Fortbestand der beeindruckenden HR-Serie zuteil werden. Zunächst hieß es allerdings, die Geduld zu bewahren. Die Kontrahenten belauerten sich, erst im Zuge des ersten Durchgangs vermochten die Gastgeber, sich Feldvorteile zu erarbeiten. Und dann die 21. Minute. Torwart Dennis Schultz fängt einen V/W-Versuch mit Leichtigkeit ab, schaltet sofort und übergibt das Spielgerät dem startenden Marco Schabacker. Ein kurzer Wackler, eine Finte – schon lässt Halstenbeks Nummer sieben seinen Widerpart hinter sich und schlägt einen wohl temperierten Pass auf Frank Rückert. Da sich dieser knapp 30 Meter vom Billstedter Kasten entfernt aufhält, gleicht Rückerts Reaktion einer argen Überraschung. Wohl auch für Gäste-Schlussmann Sinanudin Omerhodzic. Denn anstatt den Ball konventionell und lehrbuchgerecht zu stoppen, den Blick nach aufgerückten Mitspielern zu heben, feuert der Torjäger die Kunststoffkugel ohne sichtbare Vorankündigung einfach aufs Tor. Dem verdutzten Omerhodzic bleibt nur ein äußerst unbeholfener und in der Konsequenz nutzloser Rettungsversuch. Der Ball liegt im Tor – und Billstedt am Boden. Gedankenschnell hatten die Platzherren die Gunst der Stunde genutzt und mit einer wahren Blitzaktion die Führung erzielt. Wenn Fußball doch immer derartig einfach gestrickt wäre.

Doch die Chance zur Rehabilitation kam früher, als es sich manch HR-Anhänger wohl erhofft hatte, nämlich bereits vor dem Pausentee, und im Doppelpack. Zunächst André Teixeira (37.) aus halbrechter Schussposition, sieben Minuten darauf sein Kollege Thorsten Puder in noch verheißungsvollerer Lage. Dennis Schultz hatte etwas dagegen, den Vorsprung zu vergeuden und verrichtete seinen Dienst nicht allein hier, Auge in Auge mit Billstedts Angreifern, in makelloser Art und Weise. Eine solide Basis also für einen Punkterfolg. Nur war noch nicht ausgemacht, wie hoch dieser sich einstellen würde. Frank Rückert sorgte alsbald für weitere Erkenntnisse in dieser Frage. Genauer gesagt, unmittelbar nachdem sich Spieler und Schiedsrichter eine kleine Ruhepause gegönnt und die Flüssigkeitsspeicher in der Halbzeit aufgefüllt hatten. Wieder schaltete die Halstenbeker Offensive blitzschnell und gescheit, als Rückert ein Schabacker-Zuspiel aus kurzer Distanz mühelos in die Maschen bugsierte. Keeper Omerhozic verharrte auf der Torlinie und besaß gegen den raffiniert per Außenrist abgegebenen Schuss nachher keine Abwehrmöglichkeit. Erst ein haarsträubender und vermeidbarer Abwehrschnitzer von Oliver Wroblewsky mit anschließender Ergebniskorrektur durch Markus Puder (Daniel van Buyten lässt grüßen) sorgte nach einem ansonsten abflachenden Verlauf der zweiten 45 Minuten für Torschlusspanik. Vorwärts/Wacker bündelte alle Kräfte, eine wirkungsvolle Brechstangen-Taktik blieb indes aus. Zwar bediente sich die gastgebende Elf von Oliver Berndt nun vorzugsweise wenig ansehnlicher, dafür umso effektiver Mittel wie des guten, alten Befreiungsschlages, ernsthafte Bedrängnis sollte aber nicht aufkommen. Hätte auch V/W-Coach Frank Gläser eine ähnlich gefährliche Sturmreihe wie sein Gegenüber aufbieten können – die Begegnung hätte womöglich einen anderen Verlauf genommen.

Stimmen:

Oliver Berndt (Trainer Halstenbek-Rellingen):
„Wir haben heute als Mannschaft sehr geschlossen agiert. Dennoch habe ich gegen unsere sehr couragierten Gäste die eine oder andere Schwäche bei uns gesehen. Wir haben immer an den Sieg geglaubt und hatten sehr starke Stürmer – das war der Unterschied. Wegen des vollgepackten Spielplans der nächsten Woche werden wir etwas dosiert trainieren und regenerieren. Wir werden sicherlich nicht dreimal die Woche trainieren.“

Frank Gläser (Trainer Vorwärts/Wacker):
„Wir haben uns mit zwei Geschenken für die Gastfreundschaft bedankt. Die zwei Gegentore waren aus meiner Sicht beides Torwartfehler. Dennoch haben wir das Ergebnis lange offen gehalten und sehr konzentriert gespielt. Mit etwas Glück machen wir den Ausgleich, dann läuft das Spiel vielleicht in eine andere Richtung. Aber man hat das Glück eben nicht, wenn man unten steht.“
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