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05.06.2005
Ganz großer Kampf in Billstedt von



SC Vorwärts Wacker 04 – SV Eidelstedt 1:2 (0:1)

Vorwärts Wacker: Rikschpun - Taneli, Kainzberger, Pietkun – de Gaona, Gottschalk
(ab 79. Arslan), Banasiak, Sarlak, Pawliczek – Algan, Th. Puder
SV Eidelstedt: Hansen - Steinhardt, Kalender, Hellwig , Nikolinas (ab 67. Sander) – Grzesik (ab 79. Gries), Meesenburg, Vidal, Jendrzej – Ude, Eta (ab 79. Paulick)
Tore: 0:1 Ude (6., FE), 1:1 Kainzberger (55.), 1:2 Paulick (90.)
Rote Karte: de Gaona (92., Ellbogencheck)
Schiedsrichter: Behrmann (SC Teutonia 10)
Beste Spieler: Pietkun, Pawliczek, Puder – Vidal, Eta
Zuschauer: 220

Es war der erwartet große Showdown mit ganz viel Kampf und Emotionen um den 14. Tabellenplatz.
Allerdings war beiden Vereinen im Vorfeld klar, dass dieser Tabellenplatz nur dann zum Verbleib in der Verbandsliga reicht, wenn am kommenden Montag ein Oberligaverein aus Niedersachsen keine Lizenz für die kommende Saison erhält. Dann nämlich dürfte BU in der Oberliga bleiben und dadurch würden dann auch nur vier Vereine aus der Hamburger Verbandsliga absteigen.

Auf der anschließenden Pressekonferenz wurde darüber auch noch gefachsimpelt mit Vertretern der Presse, dem HFV-Spielausschussvorsitzenden, Rainer Kuhne, den beiden Trainerstäben, Ligaverantwortlichen und dem Präsidenten von Wacker Michael Wiedner. Frank Gläsers Vorschlag die Verbandsliga auf 19 Vereine aufzustocken wurde diskutiert, genauso wie die nicht vorhandene Motivation von Sasel aufsteigen zu wollen. Doch diese Gespräche führten noch zu keiner richtigen Lösung. Es wird bestimmt noch größere Diskussionsrunden mit mehr Teilnehmern zu diesen wichtigen Themen geben.

Nun aber zum Spiel:
Eidelstedt begann druckvoll. Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Gästen. In der 6. Minute drang Benjamin Eta in den Strafraum von Wacker ein. Keeper Alexander Rikschpun kam etwas übermotiviert aus seinem Kasten gestürmt, Eta ging an ihm vorbei, doch dann war da noch Ralph Kainzberger und der holte Eta dann mal ganz humorlos von den Beinen. Elfmeter. Antonio Ude verwandelte sicher zum 0:1.
Die Gastgeber aus Billstedt waren bis zur 32. Minute eigentlich nicht einmal vor dem gegnerischen Tor zu finden. Dann gab es den ersten Torschuss für Wacker von Faik Algan. Das schien ein Wachmacher für seine Teamkollegen gewesen zu sein, denn langsam kippte das Spiel. Billstedt tat nun mehr und kam immer gefährlicher Richtung Gehäuse von Sören Hansen.

Die zweite Halbzeit war noch mehr als die erste geprägt von Fouls, Schiedsrichterentscheidungen, Diskussionen und erhitzten Gemütern.
Der Schiedsrichter pfiff sehr viel ab. Was aber auch notwendig war. Er pfiff genau genommen sogar noch viel zu wenig. Es gab sehr viele Nicklichkeiten und versteckte Fouls, aber teilweise auch offensichtliche Fouls, die das Schiedsrichtergespann nicht ahndete. Die Bank von Vorwärts Wacker wurde immer wieder ermahnt vom Schiedsrichterassistenten. Co-Trainer Andreas Heeschen musste sogar hinter die Bande gehen.
Nichtsdestotrotz: Wacker kam mit viel Dampf aus der Kabine. Die zweite Halbzeit gehörte ganz klar den Gastgebern. Eidelstedt konnte sich kaum befreien, nur am Ende ließen sich die Eidelstedter ab und an mal vor dem Tor von Rikschpun blicken.
Der Ausgleich in der 55. Minute war ein schön vorgetragener Angriff über Thorsten Puder, der im Gästestrafraum herrlich ablegte auf Bartek Pawliczek, der flankte von der Torauslinie über den Keeper hinweg auf den langen Pfosten, dort lauerte Kainzberger, der nur noch einnicken brauchte zum 1:1.
Puder war immer eine Gefahr für den Gegner. Wenn er am Ball war mussten die Eidelstedter verdammt aufpassen. Dasselbe galt für Pawliczek, der mit seinen tollen Dribblings die Offensive sehr belebte.
Axel Gries hatte in der 87. Minute die Möglichkeit alles klar zu machen für die Gäste, doch nach seinem Sololauf, bei dem er auch Rikschpun umkreiste endete in einem zu spitzen Winkel.
Drei Minuten später war es dann aber doch noch soweit: Marius Jendrzej flankte auf den langen Pfosten, dort stand Timm Paulick Mutterseelenallein und hämmerte das Leder aus kurzer Distanz unter die Latte (90.). Vielleicht vom Spielverlauf her nicht unbedingt verdient, aber Vorwärts Wacker hatte es versäumt aus den Chancen ein Tor zu machen und sowas wird eben bestraft.

Ein sehr wahrscheinlich trauriger Sieg für Eidelstedt. Denn der Gang in die Landesliga wird der Mannschaft wohl nicht erspart bleiben.

Stimmen:

Eddi Marcus (Trainer SV Eidelstedt):
Wir haben super gefightet und hatten das nötige Glück. Wir haben recht ordentlich nach vorne gespielt. Zweite Halbzeit habe ich angesagt, dass wir in der Drangphase von Wacker versuchen müssen Konter zu setzen und hinten sicher stehen. Ein 1:1 würde uns ja reichen. Es hat sehr lange gedauert, bis wir wieder ins Spiel gekommen sind. Wir haben den Kampf angenommen und von daher ist das Ergebnis auch verdient denke ich mal.

Frank Gläser (Trainer Vorwärts Wacker):
Unter dem Strich muss man wohl akzeptieren, dass man um dieses eine Tor schwächer war.Der Elfmeter hat uns ein bisschen aus dem Konzept gebracht. Eidelstedt hat sehr ruhig gespielt und wir haben bestimmt 30 Minuten gebraucht um wieder in das Spiel zu finden. Zweite Halbzeit haben wir dann alles oder nichts gespielt. Nach dem 1:1 hatten wir wieder Hoffnung. Es waren ja auch ein paar Möglichkeiten da. Da waren wir aber zu überhastet. Wir haben es heute nicht verstanden den Gegner zu beherrschen.


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