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04.08.2005
Saisonvorschau: Barsbütteler SV von

Barsbütteler SV
Diese Nachricht war schon ein Schock für Trainer Lutz Göttling. Barsbüttels namhafter Angreifer Simon Gottschling verabschiedete sich urplötzlich in Richtung Bezirksliga, genauer Oststeinbeker SV. Beim OSV ist Gottschlings alter Trainer Stefan Kohfahl (damals Buchholz) tätig. „Menschlich ist das absolut enttäuschend. Mittwoch schießt er noch vier Tore für uns im Testspiel gegen Börnsen und Donnerstag geht der Wechsel über die Bühne. Ein schlechter Stil“, meckert Göttling, der nun nur noch zwei Angreifer mit Seiko Sow und Freddy Acheampong im Kader besitzt. „Natürlich bekommt man jetzt keinen adäquaten Ersatz mehr. Und in der Winterpause könnte es zu spät sein, unsere Ziele zu erreichen“, kennt er die Gesetze des Marktes.
Im Herbst 2004 war Göttling kurz davor, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Die Ansprache und auch das Training wurden härter, der Erfolg war die Konsequenz. Ganze zwei Begegnungen gingen in der Rückrunde verloren, der fünfte Platz war eine große Überraschung. Dorthin zu kommen, wird unglaublich schwierig, scheint derzeit illusorisch. Das weiß auch Göttling. „Wie schon angedeutet, uns fehlt vorne die Durchschlagskraft. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre schon eine Genugtuung.“ Da vorne der Schuh zwickt, muss man halt das Schuhwerk, sprich die Taktik ändern. Statt bisheriger zwei Spitzen, sollen nun drei die technisch geprägten Kombinationen offensiv krönen. Bahram Bahrami und Acheampong außen, Sow als Stoßstürmer in der Mitte, so soll die Formation aussehen. Ganz anders sieht die Situation im Defensivbereich aus. Zwar nahm Libero und Kopf der Mannschaft Jassi Huremovic (jetzt SC Victoria) sein Hut und auch die Brüder Brünning verließen den Soltausredder, aber mit Jan Thoele steht ein fähiger Lenker der Abwehr parat. Lukas Sterczyk und Sven Maric bildeten schon letztes Jahr ein junges, jedoch sicheres Verteidiger-Duo. „Da mache ich mir am wenigsten Sorgen. Defensiv stehen wir sehr gut.“ Dieser Trumpf wird auch weiterhin die Spielweise der Göttling-Schützlinge bestimmen. Eine disziplinierte Einheit, die schwer zu knacken sein wird, kombiniert und kontert den Gegner aus. So sah und so soll das typische Barsbütteler Spiel aussehen.
Die Vorbereitung indes verlief nicht optimal. Kaum eine Einheit, in der alle Spieler des Kaders anwesend waren. „Die Spieler waren viel im Urlaub. Leider ging es meistens durch Beruf oder Schule nicht anders“, resümiert Göttling, der gerne mehr taktische Finessen trainiert hätte. Problematisch könnte auch die Greenhorn-Mentalität der Mannschaft sein. Ganze vier Spieler sind in den 70ern geboren, eine Vielzahl sind 21 Jahre jung oder jünger. Wenn Dirk Tiedje mit seinen 35 Lenzen nicht wäre, würde der Schnitt schnell an die 20 herankommen. Aber mit Andreas Kleine, der nach einer schweren Knie-Verletzung ein Jahr pausierte, stößt ein alter Bekannter im September zum BSV zu. „Papa“ wird er mit seinen 30 Jahren nicht gerufen werden, so wird nämlich Trainer Göttling manchmal selber gern von manchen Akteuren genannt.
Für ein Novum könnte Barsbüttel diese Saison auf jeden Fall sorgen. Im September entscheidet sich, ob der BSV freitags auf dem Kunstrasen seine Heimspiele austragen wird. Dies könnte für so manchen Punkt mehr auf der Habenseite sorgen und zum richtigen Heimvorteil mutieren. „Die Mannschaft entscheidet auch mit darüber. Ich würde gerne am Freitag spielen“, gibt Göttling die Richtung vor.

Expertenmeinung (Wolfgang Reimers, Ex-Trainer SC Condor):
Die Barsbütteler haben eine bewundernswerte letzte Saison gespielt. Fünfter Platz, das war das Optimale. Einige Köpfe sind weg und sie sind schwer zu ersetzen. Mit Naderi haben sie einen vielseitigen, jungen Spieler dazubekommen, der eine Entdeckung der Saison werden könnte. Wenn es ganz optimal läuft, könnte ein einstelliger Platz herauskommen, realistischer ist Rang 11-14.

Saisonziel: Einstelliger Tabellenplatz
Meisterschaftstipp: BU
Mögliche erste Elf: Sävke – Sterczyk, Thoele, Maric – Breutel, Werwath, Tiedje, Naderi – Bahrami, Sow, Acheampong



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