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08.08.2005
Saisonvorschau: TSV Sasel von

Lieber Spaß in der Verbandsliga anstatt Frust und Stress in der Oberliga. So (oder so ähnlich) lautete das Motto der Verantwortlichen des TSV Sasel am Ende der vergangenen Spielzeit. Die Mannschaft von Trainer Andreas Reinke wäre heute - wenn man es denn gewollt hätte - eigentlich ein Oberligist. Nach reiflicher Überlegung verzichtete der Meister der Saison 2004/05 jedoch darauf, den sportlichen Aufstieg in die Tat umzusetzen. Sowohl der zeitliche als auch der finanzielle Aufwand im Vergleich zur Verbandsliga waren dem Verein einfach zu groß.

Einer, der den Aufstieg dennoch geschafft hat, ist Spielmacher Ata Yamrali. Über die zweite Mannschaft des FC St. Pauli möchte der talentierte Techniker die Chance nutzen, sich so gut es geht sogar für höhere Aufgaben – sprich Regionalliga – zu empfehlen. Auch wenn beispielsweise die Abgänge von Torjäger Gerrit Jakobs (zu Paloma) oder dem vielseitig einsetzbaren Henning Eggers (zu Niendorf) auf ihre Weise große Lücken aufreißen, ist der Verlust von Yamrali sicher der schmerzlichste. Coach Andreas Reinke hat allerdings schon einige Kandidaten im Kopf, die seine Rolle übernehmen könnten. Einer davon ist Ahmet Kizilkaya, der erst vor wenigen Tagen verpflichtet wurde, und in der vorletzten Saison im Kader von SC Concordia II stand. Zuletzt weilte er ein Jahr in der Türkei. „Aber auch Marcel Greve, Maik Luttermann oder Dennis von Malottke sind Spieler, die ich mir auf seiner Position vorstellen kann“, betont Reinke.

Ein Neuzugang, auf dem ebenfalls große Hoffnungen ruhen, ist Timur Pinar. Nach einem weniger erfolgreichen Jahr beim VfL 93, möchte der antrittschnelle Angreifer nun am Parkweg an alte erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Für ihn dürfte es allerdings aufgrund seiner schweren Oberschenkelverletzung, mit der vor nicht langer Zeit monatelang ausfiel, vor allem darauf ankommen, fit zu bleiben. In den letzten Tagen plagten ihn nun die Folgen eines Muskelfaserrisses. Ob er zum Saisonauftakt einsatzfähig ist, ist daher noch offen. Darüber hinaus hat der TSV Sasel mehrere junge und entwicklungsfähige Spieler verpflichtet. In der Abwehr sollen sich Shoiab Sedeghi (SC Sperber) und Daniel Laporte (SC Alstertal/ Langenhorn) zu Alternativen entwickeln. René Ratke (Anker Wismar) und Timo Tessen (SC V/W Billstedt) sollen den Konkurrenzkampf im Sturm beleben, und mit Niko Kiesewetter ist außerdem ein talentierter Nachwuchsspieler von den A-Junioren des SC Concordia beim TSV gelandet.

Noch offen ist mit welchem System im neuen Spieljahr die Gegner vor Probleme gestellt werden sollen. In der Vorbereitung hat Trainer Reinke ein ums andere Mal die Viererkette getestet, ist sich aber noch nicht im Klaren, ob er diese in den Punktspielen auch anwenden wird. Im Pokalspiel gegen den SC Concordia vertraute er zumindest vorläufig der altbewährten Taktik mit drei Akteuren in der Abwehr und einem Fünfer-Mittelfeld.

Auf dem Papier erscheint der Vorjahresmeister vielleicht nicht ganz so stark zu sein wie in der letzten Serie. Insgesamt kann der TSV jedoch wieder auf ein Team zurückgreifen, in dem die Mischung zwischen jung und alt stimmt und in dem das Wort „Kameradschaft“ groß geschrieben wird. Die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sind also gegeben. Wie erfolgreich sie tatsächlich sein wird, ist eine der spannenden Fragen der neuen Saison.


Expertenmeinung (Wolfgang Reimers, Ex-Trainer SC Condor):
Der Meister muss sich ein wenig umorientieren. Ich erwarte den TSV nicht ganz oben. Der Kader hat mit Jakobs oder Yamrali Substanz verloren. Fraglich, ob Pinar oder Ratke diese Lücken füllen können. Schaffen sie es, kann es trotzdem für die Spitzengruppe reichen. Ich schätze sehr die solide und langfristige Basisarbeit im Umfeld. Ein Garant wird auch bestimmt wieder die Heimstärke sein. Sasel landet zwischen Platz 5 und 7.

Saisonziel: unter die ersten Fünf
Meiterschaftstipp: VfL Pinneberg
Mögliche erste Elf: Sander – Höhne, Zoric, Orlowski – Greve, Gütschow. Jakubowsky, Luttermann (Kizilkaya), von Malottke – Pinar, Ratke (Peitsch)



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