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14.08.2005
Nur mühsam gestaltet H-R seine Punktspielpremiere 05/06 erfolgreich von Peter Strahl


präsentiert:


SV Halstenbek-Rellingen - TuS Germania Schnelsen 3:1 (1:1)

SV Halstenbek-Rellingen: Schultz – Bressem – Gregori, Krause, Tolkmitt – Grabow, Wroblewsky (ab 89. Peuckert), Diederichsen (ab 77. Stehl), Pannen – Schabacker (ab 82. von Bastian), Rückert
TuS Germania Schnelsen: Thormählen – Schatz (ab 66. Meyer), Möller, Hardekopf, Rachold (ab 79. Mattheides) – Bastian Holm, Alexander Holm, Rädel, Koch – Prüfer, Hülsebusch
Beste Spieler: Bressem, Rückert – Hardekopf, Hülsebusch, Möller
Tore: 0:1 Alexander Holm (1.), 1:1 Schabacker (16.), 2:1 Gregori (55.), 3:1 Rückert (90.)
Schiedsrichter: Kruse (FC St Georg/Horn) leitete souverän
Zuschauer: ca 170

Würden die Gastgeber auch in dieser Saison ähnlich gut abschneiden können wie in der vorangegangenen Spielzeit? Seltsamer Weise wurde diese Frage im Hamburger Blätterwald durchweg negativ beantwortet, obwohl nur Nico Bösch aus der letzten Stammformation die Halstenbeker verlassen hatte, um im Ausland zu studieren. War das knappe Ausscheiden in Pokalrunde 1 gegen die „Kreishauptstädter“ des VfL Pinneberg Grund für die Meinungsbildung? Oder waren es die ziemlich die gemischten Leistungen bei den Vorbereitungsspielen?

Mit dem TuS Germania stellte sich auf dem sattgrünen, jedoch sehr rutschigen, Jacob-Thode-Platz eine Mannschaft vor, die nach den allseits bekannten Frühjahrs-Querelen nahezu einer kompletten Mannschaft incl. Trainer und Manager verlustig gegangen war. Kein Wunder also, dass sie allgemein als Abstiegskandidat Nummer 1 in den Vorbetrachtungen genannt wurde.

Nun soll also der Ernstfall in Gestalt des ersten Punktspiels der Serie 05/06, historisch gesehen das 27. zwischen beiden Ligamannschaften, näheren Aufschluss über einen vermutlichen Saisonverlauf geben. Und der beginnt mit einem Paukenschlag. Das Spiel ist gerade eine Minute alt, als ein Querschläger bei H-R-Defensivkraft Dennis Gregori landet, dessen Abspiel statt in die eigenen Reihen seinen Weg zum Neu-Germanen Alexander Holm findet. Der bedankt sich mit seinem für Dennis Schultz unhaltbaren Führungstreffer von der Strafraumgrenze. Dies unerwartete Geschenk beflügelt verständlicher Weise die Schnelsener, lässt hingegen bei den Halstenbeker Offiziellen manch Kopfschütteln aufkommen. Bis zur 16. Minute, als ein Missverständnis zwischen Keeper Stefan Thormählen und Björn Rädel Marco Schabacker die Möglichkeit eröffnet, das Leder über die Torlinie zum 1:1 zu stochern. Danach dann ein weitgehend verteiltes Spiel ohne zählbaren Erfolg für beide Seiten. Einzig ein Kopfball von Fredrik Krause (vormals FC Süderelbe), der knapp über die Latte streift, bedarf der Erwähnung.

In der 55. Minute bietet sich Gregori die große Chance, seinen Irrtum aus der ersten Minute wieder gut zu machen. Er nutzt sie souverän, indem er vor Thormählen in den von Oliver Wroblewsky flach hereingegebenen Schuss rutschen und diesen ins Schnelsener Gehäuse weiterleiten kann. Entgegen der allgemeinen Erwartungshaltung auf der Tribüne resignieren die Schnelsener nun aber nicht, sondern haben über weite Strecken gar mehr vom Spiel. Doch außer Henning Hülsebüsch ist bei ihnen keiner zu sehen, der die aufmerksame H-R-Hintermannschaft in Schwierigkeiten bringen kann. Für Schwierigkeiten bei seinen Weiß-Schwarzen sorgt hingegen Thormählen, der einen Ball leichtsinnig verdaddelt und sich bei René Möller bedanken kann, dass daraus nichts Zählbares wird. Auch Hülsebusch bieten sich noch zwei Chancen. In der 85. Minute kann aber Gregori seinen Kopfball auf der Linie abwehren und danach schliddern „Hülse“ und das Spielobjekt äußerst knapp und gemeinsam neben dem Pfosten über die Torauslinie. Schließlich ist es aber wieder einmal Frank Rückert, der den weit aus seinem Kasten herauseilenden Thormählen umspielen und völlig unbedrängt das 3:1 und somit ein klares Ergebnis für seine blau-weiß-roten Farben erzielen kann.

Nahezu zehn Minuten musste das Spiel unterbrochen werden, nachdem Ole Schatz (vormals II) ohne gegnerische Einwirkung mit Schienbeinbruch-Verdacht auf dem Spielfeld behandelt werden musste. Dem jetzt im Krankenhaus liegenden Spieler wünscht hafo.de baldige Genesung.

Punktspiel-Statistik ab 1946 aus der Sicht des Gastgebers:
27 Spiele – 9 Siege – 8 Remis – 10 Niederlagen – 47:42 Tore

Stimmen:

Patrick Heßmann (Trainer TuS Germania Schnelsen):
Auf Grund unseres Spiels in der letzten halben Stunde hätte es uns eigentlich möglich sein müssen, von hier einen Punkt mitzunehmen. Zuvor war die H-R-Führung von den Spielanteilen her gesehen, sicherlich verdient. Wir waren da noch nicht in der Abwehr so sicher, wie ich es mir vorstellen kann. Danach haben wir die uns sich bietenden Chancen leider nicht nutzen können, doch der Verlauf der letzten 30 Minuten macht mir Mut für die Zukunft. Jedenfalls haben wir nicht so gespielt, dass man uns auch weiterhin als Abstiegskandidaten betrachten muss.

Oliver Berndt (Trainer SV H-R):
Dass wir heute mit einem „Dreier“ gestartet sind, sollte uns Selbstvertrauen für die schwere Aufgabe am kommenden Wochenende in Lurup geben (Anmerkung der Redaktion: Vor einem Jahr ging dort H-R 0:10 unter). Nach unserem katastrophalen Fehler in der ersten Minute war es natürlich schwer, ins Spiel hineinzukommen, doch wir haben das Spiel angenommen. Allerdings verstehe ich nicht, dass bei diesem schweren Geläuf heute der eine und andere Spieler die falschen Schuhe anhatte. Darüber haben wir dann auch in der Halbzeitpause gesprochen und diesen Fehler abgestellt. Summa summarum hätte das Spiel auch 2:2 ausgehen können, aber wir haben schließlich die notwendigen Tore geschossen und darüber hinaus auch noch vier oder fünf Abseitstreffer erzielt.


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