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26.09.2003
Billstedt kaum oberligareif von Christian Grün


präsentiert:


SC Victoria - Vorwärts/Wacker Billstedt 93 3:0 (1:0)

SC Victoria: Horn - Reimann, Seeliger (ab 46.Kirschstein), Melzer - Möbius, Fleischanderl, Schulz, Pornhagen, Harms - Lockstedt (ab 78. Trimborn), Nunes (ab 83. Fienup)
Vorwärts/Wacker Billstedt: Koch - Taneli, Ostermann, Gottschalk - Weber (ab 66. Jankovic), Trilk (ab 35. Aydin), Gundel, Erlebach (ab 59. Gründel), Savelsberg - Hirschlein, Carrionganoa

Tore: 1:0 Schulz (33.). 2:0 Fleischanderl (72.), 3:0 Möbius (81.)
Schiedsrichter: Preuß (Friesoythe)
Zuschauer: 237
Beste Spieler: Nunes, Fleischanderl - keiner

Für Victoria rückte Thomas Seeliger in Ermangelung von gesunden Abwehrspielern in die Liberoposition und der aus Verbandsligazeiten bestens bekannte Timo Möbius stand anstelle des verletzten Christian Florkiw in der Startposition. Bei Billstedt wurde Eric Agyemang (Wasser im Knie) schmerzlich vermisst und durch Luis Oswaldo Carrionganoa ersetzt. Auch im Abwehrbereich hatte Spielertrainer Elard Ostermann umgestellt und übernahm dort zu Beginn selber die Organisation.

Das Spiel wurde den Erwartungen, die man hat wenn zwei Teams der unteren Tabellenhälfte aufeinandertreffen zunächst gerecht. Verbissene Zweikämpfe im Mittelfeld sowie eine Vielzahl von Abspielfehlern auf beiden Seiten prägten das Bild. Gefahr vor den Toren entstand fast nur durch Einzelaktionen und Standards. Oliver Hirschlein setzte mit einem Solo bei dem er an Adrian Horn scheiterte eine erste Duftmarke (7.). Wenig später kam er nach einer Ecke an den Ball und verzog (14.). In der Folge fiel der Wacker-Stürmer dann fast nur noch durch eine Vielzahl von Abseitsstellungen auf. Victorias beste Möglichkeit hatte Patrick Lockstedt als er in guter Position volley abzog, aber die Gebäude des benachbarten UKE anvisierte (24.).

Eine häufig gehörte Phrase in derartigen Begegnungen ist, das ein Tor dem Spiel gut tun würde. Und der "liebe Gott" (O-Ton Bert Ehm) schenkte es den Victorianern. Nach einem Freisstoss bekam Wacker den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Ein Querschläger erreichte schliesslich Mirko Schulz, der von der Strafraumgrenze abzog und die Lücke fand. Und wirklich gab dieser Treffer den den Platzherren Aufwind. Zwei schnell vorgetragene Konter über Ricardo Nunes hätten schon vor der Pause für einen beruhigenden Vorsprung sorgen können (43.+44.).

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte den Gästen. Nach Doppelpass mit Timo Gründel hatte Carrionganoa sogar den Ausgleich auf dem Fuß (62.). Aber es ergab sich auch Raum für Konter, die bei Vicky zur Zeit vor allem über die rechte Seite vorgetragen werden. Abwechselnd stiessen Nunes und Steffen Harms hier vor und sorgten damit fast jedesmal für Gefahr. Als Billstedt bei einer dieser Situationen auf Abseits spielte ging Nunes auf und davon. In der Mitte stand Stefan Fleischanderl bereit und löste die Aufgabe perfekt indem er Marco Koch verlud und zum 2:0 einschob. Von nun an spielte nur noch eine Mannschaft - und das war Bert Ehms Victoria. Doch trotz der vielen hochkarätigen Chancen die sich nun ergaben - nur noch einmal gelang es Koch zu überwinden. Wieder einmal war ein Flankenlauf von Nunes der Ausgangspunkt. Diesmal war Möbius der Nutzniesser und staubte zum Endstand von 3:0 ab.

Was dieser Sieg gegen schwache Wackeraner wirklich wert ist wird man im nächsten Spiel sehen. Dann ist man zu Gast bei den starken Lurupern. Für Billstedt brechen dagegen schwere Zeiten an. Der Mannschaft fehlt es im Moment an fast allem, so das die angestrebte Qualifikation für eingleisige Oberliga jetzt schon in weite Ferne gerückt zu sein scheint.


Stimmen:

Rainer Wasielke (Manager und Co-Trainer Vorwärts/Wacker):
Zunächst einmal möchte ich unseren Spielertrainer Elard Ostermann entschuldigen, der in dieser Situation seinen Platz bei der Mannschaft hat. Was wir heute hier gezeigt haben war in keiner Weise oberligareif. Es fehlt einfach die spielerische Reife. Einfachste Bälle gingen im Mittelfeld verloren und kaum einmal lief der Ball über mehr als drei Stationen zum eigenen Mann. Unsere kleinen Leute haben sich immer wieder festgelaufen anstatt die Stürmer mit langen Bällen in Szene zu setzen. Es tut mir besonders für Elard leid, der sich unglaublich reinhängt und von der Mannschaft im Stich gelassen wird.

Bert Ehm (Trainer SC Victoria):
Zunächst einmal bin ich hochzufrieden mit der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft und dem Ergebnis. Der liebe Gott hat uns beim 1:0 zwar beseite gestanden. Danach haben wir uns den Sieg aber verdient. Zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Billstedt noch einmal Druck gemacht hat stand unsere Abwehr sicher. Die einzige Kritik, die ich anbringen muß ist, das wir es am Ende wieder einmal versäumt das 4:0 und das 5:0 zu machen. Die Spieler müssen in solchen Situationen einfach egoistischer sein und den Abschluß suchen anstatt immer noch einmal abzuspielen.


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