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14.08.2005
Wenn sich "Raubvögel" in Spiele reinbeißen von



SC Condor – VfL Pinneberg 3:1 (1:1)

SC Condor: Ollik – Rohbaqsh – Haß, Aykurt – Meuser (46. Szyszkowski), Müller, Ehlert, Florkiw – Schwoy – Woike (56. Koch), Kruppa (82. Pirozzi)
VfL Pinneberg: Barth – Horbach, Kebbe, Dobirr – Kaplan (77. Bayram), Foerster (83. Calmac), Möbius, Trimborn (86. Schröder) – Jahnke – Avarello, Alavanda
Tore: 0:1 Avarello (15., Vorlage Alavanda), 1:1 Aykurt (41., Florkiw), 2:1 Müller (75., -), 3:1 Koch (89., Szyszkowski)
Schiedsrichter: Teuscher (Eilbek)
Zuschauer: 160
Gelb-rote Karte: Haß (88., wiederholtes Foulspiel)
Beste Spieler: Ollik, Koch – Avarello

Eigentlich müsste Pinnebergs Trainer Michael Fischer auch mit dem Ergebnis zufrieden sein. Eröffnungsspiele sind seit Jahren nicht seine Sache. Außer in der letzten Saison (HEBC gewann 1:0 gegen Schnelsen) musste Fischer deftigen Klatschen hinnehmen. 1:5 gegen Buchholz, zweimal 2:5 gegen Condor, 0:6 bei Kropp, mit Wedel klappte es einfach nicht. Dagegen mutet das etwas unglückliche 1:3 bei den „Raubvögeln“ schon erfreulich an. Natürlich war Fischer nicht zufrieden. Konnte er auch nicht, denn die Niederlage am Berner Heerweg war aus Pinneberger unnötig wie ein Kropf.

Eine halbe Stunde diktierten die Gäste die Partie. Übten mit ihrem aggressiven Pressing enormen Druck auf die Platzherren aus, die nur mit langen Verlegenheitsbällen das Mittelfeld überbrücken konnten. „Die Gelben waren zu Beginn nicht auf den Platz“, analysierte Condor-Coach Matthias Bub zutreffend. Zwangsläufig und folgerichtig gelang dem VfL auch die Führung. Nach einem schnellen Zuspiel Alavandas drehte sich Avarello geschickt an der Strafraumgrenze und ließ Ollik keine Abwehrmöglichkeit. Und zu was Pinneberg spielerisch fähig ist, konnte in der 21. Minute bewundert werden. Möbius ließ mit einem feinen Lupfer seinen Gegner aussteigen, passte flink in die Spitze, Avarello bediente technisch versiert Alavanda, der sein Ziel, das Tor, knapp verpasste. Selbst Condor-Anhänger wären beinahe in Versuchung geraten, Beifall zu klatschen.

Doch wie die Statistik aussagt, Pinneberg verlor die Begegnung, und das lag genauso an der Leistungssteigerung Condors wie an dem Nachlassen des VfL. Trotzdem war der Ausgleich eine Überraschung. Eine Woike-Ecke verlängerte Florkiw per Kopf nach hinten und Aykurt nutzte das gleiche Körperteil zur Egalisierung des Ergebnisses. „Wir haben uns in dieses Spiel reinbeißen müssen“, meinte Bub. Die Zweikämpfe wurden im Mittelfeld nun eher gewonnen. Jahnke hatte nun immer häufiger das Nachsehen gegen seinen Schatten Müller, im Gegenzug wurden Ehlert und Schwoy etwas auffälliger. Nach der Halbzeit gab es ein ähnliches Bild. Pinneberg kam besser aus der Kabine und hätte auch in Führung gehen müssen. Avarello und Kaplan (52.) scheiterten innerhalb von zehn Sekunden an Ollik. „Natürlich wird SC-Keeper Ollik jetzt gute Kritiken bekommen. Aber ganz ehrlich, er wurde ja meistens von unseren Spieler angeschossen“, suchte Fischer eher die Schuld bei seinen Schützlingen.

Condors Streben nach drei Punkten wurde mit der Einwechslung vom Rückkehrer Koch erweitert. Nach der Saison 1999/2000 wechselte Koch zum USC Paloma, über Halstenbek und VfL 93 führte sein Weg letzte Woche wieder an die alte Wirkungsstätte zurück. Drei Minuten war er auf dem Feld, da prüfte er schon Pinnebergs Torwart Barth. Für die Vorentscheidung sorgte jedoch ein anderer. Nach einer Ecke jonglierte Müller mit dem Spielgerät herum und sein Abschluss landete im unteren Eck. Und nun kam Pinnebergs Manko zum Vorschein. In der Sturmspitze fehlt ein kantiger, großer Knipser. Fischer musste auf so einen Typ verzichten, Achtmann hatte mit einer Grippe zu kämpfen. Genauso wie Stars, der wohl in den nächsten zwei Wochen den Verein Richtung Bodensee verlassen wird. Der VfL bemühte sich um den Ausgleich, fand aber nicht die richtige Lücke in der Condor-Defensive. Im Gegenteil, Koch krönte seinen Einstand und machte nach einem schön vorgetragenen Konter das 3:1. Ein Erfolg, der von beiden sportlich Verantwortlichen richtig eingeschätzt wurde. „Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir uns diesen Sieg schon verdient, obwohl Pinneberg im ersten Durchgang klar besser war“, resümierte Bub. Und auch Fischer gratulierte artig, aber „wir haben uns selber geschlagen. Bevor Condor überhaupt gemerkt hatte, dass auch unser Sechzehner gekreidet ist, hätten wir längst 2:0 führen müssen.“ Zumindest seine Fähigkeit zu zynischen Kommentare war ihm nicht abhanden gekommen.


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