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21.08.2005
Heimpremiere missglückt von



Meiendorfer SV - SV Arminia Hannover 1:3 (1:1)

Meiendorfer SV: Cassel - Blunck (ab 46. Mokkadem), Roschlaub (ab 60. Anders), Reymann, Schumann - Krausz, Mau, Pietkun, Pornhagen (ab 68. Beka) - Zaborowski, Flores
SV Arminia Hannover: Lüders - Tayar, Beise, Ibanez, Schneider - Akrapovic, Pfeng (ab 62. Krüger), Harms, Habibian (ab 87. Asamoah) - Tasdelen, Besovic (ab 74. Reinhardt)
Tore: 0:1 Tasdelen (7.), 1:1 Roschlaub (20.), 1:2 Schneider (66.), 1:3 Reinhardt (90.)
Beste Spieler: Roschlaub, Reymann - Lüders, Schneider
Schiedsrichter: Sobek
Zuschauer: 580

Schade, MSV: Am Ende wurde es doch nichts mit dem Traumstart, den sich viele erhofft hatten. Statt den erträumten sechs Punkten sind nach dem Spiel gegen Arminia Hannover nur Drei auf dem Konto.

Dabei fing doch alles so vielversprechend an... Die meisten Zuschauer hatten sich gerade erst hingesetzt, als Matthias Pornhagen mit einem 18-Meter-Latten-Hammer die Festigkeit des hannover'schen Gehäuses testete.
Doch der zufriedene Ausdruck angesichts des verheißungsvollen Beginns sollte bald von den Gesichtern der MSV-Anhängern verschwinden. Denn nach zehn Spielminuten jubelte Tugay Tasdelen über die Führung für seine Arminia. Bei einer Flanke hatte Tasdelen klar im Abseits gestanden, jedoch nicht ins Spiel eingegriffen. Während die Meiendorfer Abwehr einfach stehenblieb, reagierte Deniz Tayar blitzschnell, erlief sich noch im Strafraum den Ball und passte mit Übersicht zurück zu Tasdelen, der - jetzt nicht mehr im Abseits stehend - nur noch einschieben musste.
Obwohl die Gastgeber, vom frühen Rückstand verunsichert, sich jetzt viele haarsträubende Fehler im Spielaufbau leisteten, gehörte die nächste Gelegenheit ihnen. Marco Krausz erkämpfte sich an der Seitenlinie den Ball, ließ mit ein, zwei Körpertäuschungen zwei Arminen aussteigen und legte überlegt quer zu Karol Zaborowski. Dieser lupfte das Leder an, jonglierte mehrere Male und spielte schließlich über seinen Kopf zurück zu Krausz, der dieser schönen Kombination jedoch keinen würdigen Abschluss zu geben vermochte: Sein Volleyschuss aus fünf Metern zischte weit über das Tor (15.).
Besser machte es fünf Minuten später Nils Roschlaub. An der Mittellinie startete er einen unglaublichen Sololauf, degradierte mindestens fünf Hannoveraner zu Fahnenstangen und krönte sein Solo mit einem Lupfer über den herauseilenden Daniel Lüders - der Ausgleich.
In der 35. Minute hätte dann die Führung für die Hamburger fallen müssen, doch Lüders wehrte erst einen Schuss aus kurzer Distanz von Krausz mit dem Fuß ab, war dann beim Nachschuss (ebenfalls von Krausz) rechtzeitig wieder oben und hatte schließlich beim zweiten Nachschuss Glück, dass Helge Mau den Ball aus ein paar Metern über die Latte drosch.
So ging es mit einem Unentschieden in die Pause.

In der zweiten Hälfte gewann die Partie dann immer mehr an Härte. Folge dessen war, dass MSV-Coach Frank Stolina in der 60. Minute den stark Gelb-Rot-gefährdeten Roschlaub vom Platz nehmen musste.
Ob es mit der Auswechslung zusammenhing, dass sechs Minuten später über Roschlaubs linke Abwehrseite der erneute Führungstreffer für Arminia Hannover fiel? Wohl kaum, denn dieses Gegentor ging allein auf die Kappe von Torwart Tim Cassel, der sich von einem harmlosen Flachschuss des starken Hans-Martin Schneider aus bestimmt 25 Metern überraschen ließ.
Jetzt musste der MSV mehr Druck machen, doch bis auf ein Abseitstor von Max Anders zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit kam nicht viel.

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Das 1:3: Asamoah geht an seinem Gegenspieler
vorbei, in der Mitte läuft sich Reinhardt frei.
Im Gegenteil, in der Nachspielzeit setzte Arminia Hannover sogar noch einen drauf: Der gerade eingewechselte Lewis Asamoah legte nach einem Konter mustergültig für Nicolas Reinhardt ab, der ohne Mühe zum 1:3 vollendete.

Am nächsten Spieltag hat Meiendorf gegen Bergedorf 85 gleich im nächsten Heimspiel die Chance, es besser zu machen. Arminia Hannover muss zu Hause gegen Wolfsburg II ran.

Stimmen:

Hilger Wirtz (Trainer Arminia Hannover):
Ich bin sehr froh, dass wir jetzt auch endlich die ersten drei Punkte eingefahren haben. (... Diktiergerät spinnt ...) Die zweite Halbzeit ging eindeutig an uns. Wir waren viel aggressiver, haben kaum noch Torchancen zugelassen. Auch wenn der Treffer zum 2:1 sehr glücklich war, geht der Sieg auf Grund der zweiten Halbzeit in Ordnung.

Frank Stolina (Trainer Meiendorfer SV):
In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr gut präsentiert: Wir haben Druck gemacht und uns viele Chancen herausgespielt. Leider hat das unterm Strich nicht gereicht.
Dumm, dass einige von uns die neue Abseitsregelung noch nicht verstanden haben, denn sonst wäre das 0:1 auch nicht gefallen. Die zweite Halbzeit gehörte dann den Gästen, wobei das sicherlich haltbare Gegentor zum 1:2 erschwerend hinzu kam. Das hat uns schon ziemlich viel Energie gekostet und die Mannschaft ist von Minute zu Minute mehr in sich zusammengebrochen.
Schade, dass ich Roschlaub herausnehmen musste, denn er hat nicht nur ein wunderschönes Tor geschossen, sondern war auch sonst einer der Aktivposten in unserem Spiel.


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