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06.11.2005
Enttäuschende Niendorfer unterliegen 0:2 von Andre Matz



Niendorfer TSV – VfL Pinneberg 0:2 (0:2)

Niendorfer TSV: Schalk – Wolgast, Gehrke, Westphal (ab 50. Erdmann) – Herbert (ab 38. Tredup), Semtner, Heick (ab 70. Djurov), Tomic, Fienup - Raatz, Wittiber
VfL Pinneberg: Barth - Dobirr, Kebbe, Hornbach – Avarello, Möbius, Trimborn, Janke (ab 88. Lüders), Galloway (ab 68. Förster) – Alavanda, Achtmann (ab 81. Drast)
Tore: 0:1, 0:2 Alavanda (3., 37.)
Schiedsrichter: Henkel (VfL Lohbrügge)
Beste Spieler: Schalk, Wolgast – Alavanda, Avarello
Zuschauer: 160

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Einsam schritt Niendorfs Trainer Jörn Großkopf nach dem Schlusspfiff den Strafraum ab. "Das war eine blamable Leistung meiner Mannschaft. Hier zahlen Leute Geld und müssen sich so was ansehen," fasste er enttäuscht zusammen, "einige Leute aus dem zweiten Glied, die heute spielten weil wir sechs Verletzte Stammspieler haben, sollten sich selbst mal in Frage stellen."
In der Tat bot Niendorf eine äußerst schwache erste Hälfte, die der verletzte Marcus Scholz hinterher als "sechs minus" betitelte. Vielleicht lag es am frühen Gegentor, vielleicht war es aber auch, dass Pinneberg "die beste erste Halbzeit der gesamten Saison spielte", wie VfL-Trainer Michael Fischer fand.
Bereits in der zweiten Minute bediente Sven Trimborn mustergültig den auf Keeper Giovanni Schalk zulaufenden Ugur Alavanda. Der hatte keine Mühe das Spielgerät zum 1:0 für die Gäste zu versenken.
Von diesem Schock erholte sich Niendorf überhaupt nicht mehr.
In der 23. Minute hatte Alavanda eine ähnliche Chance, diesmal blieb Schalk jedoch Sieger. Insgesamt gesehen war "der Mann mit den acht Krakenarmen" der einzige Niendorfer, der in Hälfte eins eine ansehnliche Leistung zeigte. Er bewahrte seine Mannschaft mehrfach vor einem Debakel. Ob es daran lag, dass im Gespräch war, dass Klaus Thomforde demnächst am Sachsenweg zwischen den Pfosten stehen würde?
Das Thema ist übrigens vom Tisch – der Ex-St.Pauli-Keeper kann aus beruflichen Gründen nicht, und bewertet man Schalks Leistung heute, so ist ein Torwartwechsel als einziger sicher nicht zu thematisieren.
Die einzige gute Chance der Gastgeber war nach einem Eckball zu verzeichnen: Torsten Wolgast schoss aber in die Arme von Sven Barth.
In der 37. Minute war das Spiel gelaufen. Schön hatte sich "Edu" Avarello auf der linken Seite gegen vier, fünf Gegenspieler durchgesetzt, passte weiter zu Sven Trimborn, der sah erneut den besserpostierten Alavanda und "Ugur" traf zum zweiten Mal am heutigen Tage. Ein schöner Schuß ins obere rechte Eck.
Gefahr im Strafraum: Patrick Westphal und Torsten Wolgast (Niendorf) sind vor Christopher Dobitt (Pinneberg) zur Stelle.

Nach dem Wiederanpfiff war Niendorf bissiger, Pinneberg dagegen nicht mehr so hungrig. Viele Spielunterbrechungen durch Fouls waren die Folge, Torchancen nur noch Mangelware. "Während ich in der ersten Halbzeit nicht aus dem Schwitzen herauskam, ist mir jetzt etwas kühler," sagte Schalk in seinem Kasten.
Pünktlich pfiff Schiri Christian Henkel das Spiel ab. Er bot eine gute Leistung, stets mit einem Lächeln auf den Lippen. Nur etwas kleinlich war er wohl zu Marcus Scholz: Als der sich hinter dem eigenen Tor postierte, wollte ihn Henkel wegschicken. Als Scholz dem Unparteiischen aber erklärte, dass er sich warm mache, gab Henkel dem verletzten Niendorfer die gelbe Karte – in Hinblick auf Scholz' Schuhe, die wohl nicht zum warm machen geeignet waren und er nicht auf dem Spielbogen stand.
Pinnebergs Neuverpflichtung Terry Galloway zeigte in der ersten Halbzeit eine gute Leistung. "Ich hab ihn von Anfang an eingesetzt, weil er nicht jemand ist, den man erst in der 70. Minute bringen kann. Er hat sich gut in die Mannschaft integriert, so wie man es von einem Profi erwarten kann," sagte Trainer Fischer über seinen Neuzugang, der ja zuletzt vereinslos war, zuvor aber in Meiendorf, beim HSV und St. Pauli spielte.
Jörn Großkopf fand dagegen ein einfaches Rezept gegen die drohende Misere, die dürfte aber auf Grund des "Clone-Verbots" sicherlich keine Zukunft haben: "Hätten wir elf Mal Torsten Wolgast auf dem Feld, dann verlieren wir so ein Spiel auch nicht."


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