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06.11.2005
Der Abstiegsgespenst zieht an der Brucknerstraße ein von




USC Paloma: Voss – H. Illmer (89. J. Illmer), Francke, Osinski – Rodhorst, Steinberg, Hamurcu, Jovic (46. Brucker), Pannen – Jakobs, Güsmer (40. Cirit)
Barsbütteler SV: Sävke – Tiedje – Maric, Werwath – Thoele, Pries (72. Naderi), Sterczyk, Breutel (69. Medina) – Bahrami (53. Acheampong), Siyeer, Algan
Tore: 0:1 Werwath (44.), 1:1 Steinberg (45.), 1:2 Medina (88.)
Schiedsrichter: Bandt (ETV)
Zuschauer: 180
Beste Spieler: Steinberg – Tiedje

Es hätte sein Tag sein werden könne. Noch vor kurzem stand sein Karriere-Ende zur Debatte, ein möglicher Kreuzbandriss hätte seine fußballerische Tätigkeit in der Verbandsliga gestoppt. Doch es kam anders und bei USC-Offensivkraft Andreas Steinberg stellte man einen Muskelfaserriss in der rechten Wade fest, der sich ziemlich in der Nähe des Knies befunden hatte. „Zum Glück bestätigte sich der erste Verdacht nicht“, so Steinberg. Und wie gut es ihm und seinem Knie geht, zeigte Steinberg quasi mit dem Halbzeitpfiff. Er bekam das Spielgerät 25 Meter vor dem gegnerischen Tor und beförderte es mit einem strammen Schuss an die Unterkante der Latte und daraufhin ins Netz – ein Traumtor. Einen besseren persönlichen Einstand hätte er sich nicht wünschen können. Mannschaftlich schon, denn der USC verlor kurz vor dem Abpfiff nicht unverdient, aber aufgrund mancher Umstände doch irgendwie unglücklich gegen Barsbüttel. Der unmittelbare Abstiegskampf hat seit diesem Spieltag an der Brucknerstraße begonnen.

Dies ist in Barsbüttel schon seit ein paar Wochen der Fall. Zwölf Gegentore in den letzten drei Spielen veranlassten BSV-Trainer Lutz Göttling zum Umdenken. Routinier Dirk Tiedje übernahm den Posten des letzten Mannes von Florian Pries und erwies sich als verlässliche Stütze der Defensive. Pries selber schien im Mittelfeld auch besser aufgehoben, somit sollte sich dieser Schachzug auszahlen. Denn in der ersten Halbzeit waren die Gäste die etwas lebendigere Mannschaft in einer äußerst schwachen Partie, die erst fünf Minuten vor der Pause in Fahrt kam. Ein Kopfball von BSV-Kapitän Bahram Bahrami (40.) und zwei Chancen für die Palomaten, Steinberg (41.) und Dennis Pannen (43.), sorgten für die ersten Adrenalinstöße bei den 180 Zuschauern. Da es die offensiv Veranlagten nicht schafften, musste Manndecker Matthias Werwarth seinen Kopf herhalten, um etwas Zählbares zu produzieren. Nach einer Ecke von Tiedje nickte er zur Führung ein. Doch im Gegenzug bestrafte Steinberg, wie schon geschildert, die zu langen Jubelarien.

Das Niveau wurde im zweiten Abschnitt nicht besser. Es hatte eher etwas vom Flippern. Kaum einer konnte den Ball richtig annehmen, kaum ein Pass fand den Mitspieler, von gelungenen Einzelaktionen ganz zu schweigen. Die Platzherren wirkten zwar ein bisschen präsenter, doch es reichte nur zu zwei nennenswerten Aktionen. Kapitän Gerrit Jakobs, der einer Anfrage vom VfL 93 eine Absage erteilte, scheiterte an BSV-Keeper Tobias Sävke (76.), aber 20 Minuten vorher sah Sävke überhaupt nicht gut aus. Einen Fernschuss von Mahir Hamurcu bekam Sävke nicht unter Kontrolle, der Ball landete an den Innenpfosten und vor da aus hoppelte er Richtung Mitte des Tores. Dabei überquerte das Leder die Linie, nur der Schiedsrichter-Assistent Levent Gürcan sah das nicht so – eine Fehlentscheidung. „Solche unglücklichen Situationen kommen natürlich zu unserer momentanen Verfassung dazu“, meckerte USC-Coach Frank Hüllmann zwar, ohne polemisch zu werden. Auch Göttling wusste um den Tatbestand. „Da haben wir Glück gehabt.“

Glück und Können waren die Stichwörter für die Entscheidung der Begegnung. Der eingewechselte Ricardo Medina fasste sich auf der linken Seite nach einem Solo ein Herz und zog aus gut 25 Metern ab. Sein Schuss knallte an den Innenpfosten, hoppelte genauso wie Hamurcus Chance auf das Zentrum des Tores zu, doch USC-Schlussmann Sebastian Voss bekam das Spielgerät nicht mehr unter Kontrolle, es rollte für alle sichtbar ins Netz. „Heute haben wir bestimmt nicht gut gespielt, dafür aber gewonnen. Wir müssen uns daran gewöhnen, nicht schön zu spielen, sondern erfolgreich“, deutete Göttling eine Abkehr von der attraktiven Spielweise an. Anders geht es auch im Abstiegskampf nicht. Dies müssen auch die Palomaten einsehen, die fast alle die fehlende Leidenschaft beklagten. „Ohne Engagement geht es nicht“, so Steinberg. Auch Hüllmann wünschte sich „ein wenig mehr Herzblut.“ Und das soll sich ändern. Hüllmann kündigte schon an, dass das Training härter werden wird.


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