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12.11.2005
0:2 - Meiendorf scheitert an eigener Abschluss-Schwäche ... von



Meiendorfer SV – VfL Osnabrück II 0:2 (0:1)

Meiendorf: Cassel – Kirbach (46. Flores), Schumann, Reymann (69. Zaborowski), Ngole – Mau, Pornhagen, Mokaddem, Roschlaub – Beka, Heidrich
Osnabrück: Schimmöller – Zehn – Egbers, Möllering – Gashi (46. Thomas), Mäscher, Villar (79. Aslantas), Rose, Heider (90. Tüting), Schiffbänker – Guimaraes-Kausch
Tore: 0:1 Villar (39.), 0:2 Schiffbänker (54.)
Schiedsrichter: Guimaraes-Kausch (44.,Tätlichkeit)
Rote Karte: Oliver Schmäl (Heikendorf)
Beste Spieler: Cassel, Mau, Mokaddem – Schimmöller, Heider
Zuschauer: 321

Nach dem genauso großartigen wie überraschenden 4:0-Erfolg in der Vorwoche beim VfR Neumünster, enttäuschte der MSV seine Anhänger beim 0:2 gegen den Nachwuchs aus Osnabrück.
„Ich hatte schon gehofft, dass wir etwas von der Euphorie des Neumünster-Spiels mit in die Partie nehmen könnten,“ zeigte auch Coach Marco Krausz deutliche Züge von Enttäuschung auf der Pressekonferenz. „Wir werden beim Verband beantragen, nur noch auswärts spielen zu dürfen“, hatte er allerdings seinen Galgenhumor nicht verloren.
Doch für seine Elf begann das Spiel quasi erst nach knapp 20 Minuten. Bis dahin waren die ballsicheren und lauffreudigen Gäste in fast allen Belangen überlegen, konnten jedoch aus dieser Überlegenheit kein Kapital schlagen. Fast drohte sich dies zu rächen, denn als Meiendorfs Matthias Pornhagen in der 34. Minute mit einem 20-Meter-Freistoß Osnabrücks Klassekeeper Tobias Schimmöller zu einer sehenswerten Parade zwang, schien die Partie endgültig zu kippen. Das dies dann doch nicht passierte, war die Alleinschuld von Oliver Villar. Osnabrücks Mittelfeldstratege traf nämlich nur 5 Minuten später per Sonntagsschuß. Sein 18-Meter-Freistoß aus halblinker Position in den rechten oberen Winkel war genauso traumhaft geschossen wie unhaltbar.
Hoffnung keimte auf der MSV-Bank und der gutbesetzten Tribüne kurz vor der Pause auf. Als sich VfL-Stürmer Jonnie Guimaraes-Kausch des „Klammergriffs“ seines Gegenspielers Christoph Kirbach etwas zu unwirsch entledigte, zeigte ihm der ansonsten penibel aber gut pfeifende Schiedsrichter Oliver Schmäl den Roten Karton wegen Tätlichkeit. Und trotzdem musste der MSV froh sein, nicht schon vor der Pause mit 0:2 hinten zu liegen, denn der Ex-Hamburger Matthias Rose traf für die Gäste nur den Innenpfosten (45.).
Nach dem Wechsel dann ein ganz anderer MSV. Die Gelb-Schwarzen nutzten die vorübergehende Unordnung im VfL-Mittelfeld und machten mit zunächst drei, ab der 70. Minute sogar vier Angreifern mächtig Druck. Doch die unverkennbare Abschluss-Schwäche sowie Osnabrücks Keeper Schimmöller ließen keine Tore zu. „Wir hätten auch heute Abend noch kein Tor erzielt,“ stand Meiendorfs Übungsleiter Krausz die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. So sorgte einer der zahlreichen gut vorgetragenen Entlastungskonter der Gäste in der 54. Minute für den Endstand. Der bärenstarke VfL-Torjäger Marc Heider bediente mustergültig Christian Schiffbänker, der wiederum mühelos in die Maschen des Cassel-Tores traf.
Letztlich war es der Unkonzentriertheit der Gäste zu verdanken, dass Meiendorf am Ende „nur“ 0:2 verlor, denn gerade in den Schlussminuten wurden noch zwei Hochkaräter fahrlässig vergeben. Meiendorf scheiterte gegen einen schlagbaren Gegner am eigenen Unvermögen und etlichen individuellen Fehlern vornehmlich im Defensiv-Verhalten. Einzig ausgenommen: Torhüter Tim Cassel.


Stimmen:

Heiko Flottmann (Osnabrück)
Meine Mannschaft hat eine riesen Teamleistung an den Tag gelegt. Bei der Roten Karte hätte ich mir vom Schiri etwas mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Trotzdem haben wir uns nach kurzer Unordnung in der zweiten Hälfte schnell wieder gefunden. Geholfen hat dabei natürlich das 2:0, das vom Zeitpunkt her goldrichtig fiel. Ein besonderes Lob gilt unserem Keeper und Marc Heider, die eine herausragende Leistung geboten haben.

Marco Krausz (Meiendorf)
Wir sind total schlecht in die Partie gekommen und konnten froh sein, zur Pause nur 0:1 zurück gelegen zu haben. So ab der 20. Minute hatte ich jedoch zumindest das Gefühl, dass was gehen könnte. Und dann war da ja dieser unglaubliche Freistoß zum ärgerlichen 0:1 und mit dem Halbzeitpfiff der Pfostenschuss von Rose. Als ich mit dem noch zusammengespielt habe, konnte der nie so weit schießen. Nach der Pause habe ich dann den dritten Stürmer gebracht. Wir hätten allerdings heute eh kein Tor mehr geschossen. Bemerkenswert war, wie der Osnabrücker Sportkamerad Heider mit meiner Defensive teilweise „JoJo“ gespielt hat, darüber müssen wir sicherlich noch reden.



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