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20.11.2005
Der FC Süderelbe auf Abschiedstour von



TSV Sasel – FC Süderelbe 3:1 (1:1)

TSV Sasel: Sander – Sedeghi, Höhne, Zoric – von Malottke, Peitsch (ab 78. Orlowski), Gütschow, Kiesewetter (ab 86. Nagel), Greve – Luttermann, Tessen (ab 63. Ratke)
FC Süderelbe: Knupper – Ludowici, Akin (ab 70. Partenheimer), Ahlers, Petrich – Menges, Thams, Wübbels (ab 30. Friedrichsen), Dewitz (ab 70. Meier) – Kreibich, Taskin
Tore: 1:0 Luttermann (15.), 1:1 Kreibich (41.), 2:1 Peitsch (68./Foulelfmeter), 3:1 Luttermann (90.)
Schiedsrichter: Hanneberg (Hummelsbütteler SV)
Beste Spieler: Sander, Kiesewetter, Luttermann – Ahlers, Petrich
Zuschauer: 150

Wenn das Schlusslicht vom FC Süderelbe zu Gast ist, dann müssen drei Punkte her. Allerdings war schon vor Beginn klar, dass die Partie für den unwesentlich besser gestarteten Tabellennachbarn vom TSV Sasel kein Selbstgänger werden würde. Die meiste Aufregung hatte Sasels Stürmer Maik Luttermann als frischgebackener Vater einer Tochter zu diesem Zeitpunkt bereits hinter sich. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle.

Den anderen 21 Akteuren merkte man die Anspannung während der gesamten Partie an. In den ersten Minuten präsentierten sich vor allem die Abwehrreihen ziemlich verunsichert. So manche Lücke tat sich dort auf, sodass beide Mannschaften zu Torgelegenheiten kamen. Nach einer Viertelstunde konnte der Großteil der 150 zahlenden Besucher am Parkweg aufatmen, als Luttermann in Süderelbes Strafraum frei zum Schuss kam – 1:0 für den amtierenden Verbandsligameister.
Diese Führung gab Sicherheit – Sasel dominierte in der Folge das Spiel und kam zu einigen Überzahlsituationen. Allerdings ließ der Gastgeber die letzte Entschlossenheit beim Abschluss vermissen. Statt den direkten Weg in Richtung Süderelbes Gehäuse einzuschlagen, wurde der Ball so lange hin und her gepasst bis das Bein eines Gegenspielers im Weg war.

Das rächte sich kurz vor der Halbzeit. Bereits in der 40. Minute konnte der TSV Sasel nach einer Ecke geradeso den Ausgleich verhindern, als der Ball von der Linie gekratzt wurde. Das nächste Lebenszeichen von Süderelbes Offensive ließ nur wenige Sekunde auf sich warten. Eine Flanke aus dem rechten Mittelfeld wurde von Marius Thams per Kopf zu Thomas Kreibich verlängert. Mit all seiner Routine überwand Süderelbes Goalgetter Torhüter Holger Sander zum 1:1.
Da war sie nun wieder die Saseler Unsicherheit; im Gegensatz dazu wurde das Kellerkind immer mutiger. Bis zur Halbzeitpause hätte Süderelbe, u.a. durch Chancen von Michael Ahlers, die Partie sogar drehen können. Sasels Keeper Sander verhinderte jedoch Schlimmeres.

Die Pause hatte dann dem Nervenkostüm des Gastgebers offenbar gut getan. In der ersten Viertelstunde kam der TSV durch Luttermann (52.), Kiesewetter (54.) und Peitsch (55.) zu guten Gelegenheiten. Durch den ersten Spielerwechsel gelangte der Tabellen-17. wieder auf die Siegerstrasse. Sasels Coach Andreas Reinke brachte für den blass gebliebenen Timo Tessen seinen Toptorschützen Rene Ratke (6 Treffer). Ratke war erst 3 Minuten im Spiel, als er sich mit einer schönen Einzelaktion gegen zwei gegnerische Verteidiger im Strafraum durchsetzen konnte. Der TSV-Joker wurde dabei unsanft von den Beinen geholt, sodass der souverän leitende Schiri Hanneberg zu recht auf den Elfmeterpunkt zeigte. Tobias Peitsch, bereits als Strafstoßschütze gegen den FC St. Georg-Horn erfolgreich, blieb auch diesmal souverän und schob zur erneuten Führung ein.

Die Entscheidung für Sasel? Keineswegs! Der FC Süderelbe setzte durch die Einwechslungen von Kjell Meier und Frank Partenheimer neue Impulse für das Angriffsspiel. So konnte der Tabellenletzte ab der 70. Minute TSV-Keeper Sander zu einigen guten Aktionen zwingen. Die Heimmannschaft vergab dagegen viele Kontermöglichkeiten zum Teil kläglich. Dennoch konnte der Saseler Anhang in der Schlussminute noch einmal Jubeln. Nach Pass von Karsten Gütschow setzte sich „Papa“ Luttermann gegen zwei Gegenspieler durch und erhöhte durch das 3:1 sein Torkonto auf vier Treffer.

Bei der Heimmannschaft war nach dem Abpfiff die Erleichterung spürbar. Bei einem weiteren Punktverlust wäre das rettende Ufer in Anbetracht des Restprogramms (Pinneberg, Vicky, Cordi) in weite Ferne gerückt. Noch weiter davon entfernt ist das Team des FC Süderelbe, für das es in der nächsten Zeit darum geht, sich – wie am heutigen Tage– mit Anstand aus der Liga zu verabschieden. Die Verantwortlichen haben jedenfalls mit dem Thema Klassenerhalt abgeschlossen und bereits die Planungen für die Landesligasaison 2006/07 weit vorangetrieben.

Stimmen:

Thorsten Bettin (Trainer FC Süderelbe):
Wir bestreiten nur noch „Pokalspiele“. Die Tabelle ist für mich nicht mehr existent. Für uns geht es darum, uns gut zu verkaufen. Wir wollen kein Schlachtopfer sein.Die Elfmetersituation war der Knackpunkt des Spiels. Sasels Spieler war froh, dass der Schiri gepfiffen hat.

Andreas Reinke (Trainer TSV Sasel):
Hier zählte nur der erste Heimsieg. Wir hätten nach dem 1:0 ein weiteres Tor machen müssen, aber die Verunsicherung war zu groß. Wir werden nun den ersten Heimsieg und die Tochter von Herrn Luttermann begießen.


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