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20.11.2005
Ein Spiel voller Harmlosigkeit von



Wedeler TSV – VfL 93 0:0 (0:0)

Wedeler TSV: Hansen – Zessin, Celebic, Schoppe (ab 46. Haye) – Matthiessen, Fleischanderl, Haeder, Barthel, Möller – Meesenburg, Schulz (ab 62. da Silva Mendes)
VfL 93: Thormählen – Bagci, Laczkowski, Neumann – Antoniou, Ergün, Brehmer, Zengin (ab 77. Reiher), Krohn – Jurkschat, Galica

Tore: Fehlanzeige
Besondere Vorkommnisse: Laczkowski schießt Handelfmeter an den Pfosten (54.)
Schiedsrichter: Luck (Oldenburger SV), gut in der Vorteilsauslegung, schwach bei der Bewertung und Bestrafung einiger Zweikämpfe; dem Elfmeter ging tendenziell ein unabsichtliches Handspiel voraus
Beste Spieler: keiner - keiner
Zuschauer: 150

Es gibt Spiele, in denen keine Tore fallen, und doch geht der Zuschauer hinterher zufrieden nach Hause, weil er ein rassiges und spannendes Fußballspiel gesehen hat. Nicht selten gibt es trotz eines 0:0 sehenswerte Spielzüge zuhauf. Und es gibt zahlreiche Torchancen, die einfach nicht genutzt oder von glänzend parierenden Torhütern vereitelt wurden.

All dies gab im Elbestadion heute nicht. Im Verfolgerduell zwischen dem Wedeler TSV und dem VfL 93 hatte leider keiner der beiden Torhüter die Möglichkeit zu glänzen. Vielmehr boten beide Mannschaften ein Spiel, das im Angriff von großer Harmlosigkeit geprägt war. Die Zuschauer, die hoffnungsfroh den Weg ins Elbestadion gefunden hat, erlebten kaum Höhepunkte und zogen am Ende enttäuscht von dannen. Das Fehlen von etatmäßigen Stürmern wie Artur Maxhuni (Leistenbruch) und Jörn Schwinkendorf (Grippe) auf Seiten des VfL 93 sowie vom bislang mit vier Saisontoren gefährlichsten TSV-Angreifer Dennis Obertopp (Hüftprobleme) machte sich deutlich bemerkbar.

Zeigte Nerven am
Elfemeterpunkt:
David Laczkowski
Der einzige echte „Aufreger“ der Partie ereignete sich knapp zehn Minuten nach dem Seitenwechsel, als Schiedsrichter Mario Luck zur Überraschung aller auf Strafstoss für den VfL 93 entschied. Florian Neumann hatte ungefähr vom Sechzehner abgezogen und dabei Stefan Fleischanderl getroffen. Luck meinte in dieser Situation ein absichtliches Handspiel des Wedeler Spielführers entdeckt zu haben und zeigte auf den Elfmeterpunkt. David Laczkowski, legte sich die Kugel zurecht, lief an und traf anstatt ins Tor nur den rechten Pfosten.

Ansonsten tat sich herzlich wenig. Im ersten Durchgang leistete sich die Hollerbach-Elf zwei Unaufmerksamkeiten in der Abwehr, die Marco Haeder und Niels Matthiessen jedoch nicht zu nutzen wussten (18./ 35.). Auf der Gegenseite verzog Visa Galica aus guter Schussposition den Ball meterweit am Tor vorbei (39.). Nach dem Wechsel gab Mario Jurkschat seinen einzigen Torschuss des gesamten Spiels ab (68.), und in der Schlussminute zielte nach einer Ecke der eingewechselte Thomas Reiher einen Meter über das Tor. Aus Wedels Angriffsbemühungen resultierte überhaupt keine nennenswerte Torchance mehr.

Der VfL 93 war alles in allem die etwas aktivere Mannschaft und drängte zumindest in den Schlussminuten auf ein mögliches Siegtor. Drei Punkte wären hierfür aber wohl zu viel des Guten gewesen. Insgesamt sahen die Zuschauer daher ein gerechtes 0:0. Für den VfL das zweite torlose Unentschieden in Folge, und auch Wedel startet offenbar eine ziemlich trostlose Serie. Denn bereits vor zwei Woche gab es im Heimspiel gegen den SC Victoria keinen einzigen Treffer zu bestaunen.


Stimmen:

Bernd Hollerbach (Trainer VfL 93):
Ich denke, wir haben heute ein ordentliches Spiel gesehen. Leider mit wenig Torchancen, dafür mit vielen Zweikämpfen. Dass das Spiel über die Zweikämpfe entschieden wird, war mir vorher klar, weil der Gegner letzte Woche deutlich verloren hat. Bei der jetzigen Personalsituation muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, weil wir sehr geschlossen aufgetreten sind und auf unsere Chance gewartet haben. Diese haben wir leider durch David Laczkowski nicht genutzt.

Michael Noffz (Trainer Wedeler TSV):
Für uns war es nach der Klatsche bei Concordia in der letzten Woche wichtig, zu unserer defensiven Stärke zurück zu finden. Wir haben ein Spiel gesehen mit kaum Torchancen auf beiden Seiten. Insofern geht das Unentschieden aus meiner Sicht in Ordnung. Ein bisschen Glück haben wir mit dem nicht verwandelten Elfmeter natürlich gehabt.


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