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27.11.2005
0:2 - St. Pauli verliert auf Schnee von



FC St. Pauli II – Hannover 96 II 0:2 (0:2)

FC St. Pauli II: Borger - Hinzmann (ab 72. Marcinkiewiz), Oduro-Oponi, Rose, Albecht (ab 46. Rakocevic) – Ansorge, Hempen, Kalla, Flatken – Wojcik, Tornieporth (ab 60. Smith)
Hannover 96 II: Jensen – Lipke, Willers, Yankson, Melich – Kruse, Canizales-Smith, Schinner, Weck - Montabell, Hahne
Tore: 0:1 Canizales-Smith (23.), 0:2 Montabell
Schiedsrichter: Guido Kleve (Vorwärts Nordhorn)
Beste Spieler: Borger - Canizales-Smith, Montabell, Yankson
Zuschauer: 276

Im Nachhinein hätten die Verantwortlichen des FC St. Pauli die Partie lieber nicht anpfeifen lassen. Doch auch das Schiedsrichter-Trio befand den Schnee bedeckten Platz an der Sternschanze morgens um 8 Uhr für bespielbar. So traten die Hannoveraner die Reise aus der Leine- in die Hansestadt an und tanzten beim verdienten 2:0-Erfolg den Schneewalzer.

Mit Fußball hatte das Spiel meist wenig zu tun, die Akteure stolperten mehr oder weniger dem Ball hinterher, der unberechenbare Wege durch die kleinen Schneedünen fand und auch gern einmal plötzlich einfach liegen blieb, obwohl er soeben mit einem wuchtigen Fußtritt in die ein oder andere Richtung getreten worden war.
Hannover kam mit den Rahmenbedingungen allerdings etwas besser zurecht als die Gastgeber. Nach einem Querpass von Markus Weck schob Maycoll Canizales-Smith zur Gästeführung ein (12.). Schiri Kleve erkannte den Treffer trotz eindeutiger Abseitsstellung des Schützen an. Allerdings musste er sich auf seine Assistentin Sandra Gommer verlassen, die auch im Folgenden mit teils undeutlichen Fahnenbewegungen für Verwirrung sorgte.

Sebastian Wojcik war bei einer Flanke einen Kopf kleiner als sein Gegenspieler und stieg vergeblich in die Lüfte (22.), Jan-Philipp Rose verzog nach einem von Marc Albrecht getretenen Freistoß das 96-Gehäuse um zwei Meter (23.). Auf der Gegenseite rettete der Pfosten die St. Paulianer vor dem zweiten Gegentor, als Fabian Montabell nach einem schnellen Konter allein auf FC-Keeper Patrick Borger zulief und aus 25 Metern abzog (30.).
Dennoch fiel das 0:2 noch vor der Pause. Im zweiten Versuch war Montabell erfolgereich (42.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten mehr Ballbesitz. Doch aus den wenigen Chancen wurde nichts zählbares gemacht. Wojcik wurde in aussichtsreicher, aber Abseits verdächtiger Stellung zurück gepfiffen (56.) und Heiko Ansorge ließ sich gegenüber der Schiri-Assistentin zu dem Spruch hinreissen, dass man „hier beim Fußball und nicht beim Mädchensport“ sei, wofür er prompt den Gelben Karton zu sehen bekam.
Der eingewechselte Dusan Rakocevic versuchte sich noch zwei Mal per Freistoß, doch außer einem Treffer ans Lattenkreuz sprang für St. Paulis Nachwuchs nichts heraus (75.). Auch als die 96-Defensive den Ball nach einem Eckstoß nicht aus dem 16er befördern konnte, brachten Marius Flatken, Martin Marcinkiewicz und Olufemi Smith das Spielgerät nicht im Kasten von Hannovers Keeper Morton Jensen unter. Michael Hempen versuchte es akrobatisch, traf aber den schwer zu nehmenden Ball nicht richtig – und das Tor gar nicht (81.). Fünf Minuten vor dem Ende hatte Smith nach einem Rakocevic-Freistoß den Anschlusstreffer auf dem Kopf, doch ging der Ball am Tor vorbei.
Am Schluss siegten die Leinestädter verdient mit 2:0, verpassten den Sprung an die Tabellenspitze allerdings um einen Treffer.

Stimmen:

Jörg Goslar (Trainer Hannover 96 II):
Diese Rahmenbedingungen ließen keinen Fußball zu. Ich bin aber zufrieden, denn wir haben unsere Chancen gut genutzt und sind schnell in Führung gegangen. Auch das zeitnahe 2:0 tat dem weiteren Spielverlauf aus unserer Sicht natürlich gut. Dass es auf dem Boden dem Gegner schwer fallen würde den Rückstand aufzuholen, war meinen Spielern zur Pause klar. Dennoch haben wir im zweiten Durchgang zu wenig daraus gemacht, zumal St. Pauli nur noch mit langen, hohen Bällen in die Spitze agierte. Letztendlich wollten wir die drei Punkte heute – und wir haben sie.

Frank Bernhardt (Trainer FC St. Pauli II):
Durch eine klare Fehlentscheidung gerieten wir schnell in Rückstand. Eigentlich haben wir ganz ordentlich gespielt und hatten mehr Ballbesitz. Aber wir haben wieder einmal zu wenig daraus gemacht. Die Chencenverwertung ist unser großes Manko. Dem 0:2 ging ein katastrophaler Stellungsfehler unserer Defensive voran, anschließend rannten wir dem Rückstand hinterher, erspielten uns weitere Chancen, aber auf dem Boden war kaum etwas möglich. Mir tut es für das Team leid, wenn ich auf die Tabelle schaue.


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