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06.08.2006
Maradona-Revival an der Brucknerstraße von




USC Paloma – SC Victoria 0:1 (0:0)


USC Paloma: Hagemann – Savelsberg, Engl, Osinski, Francke – Jovic, Steinmetz (ab 77. Kocaman), Richter, Akyol – Güsmer, Pannen (ab 65. Kieckbusch)
SC Victoria: Sager – Asante – Schulz, Stendel, Möbius – Bajramovic, Trimborn, Rockel (ab 67. Saaba), Rahn – Ude (ab 58. Boldt), Hamurcu (ab 77. Meesenburg)

Tore: 0:1 Schulz (71.)
Schiedsrichter: Schmidt (Post SV), übersah das Handspiel von Schulz. Dass er die Partie bis dahin im Griff hatte, geriet zur Nebensache.
Beste Spieler: Palomas Viererkette – Rahn
Zuschauer: 250

Als Palomas Torhüter Maik Hagemann den Ball nach 71 Minuten aus dem Netz holte, wurde der Jubel der Victoria-Spieler von wütenden Protesten der Heimmannschaft begleitet. Die Gastgeber reklamierten lautstark Handspiel und fühlten sich vom Schiedsrichtergespann benachteiligt. Die Gäste von der Hoheluft nahmen das Geschenk hingegen dankend an und konnten im dritten Spiel den dritten Sieg für sich verbuchen.

USC-Torhüter Maik Hagemann ist vor Victoria-Stürmer Ahmet Hamurcu am Ball.


250 Zuschauer hatten sich auf dem Johnny-Rehbein-Sportplatz eingefunden, um den zweiten Auftritt des USC Paloma vor heimischer Kulisse zu verfolgen. Kein Vergleich zu dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams vor knapp zwei Monaten, das nur 80 Anhänger "in seinen Bann" zog. Damals kam der SC Victoria in einem als Verbandsligapartie getarnten Freundschaftsspiel zu einem 4:0-Erfolg; wobei sämtliche Treffer innerhalb von zehn Minuten fielen.
Das heutige Spiel wurde dagegen verbissener und kampfbetonter geführt. Bereits ab dem Anpfiff übernahmen die Gäste das Kommando. Bei ihren Offensivaktionen wurde vor allem der Weg über die linke Seite gesucht. Stephan Rahns Vorstöße brachten die Defensivabteilung der Platzherren mehrfach in Verlegenheit. So hielt Palomas Anhang bereits nach 6 Minuten die Luft an, als Keeper Hagemann eine Hereingabe von Rahn nicht festhalten konnte. In der Folge stemmten sich die Barmbeker vehement gegen den Angriffsdruck der Gäste. Während sich die Hintermannschaft ein ums andere Mal auszeichnen konnte, gingen vom Offensivspiel keine Impulse aus. Das Sturmduo Dennis Pannen und Horst Güsmer mühte sich; es konnte Victorias Defensive im ersten Spielabschnitt nicht in Verlegenheit bringen. Eine Kopfballchance von Philipp Richter in der 8. Minute blieb die einzige nennenswerte Aktion für den USC.

Ein Ballverlust des Heimteams in der eigenen Hälfte leitete die größte Chance des SC Victoria ein. Antonio Udo drang in der 39. Minute links in den Strafraum ein; die geplante Rückgabe auf Sturmpartner Ahmet Hamurcu wurde jedoch von einem aufmerksamen Paloma-Verteidiger vereitelt. Danach kam keine der beiden Mannschaften zu klaren Torgelegenheiten, sodass der erste Spielabschnitt folgerichtig torlos endete.
Die Heimmannschaft schien aus den ersten 45 Minuten Selbstvertrauen geschöpft zu haben, da sie sich in der zweiten Halbzeit zunehmend aus der Umklammerung Victorias lösen konnte. In der 59. Minute konnte Paloma fast eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Gäste nutzen. Der Heber von Güsmer ging jedoch knapp am Gehäuse von Felix Sager vorbei. Auch wenn die Platzherren die Partie offener gestalten konnten; der SC Victoria hatte mehr Spielanteile. Bis zur 71. Minute konnte Vicky daraus allerdings kein Kapital schlagen.

Absicht oder nicht Absicht? Handspiel und das 1:0 für Victoria war's auf jeden Fall.


Erst ein Freistoß brachte die Entscheidung. Die Hereingabe von Stephan Rahn fand über den an den Fünfmeterraum geeilten Abwehrmann Mirko Schulz den Weg ins Netz. Wie bereits erwähnt wurde, sorgte der Treffer zum 0:1 für Gesprächsstoff. Der Arm von Schulz hatte dem Ball die entscheidende Richtungsänderung verpasst. Der Ärger der Paloma-Aktiven entlud sich in wütenden Protesten an die Adresse des Schiedsrichter-Assistenten. Der Frust entlud sich in der Folge auch auf dem Platz – die Partie wurde zunehmend ruppiger. Schiedsrichter Oliver Schmidt zeigte in dieser Situation das oft geforderte Fingerspitzengefühl und beließ es bei mündlichen Verwarnungen bzw. Gelben Karten. In der Endphase versuchte Paloma doch noch einen Punkt zu ergattern. Der eingewechselte Abdullah Kocaman scheiterte in der 86. Minute nach einem Sololauf an Vicky-Keeper Sager. Eine Minute später forderte der Barmbeker Anhang nach einem Zweikampf im Gästestrafraum Elfmeter. Der Unparteiische ließ jedoch weiterspielen. Im Gegenzug hatte Victoria-Joker Frank Saaba die Entscheidung auf dem Fuß. Mit einer geschickten Drehung konnte er sich seiner Bewacher entledigen. Aus aussichtsreicher Position traf er jedoch nur das Außennetz des Paloma-Gehäuses.

Kurz darauf pfiff Schiri Schmidt ab. Der Sieg des SC Victoria ging aufgrund der höheren Spielanteile und der Dominanz in der ersten Halbzeit in Ordnung. Äußerst schmeichelhaft war hingegen die Art und Weise, wie der Siegtreffer zustande kam. Die Verantwortlichen des USC Paloma erheben nach diesem Auftritt für ihre Elf den Anspruch auf einen Mittelfeldplatz in der „Dreiklassengesellschaft“ (O-Ton Frank Hüllmann) Hamburg-Liga.


Stimmen:

Bert Ehm (SC Victoria):
Ich habe mich über die Riesenleistungssteigerung von Paloma gewundert. Wir haben die Riesenchancen zu Beginn des Spiels nicht genutzt, dann wurde Paloma stärker. Es wurde dann schwieriger als es nach dem Condor-Spiel von Paloma zu erwarten war. Wir waren zu phlegmatisch im Aufbau. Außerdem mussten wir uns an den Grandplatz gewöhnen.

Frank Hüllmann (USC Paloma):
Wer das Tor schießt, hat immer verdient gewonnen. Riesenparade (von Schulz, d.Red) vor dem Tor zum 1:0, aber eigentlich spielen wir doch mit zwei Torhütern. Bitter nach dem die Mannschaft so gekämpft hat. Aber unsere Mannschaft ist dabei sich zu finden.


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