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19.10.2003
Salto-Jakobs versenkt Paloma von




USC Paloma – SV Halstenbek-Rellingen 2:3 (1:2)

USC Paloma: Aschmoneit – Edelmann – Silz, Schlichting – Morgado (46. Rodhorst), Stendel, Hamurcu (86. Ehlert), Osinski (78. Schemmerling) – Zapel – Koch, Kocaman
SV Halstenbek-Rellingen: Schultz – Bressem – Haye, Waschatz – Zabel, Heine (78. Tolkmitt), Ockens, Bösch – Grgic (90. Christian) – De Bilio (80. Schabacker), Jakobs
Beste Spieler: Schlichting – Jakobs, Bressem
Tore: 1:0 Koch (19.), 1:1 Grgic (29.), 1:2 Jakobs (42.), 2:2 Koch (74., FE), 2:3 Jakobs (83.)
Schiedsrichter: Springborn (Osdorf), nie Herr des Geschehens, zum Teil mit abstrusen Entscheidungen
Zuschauer: 200
Gelbe Karten: Koch, Osinski – Jakobs, Bressem, Tolkmitt, Grgic

Nach vier Spielen ohne Niederlage hat es den USC Paloma wieder erwischt und der zwischenzeitliche Anflug von Wende scheint schon wieder beendet. Völlig verdient setzte es gegen Halstenbek-Rellingen eine 2:3-Niederlage auf eigenem Platz. So bleibt es bei nur einem einzigen Dreier (1:0 gegen HEBC) in sechs Heimspielen. Und es scheint auch die Erkenntnis zu wachsen, dass der neue Trainer Ewald Reil kein Wunderheiler ist. Er wird Zeit brauchen, die Mannschaft kennenzulernen, die Fehler zu erkennen, diese auszumerzen und den USC wieder auf den richtigen Pfad zu bringen. „Es wird wohl bis zur Rückrunde dauern, bis die Mannschaft das umsetzen wird, was ich mir vorstelle. Bis dahin befinden wir uns in einer Kennenlernphase“, so Reil nach der Pleite.

Dabei war die Niederlage durchaus vermeidbar, zumal man früh in Führung ging und kurz vor dem Ende zum etwas schmeichelhaften Ausgleich kam. Durch einen schlimmen individuellen Fehler von Hamurcu, er köpfte bei einer Rückgabe das Leder genau in den Lauf von Halstenbeks Jakobs, verloren die Platzherrn am Ende sogar den einen fast sicheren Zähler.

Warum die eine Mannschaft (HR) oben steht und die andere (Paloma) in den Niederungen des Classements zu finden ist, wurde in den 90 Minuten an der Brucknerstraße sichtbar. Halstenbek konnte eine Ordnung auf dem Feld nachweisen, die Spieler besitzen ein gewisse Portion Selbstvertrauen und die Mannschaft kann Ausfälle von Leistungsträgern (Stars musste mit dem HSV nach Kaiserslautern) durchaus kompensieren. Beim USC fiel dagegen auf, dass das Mittelfeld zu weit vom Gegner wegsteht. Schlimme individuelle Vergehen (Silz und Humurcu) führen sofort zu Gegentoren. Eigene Treffer führen im Gegensatz nicht zur notwendigen Sicherheit.

Halstenbek diktierte die Anfangsphase, machte von Beginn an einen gefestigten Eindruck. Nach einer Kopfballvorlage von Heine war es Grgic, er spielte hinter den Spitzen, der volley knapp das Gehäuse verfehlte (14.). Paloma verlor nahezu alle Zweikämpfe und fand kaum statt. Und doch gelang dem USC der erste Treffer. Kocaman setzte erfolgreich gegen Ockens nach, passte auf Zapel, der mit einem gefühlvollem Lupfer Koch bediente und dessen Volleyknaller ließ das Netz aufschrecken. Für kurze Zeit übernahm nun die Reil-Truppe das Kommando und schien dem 2:0 näher. Nach einem schönen Steilpass von De Bilio war es mit dieser Herrlichkeit aber schnell wieder vorbei. Grgic zog aus vollem Lauf ab und ließ Aschmoneit im USC-Tor keine Chance. Und noch vor der Pause ließen die Gäste noch einen Treffer folgen. Torjäger Jakobs war bei einer Ecke drei Schritte schneller als Gegenspieler Silz und nickte zum 1:2 ein.

Im zweiten Durchgang passierte relativ wenig. Paloma versuchte vergebens, Druck auf HR auszuüben. Halstenbek kontrollierte das Geschehen und hatte die Entscheidung zweimal auf dem Kopf, doch Ockens (56.) und Jakobs (73.) vergaben. Paloma gelang per fragwürdigem Strafstoß, dazu gleich mehr, der Ausgleich. Koch markierte seinen zweiten Treffer am Vormittag. Das wollte sich der Goalgetter auf der anderen Seite nicht gefallen lassen und nahm den Fehdehandschuh auf. Eine verunglückte Rückgabe von Hamurcu nahm Jakobs auf und sorgte mit einem Heber für die Entscheidung. Jakobs bejubelte seinen nunmehr zwölften Saisontreffer mal wieder mit einem Salto.

Für Gesprächsstoff sorgte Schiedsrichter Springborn aus Osdorf. Kurz vor der Pause verlor er völlig den Faden. Er versagte dem USC Paloma in der 43. Minute beim Stand von 1:2 einen klaren Foulelfmeter, als sich Waschatz ungestüm bei Koch im Strafraum aufstützte. Kurze Zeit später zog er sich den Unmut der Halstenbeker zu. De Bilio führte das Leder in die gegnerische Hälfte und HR besaß plötzlich eine Drei-gegen-Eins-Situation, somit eine klare Torchance. Springborn pfiff mitten im Angriff aber zur Halbzeit. Es vergingen keine 20 Sekunden und alle HR-Spieler bildeten einen Kreis um Springborn und schimpften wie die Kesselflicker. HR-Trainer Berndt musste fast handgreiflich werden, um seine Schützlinge zu beruhigen. Zudem war der Elfmeterpfiff zum 2:2 nicht nur fragwürdig, sondern schlichtweg falsch. Koch nahm das Leder an, drehte sich um Gegenspieler Waschatz herum, rutschte jedoch aus, ohne dass Waschatz ihn berührte. Trotzdem zeigte Springborn auf den Punkt. „Koch hat es sogar selber zugegeben, dass er ausgerutscht ist“, meinte Waschatz danach. Neu-USC-Trainer Reil fasste die Leistung von Springborn süffisant zusammen: „Er hat hallt sein Bestes gegeben!“

Stimmen:

Ewald Reil (Trainer USC Paloma):
Wir haben aufgrund eigener Dusseligkeit heute verloren. In den Bereichen Einsatz und Laufbereitschaft kann ich dem Team keinen Vorwurf machen. Das Problem war, dass wir nie so richtig in die Partie gefunden haben. Wir waren zu passiv und immer einen Schritt zu langsam. Oft fehlte zudem die notwendige Ordnung auf dem Platz. Und wenn wir schon den Ausgleich kurz vor dem Ende erzielen, müssen wir so clever sein, das Unentschieden über die Zeit zu bringen. Insgesamt vermisste ich die generelle Aggressivität.

Oliver Berndt (Trainer Halstenbek-Rellingen):
Natürlich bin ich hochzufrieden mit dem Ergebnis und auch mit der Leistung meiner Mannschaft. Ich habe meinen Spieler schon vorher gesagt, wie schwer die Aufgabe hier werden wird. Der USC steht weit unter Wert in der Tabelle und nach dem Trainerwechsel haben die Spieler einen weiteren Schub erfahren. Wir haben aber dagegengehalten und insgesamt verdient gewonnen. Wir haben jeweils die Rückschläge verkraften und verarbeiten können. Wir haben nie aufgegeben und die richtige Antwort gegeben.


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