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28.07.2007
Erste Pflicht erfüllt, die zweite nicht ganz von

BSV Buxtehude – SC Victoria 1:4 (1:2)

Buxtehuder SV: Crüger – Nitschke, Richter (56. Stahmer), Pollmann, Patsalis (68. Schön) – Wegener, Ramazanoglu, Kramer, Lenz (78. Tschidibu) – Graap - Seifert
SC Victoria: Ludewig – Pomorin, Schulz, Stendel, Möbius – Blaedtke (33. Trimborn), Stilz (74. Hamurcu), Bajramovic – Eta (64. Akgül), Rahn - Ude
Tore: 0:1 Ude (22., Vorlage Stendel), 1:1 Seifert (23., Wegener), 1:2 Ude (24., Eta), 1:3 Stendel (58., -), 1:4 Akgül (89., Rahn)
Schiedsrichter: Arlioglu (TuS Hamburg), sehr kleinlich zu Anfang, seine Assistenten hatten Probleme mit etlichen Abseitsentscheidungen, ahndete Udes Schwalbe nicht mit der zweiten Gelben Karte (48.)
Gelb-Rote Karte: Bajramovic (87., wiederholtes Foulspiel)
Zuschauer: 300
Beste Spieler: Ramazanoglu – Stendel, Ude

Nürnberg im Kopf, Buxtehude vor der Brust. Für den Kopf war die erste Begegnung der neuen Saison für den amtierenden Meister sicherlich keine allzu leichte Aufgabe. Die Gegner hießen noch nicht Charisteas, Vittek oder Saenko, sondern eben Wegener, Kramer oder Seifert. Man tritt den drei letztgenannten Protagonisten bestimmt nicht zu nahe, wenn die Meinung vertreten wird, dass die Nürnberger Profis eine ganz andere emotionale Wirkung auf die Gemüter der Victoria-Spieler besitzen als die Buxtehuder Amateure. Doch noch ist nicht Heiligabend bzw. der 6. August, wenn die Cluberer an der Hoheluft gastieren, vorher müssen die schnöden Hausaufgaben in der Liga erledigt werden.

Oberste Pflicht war für die Gäste erstmal zu gewinnen, um keinen Fehlstart als Titelverteidiger hinzulegen. Dies klappte, trotz ein paar Schwächephasen, relativ ordentlich, wobei die Buxtehuder gerade in der ersten Halbzeit dem Champion das Leben schwer machten. Die zweite, vielleicht für manchen Spieler genauso wichtige Pflicht war, die neunzig Minuten gesund zu überstehen, um kommenden Sonntag auflaufen zu können. Dies schafften nicht alle Akteure. Neuzugang Benjamin Eta musste nach etwas über einer Stunde vom Platz. Ex-Victorianer Tilman Patsalis war ein wenig unbeholfen im Zweikampf zu spät gekommen und traf Etas Wade. Dieser Zusammenstoß hatte nicht nur einen Freistoß und eine gelbliche Verwarnung für Patsalis zur Folge, sondern auch einen Bluterguss beim vormaligen Eidelstedter. Noch schlimmer erwischte es hingegen seinen Kameraden Matthias Blaedtke. Ein Allerweltsfoul von Patsalis führte zu einem unglücklichen Niedersinken Blaedtkes, der sich dabei einen Innenbandriss im Knie zuzuog. Einsatz nächste Woche, unmöglich!

Daher waren die Gesichter der Victoria-Offiziellen nicht ganz so strahlend geprägt, wie man es eigentlich nach einem 4:1-Auswärtserfolg in Buxtehude erwarten konnte. Dies hing natürlich mit der Verletzung zusammen, aber eben auch damit, dass die Hohelufter sich zeitweise schwerer taten, als es das Endergebnis aussagt. Gerade vor den kuriosen drei Minuten zur Mitte der ersten Halbzeit waren die BSVer zielstrebiger aufgetreten und entblößten so manche Schwäche im Aufbauspiel des SC. In der besten Szene schickte der emsige Ramazanoglu den Neuzugang Wegener auf die Reise, aber dieser scheiterte kläglich freistehend aus neun Metern (6.). Und auch der sehenswerte Lupfer von Seifert (18.) sollte Erwähnung finden, wobei nicht außer Acht gelassen werden darf, dass Victorias Eta zwischenzeitlich BSV-Keeper Crüger aus naher Distanz anschoss (10.).
Dann ging es auf einmal Schlag auf Schlag. Wer sich als Zuschauer gegen 14.24 Uhr auf dem Weg zum Getränkestand machte, um drei Minuten später wieder auf seinen alten Platz zurück zu kehren, hatte drei Tore verpasst. Zuerst nutzte Angreifer Ude die hervorragende Vorarbeit von Innenverteidiger Stendel aus, dann gab es im direkten Gegenzug ein kolossales Missverständnis zwischen den Manndeckern und Torwart Ludewig, welches Wegener und Seifert bestraften. 60 Sekunden war die Freude über den Ausgleich wieder verflogen, Ude konnte eine Flanke von Eta verwerten. Es war das Signal für den Meister, konzentrierter zu Werke zu gehen. Dabei wirkte sich die fußballerische Klasse von Neuankömmling Stilz wohltuend aus, ohne das Stilz die entscheidenden Pässe auf Lager hatte. Die Überlegenheit im Mittelfeld wurde von Augenblick zu Augenblick spürbarer.

Nach der Pause ließen die Gäste Ball und Gegner nach Belieben laufen. Die Partie stand nur noch zweimal auf Messers Schneide. Schiedsrichter Arlioglu hätte Ude nach dessen Schwalbe des Feldes verweisen oder Kramer seine aussichtsreiche Schussmöglichkeit nutzen müssen (50.). So erzielten die Victorianer in der Folgezeit noch zwei Tore durch den starken Stendel und dem eingewechselten Akgül. Es hätten leicht mehr sein müssen. Unzählige Überzahlsituationen blieben ungenutzt, etliche Konter wurden leichtfertig vergeben. Aber egal, die Pflicht wurde erfüllt. Zumindest die oberste.



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