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28.07.2007
Segner erschrocken - Niendorf trotz Blitzstart nur remis von



Niendorfer TSV – Grün-Weiss Harburg 3:3 (2:3)

Niendorfer TSV: Tholen – Westphal, Gehrke (76. T. Wolgast), Natusch – Akgül, Avarello (53. Voß), Henricy, Steckel (46. Weisner), Eggers – Nickel, Jakobs
GW Harburg: Schulz – Ekici, Hamann, Bojic, van Margert – Tocha, Gillich, Thiel, Meyer – Davis (87. Kirbach), Yildirim (79. Hoot)
Tore: 1:0 Eggers (9.), 2:0 Nickel (14., Foulelfmeter), 2:1 Meyer (16.), 2:2 Thiel (41.), 2:3 Gillich (45.), 3:3 Westphal (54.)
Beste Spieler: Natusch – Hamann, Bojic, Gillich
Schiedsrichter: Teuscher (SC Eilbek), strahlte Ruhe und Sicherheit aus, die zahlreichen Verwarnungen – in hoher Mehrzahl für die Gäste - waren allesamt vertretbar
Zuschauer: 170

Wer die holperige Vorbereitung des Überraschungs-Aufsteigers aus Harburg verfolgt hatte (O-Ton Rainer Beth: „Gelinde gesagt katastrophal“), ging wohl eher mit einem unguten Gefühl in die heutige Auftaktpartie. Eine Viertelstunde lang schienen sich sämtliche böse Vorahnungen zu erfüllen, doch dann knüpften die Grün-Weißen plötzlich – zumindest phasenweise - an den erfrischenden Fußball an, den man in der vergangenen Saison mehrfach von ihnen zu sehen bekam. Der Niendorfer TSV hingegen begann zwar furios, enttäuschte aber nach der schnellen Führung nicht nur den eigenen Trainer (siehe Trainerstimmen unten) vollends.

Henning Eggers traf
früh zum 1:0

Nach einer Phase des Abtastens fiel aus heiterem Himmel der Führungstreffer für die Hausherren. Ein Stellungsfehler von Baris Ekici eröffnete Henning Eggers „freie Bahn“, sodass der NTSV-Linksaußen kurzerhand zum 1:0 einnetzen konnte (9.). Als keine fünf Minuten später Eduardo Avarello von Kevin Schulz (vertrat Urlauber und Stammtorwart Fatih Özkök) im Strafraum von den Beinen geholt wurde und Neuzugang Oliver Nickel den fälligen Elfmeter sicher verwandeln konnte, weckte dies beim Niendorfer Anhang berechtigte Hoffnung auf einen geruhsamen Nachmittag. Doch der Faden riss umgehend. Nach einem Querschläger im Strafraum blieb es Torben Meyer vorbehalten, grün-weiße Klubgeschichte zu schreiben und den ersten GWH-Treffer in Hamburgs höchster Spielklasse zu markieren. Und nicht nur das – sein Fallrückzieher hätte durchaus gute Chancen bei der Wahl zur „Bude des Monats“ gehabt.

Danach passierte lange nichts – bis Arne Gillich mit einem Distanzschuss André Tholen prüfte (40.). Den guten Eindruck, den der Niendorfer Keeper in dieser Situation hinterließ, machte er allerdings nur wenige Sekunden später wieder zunichte. Nach einer Flanke von Karol Tocha zog Tholen knapp zehn Meter vor dem Tor im Luftduell gegen Alexandre Hamann den Kürzeren. Hamanns Kopfballvorlage spitzelte schließlich Benjamin Thiel zum 2:2 über die Linie. Damit gaben sich die Gäste jedoch noch nicht zufrieden. Mit dem Pausenpfiff gelang Arne Gillich nach erneuter Vorarbeit von Tocha, der sich über die rechte Seite wunderbar durchgesetzt hatte, sogar der überraschende 3:2-Führungstreffer.

Nach der Pause brachte vor allem die Hereinnahme des erst 18jährigen Sven-Peter Weisner für kurze Zeit Schwung in das Niendorfer Angriffsspiel. In dieser Phase scheiterte zunächst Ole Natusch im Abschluss (48.), dann parierte Schulz einen Freistoß von Gerrit Jakobs (51.). Weisners Flanke auf den zweiten Pfosten zu Nickel, der wiederum den einschussbereiten Patrick Westphal bediente, brachte dann als Belohnung den 3:3-Ausgleich. Nickel mit einem Aufsetzer (66.) und auf der Gegenseite Gillich mit einem Freistoß (82.), bei dem Tholen aufgrund des einsetzenden Dauerregens bei seinem Abwehrversuch ausrutschte, waren die letzten wenigen Höhepunkte in der Schlussphase der Partie, die mit einer leistungsgerechten Punkteteilung endete. Für GW Harburg war es insgesamt sicher ein gelungener Auftakt. Dagegen wird man in Niendorf ohne Zweifel von einem leichten Fehlstart sprechen müssen - zumal auch noch Mittelfeldmotor Eduardo Avarello mit Verdacht auf einen Bänderriss im Fuß ausgewechselt werden musste…


Stimmen:

Rainer Beth (Trainer GW Harburg):
Nach dem Spielverlauf hätte ich lieber gewonnen. Die Chance haben wir gehabt, und die Gegentore waren natürlich vermeidbar. Ich denke aber dennoch, dass wir den gegnerischen Angriff ganz gut im Griff gehabt haben. Die Kampfleistung war gut, und wir haben auch spielerisch ein paar gute Szenen gehabt.

Carrel Segner (Trainer Niendorfer TSV):
Meine Erwartungshaltung war vor dem Spiel mit Sicherheit eine ganz andere. Insofern war es sehr enttäuschend, was wir hier heute abgeliefert haben. Unsere 2:0-Führung haben wir fahrlässig wieder hergegeben. Da erwarte ich von einer Mannschaft, die drei Jahre in der Hamburg-Liga spielt und so erfahrene Leute wie Jakobs, Nickel oder Henricy besitzt, dass sie sich so ein Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen lässt. Wenn ich es mit dem gestrigen Eröffnungsspiel in Norderstedt vergleiche, bin ich heute vom Niveau des gesamten Spiels relativ erschrocken. Bei uns war die Qualität in Form von Spielfluss und Organisation, die wir in der Vorbereitung gezeigt haben, heute nicht zu erkennen.



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