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31.07.2007
Florkiw hatte den Sieg auf dem (falschen) Fuß von




USC Paloma – SC Condor 0:0

USC Paloma: Dröge – Savelsberg, Engl, Francke, Osinski – Hamurcu, Gottschalk – Akyol – Sülün, Güsmer, Pezerovic (60. Kieckbusch)
SC Condor: Ollik – Twardawa, Neumann (58. Jakubowsky), Rohbaqsh, Behn – Williams (32. Pawletta), Niemann (68. Calvis-Riebe), Müller, Florkiw – Schwoy, Alao-Fary
Tore: Fehlanzeige
Gelb-Rote Karte: Savelsberg (79., wdh. Foul)
Schiedsrichter: Kruse (Tus Hamburg), hatte mit klarer Ansprache das Spiel im Griff
Beste Spieler: Engl - Behn
Zuschauer: 130

Ein Auswärtiger war an der Brucknerstraße der gefragte Mann: Christian "Locke" Florkiw. Er war es vor dem Spiel, und er war es hinterher.

Vorher, weil er nach zweieinhalb Jahren mit einem Blumenstrauß vom SC Condor verabschiedet wurde. Der Zeitpunkt dafür (kurz nach Saisonbeginn) ist ungewöhnlich. "Das kam ganz kurzfristig", erklärte der gelernte Diplom-Ingenieur seinen Abschied: "Ich habe gerade von meinem Arbeitgeber, Airbus, das Angebot erhalten, für zwei Jahre nach Toulouse zu gehen; dort bin ich in der Prozesssteuerung tätig. Das ist ´ne Chance, die ich mit meinen 33 Jahren nutzen will."

Hinterher stand er erneut im Fokus, weil er eine ganz andere Chance ungenutzt ließ. Mit seiner letzten Ballberührung für den SCC (in der dritten Minute der Nachspielzeit!) hätte er einen denkwürdigen Ausstand geben können. Mit dieser allerletzten Ballberührung hatte er eine hundertprozentige Chance auf dem Fuß – leider auf dem falschen. Das kam so: Der pfeilschnelle Pierre Calvis-Riebe entwischte auf dem rechten Flügel dem kurz träumenden, aber ansonsten starken Paloma-Linksverteidiger Przemek Osinski und legte den Ball auf Höhe des Fünfmeterraums quer, doch "Locke", der in Richtung des langen Pfostens durchgestartet war, brachte den Ball mit seinem schwächeren "Rechten" nicht im Tor unter. "Gerade mit dem letzten Schuss!", haderte der sympathische Blondschopf mit sich selbst und malte sich aus, wie elegant sein Abschied hätte ausfallen können: "Ich hätte sagen können: `Das war es Jungs´, und dann hätte ich meine Fußballschuhe gleich wegschmeißen können."

Der Begegnung aus dem (siehe den hafo.de-Vorbericht) "Vogelpark-Walsrode-Duell" zwischen den Tauben und den Raubvögeln war in der ersten Halbzeit anzumerken, dass beide Vogelarten am Wochenende gerupft worden waren. Das wollte keiner noch mal erleben, und so stand disziplinierter Sicherheitsfußball auf dem Programm. "Nicht viel riskiert, aber gut gestanden und gut verschoben", brachte Matthias Bub das Spiel beider Teams auf den Punkt. Am ehesten hätten noch die Gäste treffen können, doch Mohamed Alao-Fary wurde kurz vor dem Torschuss vom aufmerksamen Olli Engl gebremst (24.) und Michael Behns Flankenversuch wäre um ein Haar zum unverhofften Torschuss geworden (41.).

In der zweiten Halbzeit spielte dann Paloma energischer nach vorn. Horst Güsmer hatte innerhalb weniger Sekunden gleich zwei gute Kopfballchancen (48.), einmal hatte Erdal Akyol geflankt und einmal Dusko Pezerovic. Drei Minuten später hatte – ja, tatsächlich: genau der! – Florkiw das 0:1 auf dem Fuß, aber dass er kein Torjäger ist, ist ja schon bekannt. Frank Dröge parierte allerdings auch stark. Zwanzig Minuten lang hatte das Spiel Pepp, es ging hin und her, Chancen konnten beide Seiten für sich verbuchen; doch dann schlief das Spiel wieder ein wenig ein – bis zum (berechtigten) Platzverweis gegen Dirk Savelsberg (79.). Danach spielte das Geschehen in den letzten Minuten überraschend in der Condor-Hälfte (sieht man von der oben geschilderten Großchance Florkiws ab): Der eingewechselte Thiemo Kieckbusch – ein belebendes Spielelement – hätte für die unterzähligen Palomaten treffen müssen, nachdem eine Vorarbeit Baris Sülüns über den Umweg Güsmer zentral vor dem Ollik-Gehäuse zu ihm gelangte, doch der Dribbler traf den Ball nicht richtig (85.).

So kam es letztlich zu einem gerechten Remis. Beide Trainer erweckten den Eindruck, mit Spiel und Ergebnis gut leben zu können, wenn denn die Misserfolge vom Wochenende die Stimmung nicht trüben würden. Während Bub "eine Reaktion auf die desolate Meiendorfer Leistung" festmachen konnte, war sein Pendant Frank Hüllmann "froh, dass hinten die Null steht und dass wir in der Defensive eigentlich keine Fehler gemacht haben – sieht man mal von der Nachspielzeit ab. Da haben wir Glück gehabt, aber wir hatten auch selbst unsere Chancen, es fehlte nur die Ruhe vor dem Tor."


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