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14.09.2007
Plumpsende Brocken am Borgweg von



VfL 93 Hamburg – GW Harburg 4:2 (1:0)

VfL 93: Chergui – Kantekin (61. Ciosanski), Ngole, Akdemir, Krohn – Kahlil, Galica, Albrecht – Pedroso-Bussu, Koch, Weidlich (89. Fröhlich)
GW Harburg: Özkök – van Margerd, Kirrbach, Wagner, Bojic (71. Yildirim) – Wießner (61. Davis), Gillich, Hamann, Meyer (84. Hoot) – Thiel, Kyrmanidis
Tore: 1:0 Krohn (40.), 1:1 Thiel (54.), 2:1 Galica (61.), 3:1 Kahlil (75.), 4:1 Weidlich (84.), 4:2 Yildirim (88.)
Schiedsrichter: Ruesch (Bergedorf)
Beste Spieler: Albrecht, Weidlich - keiner
Zuschauer: 100

Es gibt verschiedene Arten von Niederlagen. Unglückliche, unverdiente, vom Schiedsrichter verschaukelte, zu hohe, zu niedrige und so weiter und so weiter. Dann gibt es Spiele, bei denen beim Gegner alles klappt, bei einem selber relativ nichts. Das ist natürlich dann ärgerlich, weil man sich vor dem Spiel ja mehr vorgenommen hatte. Aber solche Niederlagen passieren und sind fester Bestandteil einer jeder Mannschaft. Das kommt schließlich in den besten Familien vor. Und dann kann es zu Niederlagen kommen, die man hätte verhindern können, indem man die eigenen Chancen genutzt oder an den Erfolg geglaubt hätte. Diese Art von Niederlage erwischte Aufsteiger GW Harburg beim VfL 93. Es gab bei dem verdienten 2:4 am Borgweg durchaus Phasen, in denen die Harburger frecher, mutiger, couragierter hätten auftreten müssen, um vielleicht doch den ersten Saisonsieg landen zu können.

Die erste Phase dauerte dreißig Minuten und war die erste halbe Stunde der Partie. Der VfL präsentierte sich sehr nervös, fand überhaupt nicht statt. Die Angriffe wurden in olympischer Manier vorgetragen. Höher, weiter, schneller. Die Bälle wurden lang nach vorne geschlagen, Abnehmer wurden nicht gefunden. Doch anstatt aus dieser Ideenlosigkeit Kapital zu schlagen, waren die Harburger schon damit zufrieden, dass man relativ gut stand und wenig an gegnerischen Aktionen zuließ. Aber nach vorne, das traute man sich dann doch nicht. Dies war jedoch ein entscheidender Fehler. Denn mehr Unsicherheit konnte nicht dargeboten werden, wie es die Platzherren zeigten. Nach einer guten halben Stunde legten die 93er ihre Nervosität etwas ab. Ein Fernschuss von Kahlil (25.) eröffnete den Reigen an Torchancen. Pedroso-Bussu traf das Außennetz (33.), Weidlichs Seitfallzieher wurde von Bojic von der Linie geköpft (35.). Gegen den Schuss von Krohn war Torwart Özkök machtlos.

Die zweite Phase, in der die Harburger das Schicksal dieser Begegnung für sich positiv hätten wenden können, dauerte sechs Minuten. Nach dem Ausgleich durch Thiele, Folge der einzigen vernünftigen und sehenswerten Kombination der Harburger, fielen die Gäste wieder in ihrer Zufriedenheit zurück. Ein Punkt auswärts, eigentlich nicht schlecht, aber wenn man noch gar nicht in der Saison gewinnen konnte, hätten die Grün-Weißen versuchen müssen, die Unzulänglichkeiten des Kontrahenten auszunutzen. Passierte jedoch nicht und der VfL wurde wieder stärker. Galicas erster Fernschuss ging noch knapp vorbei (58.), der zweite setzte noch kurz vor Özkök auf und fand seinen Weg ins linke untere Eck. Damit war die Partie quasi entschieden. Harburgs Konzentration ließ nun nach und die Lücken im Mittelfeld wurden größer. Zwangsläufig trafen Kahlil und Weidlich zur Entscheidung. Es hätten auch noch mehr werden können, die Möglichkeiten wurden aber ausgelassen. Harburg ergab sich nicht ganz und Einwechselspieler Yildirim krönte die Effektivität der Harburger. Drei Chancen, Hamanns Kopfball war die einzige Chance, die nicht genutzt wurde, und zwei Tore, das ist eigentlich ordentlich. Die Löcher im Defensivverbund waren aber zu viele.

Bei den Gastgebern fiel die Anspannung nach dem zweiten Dreier ab. „Die Jungs haben ihre Aufgabe erledigt“, freute sich Trainer Sager. Am letzten Montag gab es nach der 3:4-Pleite in Pinneberg eine interne Aussprache, die halbwegs fruchtete. „Wir waren anfangs zu hektisch, das Selbstvertrauen fehlte, haben dann aber die Kurve gekriegt“, sagte Sager und ging Richtung Kabine. Sie waren zwar nicht zu sehen, aber zu hören. Hinter ihm plumpsten nicht nur Steine, sondern große Brocken der Erleichterung auf den Boden.


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