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16.09.2007
Der Norderstedter Eintracht reichen 45 überzeugende Minuten von Peter Strahl


präsentiert:


FC Eintracht 03 Norderstedt – Buxtehuder SV 3:0 (2:0)

Eintracht Norderstedt: Böse – Karimi, Sterczyk, Krohn, Drews – Werwath, Mahnke, Flatken, Moheit (53. Weber) – Arlioglu, Hadid (80. Schultze)
BSV Buxtehude : Baars – Nitschke, Kramer, Pollmann, Patsalis – Aichaoui (65. Schmidt), Graap, Ramazanoglu (73. Richter), Hamze – Schön (55. Wegener), Lenz
Tore: 1:0 Moheit (9.), 2:0 Mahnke (21.), 3:0 Arlioglu (84. – Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Schwarze (FSV Harburg), mit einwandfreier Leistung
Beste Spieler: Arlioglu - Baars
Zuschauer: 445 lt Stadionsprecher

Das vornehmliche Interesse der Spielbeobachter galt der Frage, ob es Eintracht-Coach Marco Krausz mittlerweile gelungen sei, seine Mannschaft auch gegen vermeintlich schwächere Mannschaften so einzustellen, wie es ihm offenbar bereits gegen die "high society" der Liga geglückt zu sein scheint. Die am Rande des tabellarischen Abgrunds positionierten Buxtehuder schienen der genau richtige Kandidat für die Beantwortung dieses Problems zu sein. Um es vorwegzunehmen: Es ist noch nicht alles Gold, was glänzt, doch Fortschritte, wenn auch nur eine Halbzeit lang, waren unverkennbar.

Sogar schon in den ersten Spielminuten. Gegen eine stark defensiv eingestellte Gästeabwehr versteht es insbesondere Bülent Arlioglu immer wieder, seine Mitspieler gut in Szene zu setzen und somit Druck auf die noch sattelfeste Defensive der Estestädter auszuüben. Doch bereits nach neun Minuten kann sein präzises Zuspiel auf André Moheit diese knacken und dem vormaligen Altonaer den Führungstreffer auf den Fuß legen. Auch am zweiten Treffer ist Arlioglu beteiligt. Sein Flachschuss prallt von gegnerischen Beinen zurück zu Sebastian Mahnke, und ermöglicht dem Allrounder in der 20. Spielminute Tor Nummer Zwo. Nur wenig später ist es der Ideengeber selbst, der sich mit einem Volleykracher versucht, aber die Querlatte steht seinem zählbaren Erfolgserlebnis im Wege. Und weiter geht der Norderstedter Druck: Obaidulla Karimi flankt auf Marius Flatken, dessen Kopfball über der Latte landet, genauso wie es beim Zusammenspiel zwischen Sven Drews und Mustafa Hadid geschieht. Zwischendurch auch einmal die Buxtehuder in gefährlicher Tornähe, nur der Schuss von Bryan Schön kann noch gerade zur Ecke abgewehrt werden. Nach einem Freistoß von Andreas Krohn und anschließendem Nachschuss ist es dann Buxte-Keeper Marco Baars, der glänzend reagiert. Fast mit dem Pausenpfiff der dritte Treffer der Platzherren. Doch statt dass Mahnke in aussichtsreicher Position selbst abzieht, bedient er den überraschten Hadid, und der piekt überweg.

Wer sich auf weitere schöne Tore im zweiten Spielabschnitt gefreut haben sollte, sieht sich mit zunehmender Spieldauer getäuscht. Zwar präsentieren sich die Buxtehuder nun nicht etwa eindrucksvoller, sondern die Konzentration der Einträchtigen lässt mehr und mehr nach. Arlioglu hoch über den Kasten, Krohn scheitert mit einem Freistoß an dem glänzend reagierenden Goalie Baars, der eingewechselte Dennis Weber bekommt ein Arlioglu-Zuspiel kurz vor der Torlinie nicht unter Kontrolle, und symptomatisch für den Spielverlauf: Nach einem schönen Zusammenspiel mit Mahnke über drei Stationen versucht Arlioglu den Ball über den Gästekeeper hinwegzulupfen, als ihn vielmehr einzuknallen. Fast erfolgt die Strafe – für diese ein wenig überhebliche Tat - stehenden Fußes, als es den Gästen gelingt, das Leder im Norderstedter Kasten unterzubringen. Doch Referee Schwarze erkennt auf eine Abseitstellung, und wohl auch zu Recht. Dafür auf der anderen Seite ein Foulspiel im Strafraum, an wem wohl? Sie werden es erraten, geschätzter Leser, selbstverständlich an Arlioglu. Der Gefoulte schießt entgegen aller fußballerischen Grundsätze den Strafstoß selbst und verwandelt zum Endstand. Doch möglicher Weise wären dessen Bemühungen gar nicht von Nöten gewesen, da mit dem Elferpfiff zusammen, Weber bereits die Kugel über die Linie bugsiert hatte.

Nach zwei enttäuschenden Spielen ihrer Lieblinge konnten die Zuschauer, soweit sie sich zum Norderstedter Anhang zählen, endlich mal wieder einigermaßen zufrieden das Stadion verlassen. Die Elf aus der Hase- und Igelstadt muss sich wohl fürderhin darauf konzentrieren, Punkte bei Ihresgleichen einzuheimsen, so sie in der Liga verbleiben wollen.

Stimmen:

Wolfgang Nitschke (Trainer Buxtehuder SV):
Mit dem 1:0 war die Partie praktisch entschieden, denn zum Aufholen dieses Rückstandes fehlt es uns einfach an den dafür erforderlichen Möglichkeiten. Unser Übertreten der Mittellinie konnte man schließlich an zwei Händen abzählen.

Marco Krausz (Trainer Eintracht 03 Norderstedt):
Es war in der ersten Halbzeit zu sehen, dass wir schon wieder etwas gelernt haben. Das einzige Manko zu der Zeit war eigentlich, dass wir nur zwei Tore geschossen haben. Doch leider hat der Lernprozess nur 45 Minuten gedauert, danach haben wir uns wieder ein wenig faul bis träge, zumindest bequem, verhalten. So müssen wir also weiter arbeiten, wollen uns zunächst aber über drei Punkte freuen.


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