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26.10.2007
Vicky wankt lange, fällt aber nicht von


präsentiert:


SC Victoria – VfL Pinneberg 2:1 (0:1)

SC Victoria: Ludewig – Pomorin, Asante, Kelm (63. Dönmez), Möbius (90.+4 Eybächer) – Stilz, Trimborn, Bajramovic, Rahn – Hamurcu, Rahn
VfL Pinneberg: Omerhodzic – Dobirr, Kocadal, Jung – Deden, Kaplan, Hellmann, Rosin (64. Rathje) – Patrin (69. Hayran), Pekdemir - Badermann (80. Schulz)
Tore: 0:1 Hellmann (5.), 1:1 Rahn (73.), 2:1 Dönmez (90.+2)
Schiedsrichter: Barrabas (SC Condor), jederzeit auf der Höhe des Geschehen
Beste Spieler: Möbius, Trimborn – Omerhodzic, Kocadal, Hellmann
Zuschauer: 181

Wer um 19 Uhr heute an der Hoheluft den Sportplatz betrat wunderte sich. Auf dem grünen Rasen tummelten sich nicht die üblichen 22 Akteure zuzüglich des Schiedsrichtergespanns, sondern geschätzte 40 Aktive. Was war passiert? Seit dem heutigen Freitag trägt die heimische SC Victoria ihre Heimspiele erst dreißig Minuten später aus. Diese Neuigkeit hatte aber anscheinend noch nicht alle Anhänger erreicht, waren doch überall überraschte Anhänger zu sehen. Zudem hatte das Hamburger Abendblatt in der heutigen Ausgabe ebenfalls noch die alte Anpfiffzeit angekündigt.

Auf diesen verspäteten Anpfiff waren anscheinend die Gäste aus Pinneberg besser vorbereitet. Keine fünf Minuten nachdem der heute souverän agierende Spielleiter Marcel Barrabas das Spiel eröffnet hatte musste Keeper Florian Ludewig das Leder bereits aus seinem Kasten holen. Was war passiert? Dirk Hellmann hatte sich geschickt um seinen Gegenspieler gedreht und trocken abgezogen. Dieser frühe Rückstand war alles andere als positiv für die Hausherren. Sie benötigten gut zwanzig Minuten um ebenfalls ein Ausrufezeichen zu setzen. Dafür war es ein fettes Ausrufezeichen. Stephan Rahn hatte sich im Strafraum geschickt durchgedribbelt und den Ball in die Mitte gelegt. Dort wartete Goalgetter Antonio Ude und dieser traf auch, jedoch nur das letzte verbliebene Abwehrbein. Kurze Zeit später stand Ude erneut im Blickpunkt als er eine Flanke von Sven Trimborn nur knapp verpasste.

Die größte Torchance für die Blau-Gelben hatte nach gut einer halben Stunde der heute unermüdlich kämpfende Timo Möbius. Rahn zirkelte einen Freistoss genau auf die Stirn von Möbius. Dessen Torpedo zischte jedoch am Kasten vorbei. Die Gäste wurden nunmehr immer weiter in die eigene Hälfte gedrängt, und versuchten immer wieder per "langen Hafer" ihr Glück. Allerdings war die Abteilung Attacke komplett abgemeldet. Somit gehörte die letzte gefährliche Aktion der ersten Hälfte wieder den Gastgebern. Ude nahm sich eines ruhenden Balles an und zirkelte selbigen gekonnt um die Mauer. Als alle Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen hatten kam Keeper Sinanudin Omerhodzic geflogen und lenkte das Leder um den Pfosten. Somit ging sein VfL mit der knappen Führung in die Kabine.

Nach Wideranpfiff war es erneut Pinneberg, das den besseren Start hatte. Sören Badermann tanzte seinen Beschatter aus, um allerdings mit seinem Schuss an Ludewig zu scheitern. Dies sollte die letzte Chance für die Gäste sein. Auf der anderen Seite waren es Rahn, Ude und Bajramovic, die die besten Chancen ungenutzt ließen. Auf der Tribüne wurden inzwischen Parallelen zum vergangenen Heimspiel gegen Niendorf gezogen. Auch dort rannten die Hausherren lange vergeblich an. Heute allerdings fiel der Ausgleich zehn Minuten eher. Wieder war es ein Standard, der für den Treffer herhalten musste. Rahn war Nutznießer einer schlecht gestellten Mauer.

Als sich alle Zuschauer bereits mit dem Unentschieden anfreundeten war es der eingewechselte Tamer Dönmez, der seinen Trainer erlöste. Nach einer langen Flanke stand er unbeschattet am langen Pfosten und drosch das Leder per Drop-kick unter die Latte. Der Jubel bei seinen Farben war natürlich riesig, wäre der Punktverlust im Kampf um die Tabellenspitze doch ein herber Rückschlag gewesen. Pinnebergs Coach Michael Fischer allerdings wirkte auf der anderen Seite total versteinert.

Für Bert Ehm war der Sieg ein verspätetes Geburtstagsgeschenk, hatte er unter der Woche doch seinen 61. Geburtstag. Nach diesem Sieg übernahm der SC Victoria für mindestens zwanzig Stunden wieder die Tabellenführung. Dort wollen die Kicker von Ehm ja auch am Ende der Saison stehen. Für die Gäste war es eine unglückliche, wenn auch verdiente Niederlage. Allerdings können Fischers Schützlinge sicher auf die heutige Leistung aufbauen.

Stimmen:

Michael Fischer (Trainer VfL Pinneberg):
Mein Glückwunsch an Vicky zu einem verdienten Sieg. Wir haben zwar die ersten 25 Minuten gut mitgehalten, aber mit der Zeit hat der SC Victoria dem Spiel immer mehr seinen Stempel aufgedrückt. Wir hatten zwar vereinzelte Konterchancen, aber unter dem Strich sind wir am Ende dem Druck erlegen. Der Zeitpunkt ist natürlich sehr bitter, aber ein Spiel dauert nun mal 90 Minuten oder auch 90 Minuten plus.

Bert Ehm (Trainer SC Victoria):
Pinneberg hat heute stark angefangen und hat einen guten Fußball gespielt. Mit der Zeit bröckelte allerdings das Pinneberger Spiel. Die Bälle wurden vermehrt heraus geschlagen. Da konnten wir das Zepter in die Hand nehmen. Allerdings haben wir zu wenig aus unserer Überlegenheit gemacht. Das lag zum teil daran, dass wir zu häufig unsere Chance über die Mitte gesucht haben und so entscheidet ein Gewaltschuss das heutige Spiel.


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