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03.11.2007
Erneut Langeweile in Harburg von Andre Matz



Grün-Weiss Harburg – SC Victoria 0:4 (0:2)

Grün-Weiss Harburg: Özkök – van Margerd, Wagner, Kirrbach, Bojic – Kyrmanidis – Meyer, Hamann, Gillich, Thiel (67. da Costa) – Yilderim (75. Davis)
SC Victoria: Ludewig – Ucar, Bajramovic, Asante, Möbius – Akgül, Stilz (70. Stendel), Trimborn, Rahn (70. Eta) – Dönmez (67. Hamurcu), Ude
Tore: 0:1 Rahn (13.), 0:2 Ude (19.), 0:3 Eta (73.), 0:4 Ude (89.)
Schiedsrichter: Braun (Niendorf), stand nur einmal zu Beginn in der Kritik, ansonsten ohne Probleme
Beste Spieler: Meyer, Gillich – Akgül, Stilz
Zuschauer: 90

Bert Ehm musste kurz lachen als er gefragt wurde, ob seine Mannschaft sich überhaupt um den Sieg bemüht habe. "Das sah sicher nicht so aus", antwortete der Victoria-Trainer, und er hatte damit durchaus recht.
Es herrschte Langeweile vor. Teilweise unter Totenstille erzielten die Gäste immerhin vier Treffer, doch Freude kam nicht so recht auf. "Runtergespielt" trifft wohl am besten zu, wenn man das Spiel der Victorianer in einem Wort beschreiben sollte.

Wir schreiben die siebte Minute: Denis Bojic und Keeper Fatih Özkök waren sich uneinig, Sezgin Akgül war der Nutznießer und lief mit dem Ball auf der Torauslinie Richtung Tor – verfolgt von Özkök, der schließlich den Vicky-Spieler zu Fall brachte. "Kein Elfmeter" entschied Jens Braun. Es war zumindest zweifelhaft. Warum sollte sich Akgül fallen lassen? Auf der anderen Seite setzte der agile Stürmer auch später noch zu einigen "Flügen" an. Vielleicht deshalb Braun's Entscheidung nicht ganz so verkehrt.



Tamer Dönmez, auf der Beobachtungsliste von Werder Bremen II, setzte zu Beginn zwei Glanzpunkte, baute dann aber ab und wurde von seinem Mitspielern im zweiten Durchgang das eine oder andere Mal zurecht kritisiert. Doch zunächst seine Glanzstücke: In der 13. Minute passte er toll in den Lauf von Sven Trimborn, der schob den Ball im Fünf-Meter-Raum zu Stephan Rahn, und der hatte wiederum am zweiten Pfosten kein Problem einzunetzen.
Das 2:0 bereitete Dönmez direkt vor. Zwar reklamierte die Harburger Bank "abseits", doch es schien eher, als hätte die GW-Hintermannschaft gepennt. Wie dem auch sei, Dönmez war auf dem Weg zum Tor, zeigte sich uneigennützig und passte quer zu Antonio Ude, der seinen Gegenspieler stehen ließ und dann eiskalt verwandelte. Da war das Spiel schon gelaufen.
Sefki Yilderim hätte das Spiel noch einmal spannend machen können, doch nachdem Jonah Asante einen Moment unaufmerksam gewesen war, drosch Yilderim den Ball lediglich an die Unterkante der Querlatte. Vicky-Keeper Florian Ludewig war im Nachfassen Herr der Lage.



"Wir müssen unsere wenigen Chancen auch mal nutzen", sagte Rainer Beth nach dem Spielende, und meinte nicht nur die eben geschilderte Szene, sondern auch die 64. Minute, als Yilderim alleine vor Ludewig stand, doch die Nummer 1 des SC Victoria mit einem tollen Reflex parierte.
Stimmung auf dem Platz? Null! Lediglich die Vicky Spieler waren untereinander unzufrieden und mussten sogar von Schiri Braun ermahnt werden nicht zu ausfällig zu werden.
"Das ist doch zum Kotzen!", rutschte zumindest GWH-Trainer Rainer Beth etwas lebendiges heraus, als der eingewechselte Benjamin Eta das 3:0 für Vicky erzielt hatte. Akgül hatte sich über links durchgesetzt, Ude den Ball in der Mitte passieren lassen, und Eta bugsierte die Kugel athletisch mit dem Fuß über die Linie.
Das 4:0 schließlich nur noch für die Statistik: Antonio Ude ballerte das Spielgerät unter die Latte, Stürmer und Torhüter bemühten sich noch im Anschluss um den Ball, doch Schiri Braun hatte bereits auf "Tor" entschieden. Beide guckten etwas ungläubig drein und wussten nicht ebenfalls beide nicht, ob der Ball nun die Linie überschritten hatte oder nicht.

"Man hat gesehen, dass Victoria klar besser war als wir. Aber die drei Punkte hatten wir gegen den Tabellenzweiten auch nicht eingeplant", so Rainer Beth nach dem Schlusspfiff.
Bert Ehm gab zu sich zu ärgern, zwar nicht über das Ergebnis, aber über das Zustandekommen: "Das fußballerische, das uns so stark gemacht hat, ist irgendwie verschwunden."


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