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04.11.2007
Altona nach ganz starker zweiter Hälfte wieder im Soll von



Altona 93 – VfB Oldenburg 2:1 (0:1)

Altona 93: Hinz – Ansorge, Warnick, Siedschlag, Westphal – Nadler, Hanke, Röhr (86. Richter) – Starck, Tunjic, Sachs (83. Göttsch)
Oldenburg: Damerow – Eckel, Tailor, Frye, Plump (46. Rizzo) – Thölking (79. Friauf), Wojcik, van der Leij – Kilicaslan, Salomo, Ghasemi-Nobakht (73. Koc)
Tore: 0:1 Wojcik (40.), 1:1 Warnick (64., Foulelfmeter), 2:1 Nadler (71.)
Schiedsrichter: Müller (Algernissen) – entgegen der Meinung von VfB-Coach Joe Zinnbauer absolut in Ordnung;
Rote Karte: Koc (90., Tätlichkeit)
Gelb-Rote Karte: Tailor (90., wdh. Foulspiel)
Beste Spieler: Nadler, Röhr, Starck – van der Leij, Wojcik
Zuschauer: 1238

Nach einer beachtlichen und sehenswerten Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt besiegte Altona 93 den spiel- und offensivstarken Aufsteiger und Tabelenzweiten aus Oldenburg völlig verdient mit 2:1. Vor der würdigen Kulisse von über 1200 Fans lag der AFC zwar zur Pause noch mit 0:1 im Hintertreffen, am Ende aber standen drei Punkte und der fünfte Tabellenplatz – zumindest als Momentaufnahme. Aufatmen an der Griegstraße, denn jetzt ist die Fröhling-Elf erst einmal im "Saison-Soll".

"Das sind die Spiele, die die Zuschauer lieben. Vor so einer Kulisse gehen die Jungs auch gern mal über den Schmerzpunkt und holen die nötigen Prozent aus sich raus, um so ein Ding zu drehen. Kompliment an meine Mannschaft, die hier wirklich Moral gezeigt hat", freute sich AFC-Übungsleiter Torsten Fröhling über die schwer erspielten, aber verdienten Punkte. Schwer erspielt, weil die Gäste aus Oldenburg mit Ihrer eminent gefährlichen Offensivreihe (Erkan Kilicaslan – Marcel Salomo – Sebastian Ghasemi-Nobakht) und den lauffreudigen und kampfstarken Mittelfeldakteuren Arkadius Wojcik und David va der Leij schon die erwartet harte Nuss waren.

Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie, die immer wieder prickelnde Strafraumszenen auf beiden Seiten hervorbrachte und so die zahlreichen Fans gut bei Laune hielt. Pech für den AFC, dass die vermeintliche frühe Führung (4.) durch Patrick Westphal vom guten Schiedsrichter Stefan Müller aufgrund vermeintlicher Abseitsstellung annulliert wurde. Es gab nicht wenige, die das anders gesehen hatten. Kein Wunder, ging es doch nur um Zentimeter. Um die ging es auch zwölf Minuten später, als Oldenburgs Marcel Salomo AFC-Keeper Oliver Hinz prüfte, dieser aber parieren konnte – den Nachschuss von Ghasemi-Nobakht stoppte Sören Warnick dann per energischem Körpereinsatz in letzter Sekunde.

Das Spiel wogte hin und her und vor den Toren sorgten immer wieder individuelle Fehler in den Defensivreihen für gute und weniger gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Und als sich schon viele auf ein torloses Pausen-Remis eingestellt hatten, erzielte Wojcik doch noch per trockenem 16-Meter-Flachschuss die Oldenburger Pausenführung. Vorhergegangenes halbherziges Eingreifen von Stephan Hanke begünstigte den Treffer allerdings.

Wer zur Pause aufgrund der Stärke des Gegeners schon mit einer Niederlage orakelte, musste sich dann eines Besseren belehren lassen. Angetrieben von den unermüdlichen "Mittelfeldrennern" Björn Nadler und Philipp Röhr wurden die Hausherren Minute für Minute stärker, drängten die kräftemäßig abbauenden Gäste immer tiefer in die eigene Hälfte und erspielten sich Chancen im 4-Minutentakt. Doch weder Nadlers Kopfball(55.) noch Michael Starcks und Jakob Sachs Schussversuche (59., 63.) fanden den Weg ins Netz. Das lag vor allem an VfB-Torhüter Rene Damerow, der glänzend postiert war.

Als jedoch nach 64 Minuten Starck nur per Foul von Salomo im Oldenburger Strafraum gestoppt werden konnte, Schiri Müller den richtigerweise folgenden Pfiff ertönen ließ, nutzte Sören Warnick die Chance und verwandelte den Foulelfmeter zum verdienten Ausgleich. Nun schnupperte ganz Altona Höhenluft. Das Fröhling-Team spielte sich in einen wahren Rausch und wollte ganz offensichtlich mehr. Der fast fühlbare Druck auf das Gästegehäuse wurde nur sieben Minuten später belohnt. Jürgen Tunjic bediente mit dem "letzten Pass" einer sehenswerten Kombination den durchgestarten Nadler und der ließ sich nicht zweimal bitten und traf zum umjubelten Endstand. Die Gäste hatten kräftemäßig nichts mehr zuzusetzen und verzeichneten lediglich noch eine Torchance, während Philipp Röhr für Altona sogar noch das 3:1 auf dem Fuß hatte, aber erneut an Damerow scheiterte.

Quasi mit dem Schlusspfiff leisteten sich die sehr agressiv (aber bis dahin nicht wirklich unfair) auftretenden Gäste, gleich zwei Dummheiten auf einen Streich und verloren nach überhartem Einsteigen und "Schubsen" an der Mittellinie (!) mit Stanley Tailor (Gelb-Rot) und Mehmet Koc (Rot) noch zwei Spieler.
Das war den AFC-Anhängern egal. Die wollten nur noch eines: Ihre Jungs feiern! Und das völlig zu Recht, denn die gezeigte Leistung – vor allem in Abschnitt Zwei – lässt Hoffnungen keimen, dass der vorerst erklommene fünfte Tabellenplatz auch am Ende der Saison zu erreichen ist.

"Wir haben nach der Führung viel zu wenig gemacht und wollten das Ergebnis verwalten, statt nachzulegen. Auf diese Weise kann man hier nichts holen. Wenn dann auch die Zweikämpfe nicht wirklich angenommen werden, steht man am Ende eben mit leeren Händen da", ärgerte sich VfB-Trainer Joe Zinnbauer dagegen über "liegen gelassene Punkte". Ein Schicksal, das sein Altonaer Pendant Fröhling erst vergangene Woche in Lurup zu beklagen hatte. Um so größer war denn auch seine Freude: "Das war kämpferisch und am Ende auch spielerisch eine ganz starke Leistung meiner Mannschaft, die damit bewiesen hat, dass bei uns moralisch alles okay ist."


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