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17.11.2007
Hoffnungsschimmer oder wieder nur ein Strohfeuer? von



GW Harburg – Niendorfer TSV 3:1 (1:0)

GW Harburg: Özkök – Wießner, Kirrbach, Hamann, von Margerd – Ekici (90. Bojic), Thiel – Da Costa, Gillich, Kyrmanidis (56. Meyer) – Yildirim (75. Davis)
Niendorfer TSV: Tholen - Erdmann (64. Akgül), Voß, Herbert, Eggers (82. Tredup) – Natusch, Avarello, Tepsic, Weißner (68. Peitsch) – Nickel - Jakobs
Tore: 1:0 Yildirim (15.), 1:1 Tepsic (47.), 2:1 Kirrbach (54.), 3:1 Davis (90.+2)
Rote Karte: Jakobs (67., grobes Foulspiel)
Schiedsrichter: Zimmermann (SVNA), passte sich mit fortlaufender Spieldauer dem schlechten Niveau an
Beste Spieler: Hamann, Yildirim - Tepsic
Zuschauer: ca. 120

Für beide Mannschaften war der Start in die Rückrunde eminent wichtig. Harburg wollte und musste mit einem Sieg mit Buxtehude gleichziehen, die Niendorfer auf der anderen Seite wollten weiter ins Mittelfeld vorstoßen.

Zu Beginn der Partie neutralisierten sich beide Teams, die Torhüter bekamen keine Bälle zu halten. Plötzlich wie aus heiterem Himmel fiel in der fünfzehnten Minute die Führung für die Grün-Weissen. Arne Gillich erkämpfte sich den Ball auf der rechten Seite, umspielte einen Gegenspieler und flankte fast von der Grundlinie halbhoch in den Strafraum. Wer sonst als Sefki Yildirim stand in der Mitte ungedeckt und nahm dort den Ball mit rechts volley. Andre Tholen war gegen diesen Schuss machtlos. Unverständlicherweise zogen sich die Harburger nun zurück und überließen ihren Gästen das Spiel. Der NTSV übernahm das Kommando und die spielerische Überlegenheit wurde immer stärker. Die erste Großchance gab es in der 23. Minute. Eduardo Avarello schoss die erste Ecke von links und in der Mitte stieg Ole Natusch zum Kopfball hoch, traf das Leder aber nicht genau, sodass der Ball nur die Oberkante der Latte striff. Zwei Minuten später die nächste Chance für die Blauen. Oliver Nickel nahm sich ein Herz und zog aus zwanzig Metern ab, traf aber nur den Pfosten. Fatih Özkök wäre hier ohne Chance gewesen. Bis zum Halbzeitpfiff neutralisierten sich erneut beide Mannschaften im Mittelfeld und boten den Zuschauern ein Fehlpassfestival.

Niendorfs Coach Carell Segner hatte seinen Spielern in der Pause wohl die richtigen Worte mit auf den Weg gegeben, denn sein Team legte wie die Feuerwehr los. Sven Tepsic schien die Standpauke seines Trainers verinnerlicht zu haben. In der 47. Minute bekam er ein Zuspiel und lief auf das Harburger Tor zu. Baris Ekici lief nur nebenher und konnte Tepsic an dessen Torschuss aus halblinker Position nicht hindern. Das Spielgerät schlug im linken oberen Winkel ein, unhaltbar für Özkök. Niendorf nahm das Heft in die Hand und versuchte das zweite Tor zu erzielen. Die kalte Dusche folgte auf dem Fuß. Christian Kirrbach bekam einen Einwurf in Höhe der Mittellinie und trieb das Leder ungehindert in die gegnerische Hälfte. Kein Niendorfer Spieler sah sich genötigt ihn anzugreifen. Deshalb zog er aus 25 Metern trocken ab und netzte zur erneuten Harburger Führung ein. Auch wenn kein Verteidiger den Schuss verhinderte, sah Keeper Tholen hierbei unglücklich aus.

Bei den Gästen kam nun Frust ob der eigenen Unzulänglichkeiten auf. Diese gipfelten in der Roten Karte für Gerrit Jakobs. Nachdem er zum wiederholten Male nicht am starken Alexander Hamann vorbei kam, senste er ihn von hinten um. Harburg hatte nun leichtes Spiel und verlagerte sich auf Konter. Nachdem mehrere Konter kläglich scheiterten, nutzte der eingewechselte McCash Davis in der Nachspielzeit die letzte Möglichkeit und versetzte Niendorf den Todesstoß.

Unter dem Strich geht das Resultat in Ordnung, da die Gäste es zu keiner Zeit schafften die Hausherren ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Harburg hat somit wieder mit Buxtehude gleichgezogen und kann mit dem Fernglas Licht am Ende des Tunnels sehen. Niendorf hingegen verpasste die große Möglichkeit ins Mittelfeld vorzustoßen. Ob sich die verlorenen Punkte gegen Harburg (das Hinspiel endete 3:3) am Ende der Serie rächen werden, wird sich zeigen. Wenn man jedoch nicht absteigen möchte, sollte man zumindest eine Partie gegen die Grün-Weissen gewinnen.

Am Rande des Spiels bestätigte Torsten Wolgast, dass er in der Winterpause den NTSV in Richtung seines Heimatvereines HEBC verlassen wird. Dort möchte er den Absturz der Eimsbütteler in die Bezirksliga verhindern. Da er im Moment noch an den Folgen einer Miniskusoperation laboriert, wird er wohl bis zum Jahreswechsel kein Spiel mehr für die Niendorfer bestreiten.

Stimmen:

Carrel Segner (Trainer Niendorfer TSV):
Wir haben heute eine dürftige Leistung gezeigt. Zwar waren wir spielerisch überlegen, konnten dieses aber nicht in Tore ummünzen. Ich bin maßlos enttäuscht, dass wir heute hier nicht nachlegen konnten.

Rainer Beth (Trainer Grün-Weiss Harburg):
Nach dem Führungstreffer haben wir den Niendorfern in die Karten gespielt, da wir uns zu weit in die eigene Hälfte zurückgezogen haben. Ich denke, unter dem Strich ist unser Sieg glücklich aber letztendlich verdient.


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