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18.11.2007
Alles hat ein Ende von Andreas Killat


präsentiert:


SC Condor – Meiendorfer SV 1:0 (0:0)

SC Condor: Ollik - Twardawa, Jakubowsky, Rohbaqsh, Griesch – Niemann (81. Williams), Pawletta, Schwoy, Müller – Alao-Fary (71. Kruppa), Riebe (88. Behn)
Meiendorfer SV: Böhmer – Weigel, Schumann, Weiss – Mau (59. Anders), Thoele (41. Erlebach), Schäfke, Goldgraebe – Roschlaub – Flores, Centinkaya (67. Lund)
Tore: 1:0 Jakubowsky (73.)
Gelb-Rote Karte: Weigel (76., Meiendorfer SV)
Schiedsrichter: Dirk Hamerich (Eimsbütteler TV): Er erwartete anscheinend ein körperloses Spiel und pfiff jede Berührung ab, benachteiligte dabei aber kein Team entscheidend.
Beste Spieler: Rohbaqsh, Griesch - Keiner
Zuschauer: 280

Mit dem Hinspiel-Ergebnis (0:5) und der Leistung unter der Woche im Testspiel gegen den Bezirksligisten SC Sperber (0:3) vor Augen, konnte einem um die Raubvögel eigentlich nur Angst und Bange werden. Aber Trainer Matthias Bub hatte anscheinend die richtigen Worte gefunden. Ungewöhnlich scharf attackierte er in der Stadionzeitung die Einstellung und Leistung seiner Truppe, die aber mit einem überzeugenden Argument antwortete: Sieg !

Im „Derby“ vor gut gefüllten Rängen (die offizielle Zuschauerzahl von 280 mag man kaum glauben), hatte jedoch zunächst der MSV den wesentlich besseren Start. Direkt nach dem Anpfiff scheiterte erst Helge Mau in aussichtsreicher Position und wenig später hätte Carlos Flores besser einen Alleingang starten und den direkten Abschluss suchen sollen, statt mit einem ungenauen Pass auf Cem Centinkaya die Chance leichtfertig zu vergeben. Gäste-Coach Lutz Göttling sah hierin hinterher eine mitentscheidende Szene: „Da muss er einfach alleine durch“. Genug Selbstvertrauen dafür hätte der Mann dank seines Hattricks letzte Woche in der Tat haben müssen.

Nach diesem furiosen Start war vom Tabellenführer in Spe jedoch lange Zeit nichts mehr zu sehen. Condor nahm nun das Heft in die Hand und hatte deutlich mehr Spielanteile. Vier Ecken bis zur 20. Minute zeugen von einer gewissen optischen Überlegenheit, wobei Chancen jedoch Mangelware blieben. So ging es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel ließ die starke Condor-Abwehr um Yama Rohbaqsh und Mike Griesch nur wenig Gelegenheiten zu. Meiendorf fand im Mittelfeld quasi nicht statt und strahlte dementsprechend Null Torgefahr aus (O-Ton Göttling).

In der 65. Minute strich ein Kopfball von Kapitän Marcel Müller nach schöner Freistoß-Flanke von Markus Schwoy nur um haaresbreite über das Tor. Besser machte es ein paar Minuten später Christoph Jakubowsky: Nach einem Eckball konnte (oder wollte) der mit Stirn-Pflaster eingewechselte Nihil Erlebach das Leder nicht mit seinem lädierten Schädel (Platzwunde aus einem vorangegangenen Punktspiel) klären, so dass „Jaku“ keine Mühe hatte, aus wenigen Metern den Ball in die Maschen zu hämmern. Drei Minuten später holte sich Meiendorfs Arthur Weigel die Gelb-Rote Karte ab, nachdem er zuvor in der 45. Minute erstmals verwarnt worden war. Den folgenden Freistoß drosch Florian Niemann zunächst in die Mauer, bekam jedoch eine zweite Chance, scheiterte aber im Nachschuss am Außenpfosten. Zehn Minuten vor dem Ende hätte Rene Kruppa nach wunderschönem Zuspiel von Calvis-Perre Riebe alles klar machen können (müssen), brachte aber das Kunststück fertig, freistehend aus fünf Metern das leere Tor zu verfehlen.

Das Ende der beiden Serien vor Augen (15 Spiele in Folge ungeschlagen und Auswärts noch gänzlich unbesiegt), bäumte sich der MSV in der Schlussphase in Unterzahl noch mal auf, aber der Kopfball von Patrick Schumann wurde von Rohbaqsh auf der Torlinie geklärt und ein Freistoß von Nils Roschlaub ging in die Wolken. „Letzte Woche gegen GSK hat er so ein Ding reingezimmert, da hat er heute sein altes Condor-Herz gezeigt“ meinte Matthias leicht Spitz-Bub-isch. Nach Ohe und Norderstedt gab es also auch für Meiendorf nichts am Berner Heerweg zu erben. Man freut sich bereits auf Meister Vicky (09.12.).....


Stimmen:

Lutz Göttling (Trainer Meiendorfer SV):
Gratulation an Condor zum verdienten Sieg. Wir sind zwar gut ins Spiel gekommen – Mau und vor allem Flores müssen uns eigentlich gleich in den ersten fünf Minuten in Führung schießen – aber bis zur 60. Minute war dann gar nichts mehr. Für ein Derby war das viel zu wenig, wir haben die Grundtugenden wie Einsatz und Laufbereitschaft vermissen lassen. Uns fehlten ein paar Prozentpunkte Leidenschaft.


Matthias Bub (Trainer SC Condor):
Im Europacup wären wir klar ausgeschieden (Anmerkung der Redaktion: Das Hinspiel endete 0:5), trotzdem freuen wir uns natürlich riesig über den Sieg. Glücklich, aber nicht unverdient. Wenn man sich die anderen Ergebnisse anguckt, waren wir heute aber auch zum Punkten verdammt. Es war ein Spiel mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Sonst haben wir fast immer massenhaft Torgelegenheiten und nutzen sie nicht, heute hatten wir mal das Glück, aus wenigen Chancen das Tor zu machen. Eine gute Leistung meines Teams gegen eine Top-Mannschaft. Ich hoffe, wir können das nächste Woche gegen Paloma fortsetzen. Jetzt noch ein Bier, dann war es ein schöner Sonntag.


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