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25.11.2007
Protzeks Tore beenden den Heimfluch von


präsentiert:


SV Halstenbek-Rellingen – HSV Barmbek-Uhlenhorst 3:1 (2:0)

SV HR: Schultz – Kebbe – Vollmer, Rußbüldt – Pannen, Reimers, Hermanowicz, Duah (85. Marquardt) – Grabow (69. Ziller), Arslan (79. Müller) – Protzek
BU: Kleinschmidt – Braun, Stüve, Brack, Bohnhorst – Osman, Schwarzer (75. Hadj-Fradj), Möller-Riepe, Rasminda (67. Yildiz) – Hasenpusch, Stamer (29. Bankowski)
Tore: 1:0 Protzek (7.), 2:0 Protzek (35.), 2:1 Möller-Riepe (78.), 3:1 Protzek (90.)
Schiedsrichter: Arlioglu (TuS Hamburg), hatte mit der kämpferischen, aber fairen Begegnung keinerlei Probleme
Beste Spieler: Protzek, Reimers – Möller-Riepe
Zuschauer: 150

Manchmal zählen beim Fußball auch diejenigen Personen zu den Siegern, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Diejenigen, die nicht für Tore respektive das Verhindern dieser verantwortlich sind. Wie in diesem Fall, der für die Anhänger der SV Halstenbek-Rellingen fast schon historische Bedeutung besitzt. Erstmals mussten die Blau-Weiß-Roten den süßen Geschmack des Sieges nicht fern der Heimat genießen, sondern konnten sich gelöst und glückselig im heimischen Clubhaus auf der Anlage rund um den Jacob-Thode-Platz an drei Punkten laben.

Dass Hans-Jürgen Freese, seines Zeichens Vorsitzender HRs und im Umfeld des Clubs eigentlich nur als „Boller“ bekannt, auch seinen Anteil am 3:1 gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst hatte, lag darin begründet, dass der Vereinschef trotz widriger Witterungsverhältnisse gewissermaßen sein Veto gegen eine Absage einlegte und die Durchführung der Partie gegen BU „anordnete“. „Als wir morgens telefoniert haben, hat er gesagt: Wir spielen! Damit hat er alles richtig gemacht“, berichtete HR-Manager Hans-Jürgen Stammer. Zwar sah der Rasenplatz nach vollbrachter Arbeit aus, als hätte eine Horde Wildschweine das einstmals grüne Geläuf heimgesucht und nach alter Vätersitte umgepflügt – freilich war das den siegreichen Hausherren, vermutlich mit Ausnahme des Platzwarts, egal. Vielmehr erfreute man sich an einem Sieg, den man dank einer kämpferischen Leistung eingefahren hatte. Als hilfreich erwies sich dabei, dass bereits in der siebten Spielminute der Führungstreffer erzielt wurde. Mit freundlicher Unterstützung der Barmbeker Defensive im Übrigen. Cornelius Brack hatte den Ball per Rückpass zu Schlussmann Sascha Kleinschmidt bugsiert, welcher sich in dieser Szene nicht gerade als technisch hochbegabter Fußballspieler erwies, sondern die Kontrolle über die Kugel verlor. Halstenbeks Angreifer Martin Protzek sprang heran und schnappte sich den Ball, um anschließend ins verlassene BU-Gehäuse einzuschieben.

Dass angesichts der schwierigen äußeren Bedingungen vor allem fußballerische Primärtugenden gefragt waren, ließ die Partie zu einer Veranstaltung werden, die der Engländer wohl aus „Fight“ bezeichnen würde. „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute vorbildlich gekämpft“, sagte Oliver Berndt, Trainer des Gastgebers, entsprechend. Diese Aussage durften seine Jungs durchaus als Lob für die eigenen Bemühungen verstehen. Einschließlich Torwart Dennis Schultz, der in der 24. Minute eine Doppelchance von Sebastian Möller-Riepe zunichte machte und somit den Weg zum 2:0 ebnete, für das abermals Protzek verantwortlich zeichnete. Dem Abschluss des Routiniers vorausgegangen waren ein sehenswerter Seitenwechsel des agilen Steffen Reimers und eine saubere Ballannahme Protzeks.

Im Anschluss an die Halbzeitpause erhöhten die Barmbeker spürbar den Druck auf die HR-Defensive. Dass Coach Peter Martens eine derartige Leistungssteigerung in der Kabine eingefordert hatte, lag auf der Hand. „Wir haben alles probiert in der zweiten Halbzeit“, sagte er. Und weiter: „Unsere individuellen Fehler ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison. Ich bin super enttäuscht.“ Zwar wurden seine Barmbeker in der 78. Minute mit dem Anschlusstreffer, den Möller-Riepe mit einem satten Distanzschuss erzielte, für das Aufbäumen während des zweiten Durchgangs belohnt, zu einer Änderung der sich andeutenden Punktevereilung reichte es jedoch nicht. Zwischendurch hätte allerdings Halstenbeks Tim Vollmer schon alle derartigen Hoffnungen der Gäste zerstören können, als er allein vor Kleinschmidt auftauchte, jedoch gewahr werden ließ, weshalb ihn sein Trainer als Toreverhinderer aufgeboten hatte. Ganz anders sein Mannschaftskamerad Protzek. Dieser lief sich in der Nachspielzeit wie bereits schon zweimal an diesem Nachmittag perfekt in Position und wurde ebenso präzise von André Ziller bedient. Protzek hielt seinen Fuß in die Flugbahn des Balles und schloss damit einen Musterkonter sowie die Akte dieser Partie. Oliver Berndt sprach seiner Elf anschließend ein „Riesenkompliment“ aus. „Irgendwann musste der Knoten platzen. Wir haben immer daran geglaubt und haben heute voll gegengehalten“, so ein zufriedener HR-Coach nach dem ersten Heimerfolg der Saison.


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