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28.11.2007
Ligarekord bei VfL 93 gegen Eintracht 03 von Peter Strahl



V f L 93 – Eintracht 03 Norderstedt 0:2 (0:0)

VfL 93: Chergui –Ngole, Lohfeldt (82. Paulick), Akdemir, Alexander Krohn – Marcinkiewicz (82. Froelich), Koschnik, Antoniou, Albrecht – Pedroso-Busso, Koch (70. Jernane)
Eintracht 03 Norderstedt: Zick – Lüdemann, Meyer, Sterczyk, Moheit – Maaß (39. Heick), Yilmaz (68. Schultze), Andreas Krohn – Karimi (78. Weber), Flatken, Hadid
Tore: 0:1 Krohn (79. - Foulelfmeter), 0:2 Heick (90.)
Rote Karte: Ngole (2., Notbremse)
Gelb-Rote Karte: Pedroso-Bussu (81., wdhl. Foulspiel), Koschnik (89., wdhl. Foulspiel),
Schiedsrichter: Schmidt (SC Poppenbüttel), siehe weiter unten
Beste Spieler: Lüdemann, Heick - Pedroso-Bussu (trotz der Karte)
Zuschauer: 100

Es war ein Spiel, das die spärliche Kulisse ganz schnell hätte vergessen können, wäre da nicht Schiedsrichter Oliver Schmidt vom SC Poppenbüttel gewesen, der das keinesfalls übermäßig harte oder gar unfaire Spiel letztlich ganz allein entschieden hat.

Bereits nach 81 (in Worten: einundachtzig) Sekunden der erste Paukenschlag: Nach zügigem Gästestart sieht sich deren Angreifer Marius Flatken nur noch Isaac-Junior Ngole gegenüber. Letzterer macht nun nicht etwa, wie es so schön im Kindereim heißt, Beefsteakhack aus seinem Kontrahenten, sondern umarmt ihn und hält ihn fast liebevoll aber recht ungeschickt umfangen. Das fußballerische Reglement für den Fall eines solchen – in dieser Sportart nicht vorgesehenen – Gunstbeweises ist eindeutig und schreibt den "carton rouge" vor. Herr Schmidt mag ihn mit Bedauern zücken, aber was bleibt ihm anderes übrig? Vielleicht die Erkenntnis, damit eine sicher für lange Zeit anhaltende Rekordmarke zu setzen? Vom eigentlichen Spiel hingegen ist wenig zu berichten. Die dezimierten 93er beschränken sich zur Hauptsache auf eine defensive Spielausrichtung, allein Davide Pedroso-Bussu versucht es immer wieder nach vorne, ist aber auf sich allein gestellt machtlos. Die ersatzgeschwächten Norderstedter mit dem 18-Jährigen Lars Lüdemann und dem fast 20 Jahre älteren Hendrik Meyer haben auch ihre Probleme. So bleibt es für sie allein bei einer guten Chance, die Onur Yilmaz aus kurzer Distanz gegen den Pfosten drischt.

Auch im zweiten Spielabschnitt sieht es lange Zeit so aus, als seien beide Teams mit einem Punkt zufrieden. Doch wiederum reißt ein Schiri-Pfiff mit Fingerzeig auf den "penalty-point" die Zuschauer aus ihrer Lethargie, da der eingewechselte und sehr agile Marcus Heick bei einem Zweikampf im Strafraum der Borwegler zu Fall kommt. Der Mann für solche Fälle – Andreas Krohn – kennt keine Gnade und verwandelt sicher, wenig zuvor hatte er nach einem Eckstoß von André Moheit nur den Pfosten getroffen. Kurz nach dem Norderstedter Führungstreffer muss sich Moheit dann allerdings als Opfer des erregten P-B fühlen, wird er doch von diesem, ohne dass das Spielobjekt in der Nähe zu sehen ist, "full power" von den Beinen gebracht. Gelb-Rot auch hier eine einwandfreie Entscheidung des Referees. Als kurz vor Toresschluss dann aber auch noch Philipp Koschnik, der eindeutig den Ball und nichts anderes trifft, die Ampelkarte zu sehen bekommt, herrscht allgemeine Ratlosigkeit im diskutierenden Publikum. Der zweite Gästetreffer durch Heick nach einem Konter gegen die acht verbliebenen Vfler bleibt somit nahezu unbemerkt. Herr Schmidt aber darf mit Fug und Recht als "Mann des Abends" bezeichnet werden.

Den Stadtparkinsassen bleibt nicht anderes übrig, als sich nach einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage auf den Sonntag zu konzentrieren, an dem sie bei den zuletzt schwächelnden Nachbarn von BU zu Gast sein werden. Für die Norderstedter, die ebenfalls in Barmbek, aber an der Brucknerstraße, gastieren werden, dürfte dieser ein wenig glückliche Erfolg im Hinblick auf ihr erklärtes Saisonziel zu spät gekommen sein.

Stimmen:

Marco Krausz (Trainer Eintracht 03):
Wir haben ein sehr emotionales Spiel gesehen. Aufgrund unseren schlechten Erfahrungen am Sonntag hatten wir uns vorgenommen, sehr kompakt zu stehen. Nach der schnellen Roten Karte haben wir uns aber recht dämlich angestellt und haben die Überzahlsituation nicht genutzt. Wir waren nicht zwingend genug nach vorne und große Torchancen für uns blieben aus. Ohne den Elfmeter wäre das Spiel wahrscheinlich 0:0 ausgegangen. Ob er berechtigt war oder nicht, konnte ich aus der großen Entfernung nicht beurteilen. So zählen unterm Strich für uns nur die drei Punkte.

Daniel Sager (Trainer VfL 1893):
Meiner Mannschaft möchte ich für die gezeigte Leistung ein Riesenkompliment aussprechen. Den restlichen Verlauf des Abends möchte ich aber kommentarlos lassen.


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