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09.11.2003
Sasel auch gegen Büdelsdorf erfolgreich von



TSV Sasel - FT Eider Büdelsdorf 3:1 (0:1)

TSV Sasel: Sander - Höhne, Lüders, Witthöft - Stark, Greve, Jakubowski, Gütschow (ab 74. von Malottke), Grosskopf (ab 90. Yamrali) - Lucht, Peitsch (ab 70. Luttermann)
FT Eider Büdelsdorf: Legrum - Furthmann (ab 62. Drescher), Treptow, Ritter - Fatnassi, Lütje (ab 65. Kühl), Ellefsen, Steve (ab 75. Lehmann), Altin - Ahrends, Atasoy
Beste Spieler: Peitsch, Sander - Atasoy
Tore: 0:1 Atasoy (45.), 1:1, 2:1 Peitsch (48., 60.), 3:1 Lucht (75.)
Schiedsrichter: Otten
Zuschauer: 170

Der TSV Sasel scheint Geschmack an Spitzenmannschaften gefunden zu haben. Nachdem letzte Woche sensationell drei Punkte aus Bergedorf entführt wurden, musste heute der Tabellendritte aus Büdelsdorf dran glauben.
Allerdings traten die Gäste wahrlich nicht wie eine Spitzenmannschaft auf. Trotz der lautstarken Unterstützung der etwa 30 mitgereisten Fans war die Leistung in der zweiten Hälfte einem Top-Team in keinster Weise würdig.
In den ersten 45 Minuten dagegen wurden die Büdelsdorfer den Erwartungen der Zuschauer noch halbwegs gerecht. Sie hatten deutlich mehr Ballbesitz und verlagerten das Spiel weit in die Hälfte der Saseler. Aus diesem optischen Übergewicht resultierten mehrere ganz gute Chancen, wie zum Beispiel jene in der 32. Minute, als Martin Lütje aus dem Liegen fünf Meter vor dem Tor dasselbe nur um Haaresbreite verfehlte.
Der TSV deutete seine Gefährlichkeit nur einmal an, als Tobias Peitsch sich schön im Gäste-Strafraum gegen zwei Verteidiger durchsetze und erst an FTE-Schlussmann Stefan Legrum scheiterte (18.).
Auf der anderen Seite gab es für den Torhüter schon wesentlich mehr zu tun. Nachdem Sasel-Keeper Holger Sander in der 43. Minute nach einem Kopfball von Jörg Ahrends noch mit einem Klasse-Reflex einen Rückstand verhindern konnte, war zwei Minuten später nichts mehr zu halten.
Özkan Altin schlug eine Ecke von rechts in den Strafraum, Özcan Atasoy stieg zum Kopfball hoch und versenkte den Ball unhaltbar für Sander. Mit dem 0:1 ging es auch in die Kabine.

Wer erwartet hatte, dass Sasel sich durch das zu einem "psychologisch ungünstigen" Zeitpunkt gefallenen Tor geschockt zeigen würde, sollte sich täuschen...
Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff kehrte bei den Eider-Anhängern, die immer noch den Führungstreffer mit Fangesangen feierten, Ernüchterung ein. Tobias Peitsch hielt bei einer flachen Hereingabe von Carsten Gütschow nur den Fuß hin und besorgte damit den etwas überraschenden Ausgleich.
Büdelsdorf kam jetzt total aus dem Konzept. Viele Fehlpässe, fehlende Laufbereitschaft und eine schlechte Zuordnung im Mittelfeld prägten fortan das Bild und boten dem TSV Sasel viel Raum zum Kontern.
Eine Szene aus der 60. Minute war symptomatisch für das Spiel. Lütje spielte einen Pass in der eigenen Hälfte völlig unbedrängt in die Beine von Peitsch, der marschierte ein paar Meter, wurde nicht angegriffen, zog ab - und der abgefälschte Schuss zappelte im Netz, 2:1.
Von Büdelsdorf war weiterhin nicht viel zu sehen, und als in der 75. Minute Boris Lucht das 3:1 erzielte, war das Spiel entgültig entschieden. Lucht hatte ein Flanke clever für den eingewechselten Maik Luttermann freigesperrt, der hatte sich mit einem tollen Zuspiel genau auf den Fuß von Lucht bedankt, und dieser vollendete mit einem Schuss in den Winkel.

Sasel hätte mit ein wenig Glück sogar noch das 4:1 erzielen können, konnte das Ergebnis aber nicht weiter ausbauen.

Stimmen:

Olaf Lehmann (Trainer FT Eider Büdelsdorf):
Wir wussten, dass Sasel eine Mannschaft ist, die entweder Top oder Flop spielt. Spätestens nach der Top-Leistung in Bergedorfl hätten bei uns alle wissen müssen, dass Sasel eine Mannschaft ist, die über Einsatz und Kampf ins Spiel findet und in der Lage ist, ein Spiel wirklich "nach Hause zu fighten".
Sasel hat heute wirklich aufopferungsvoll gekämpft und wir hatten nichts dagegen zu setzen.

Andreas Reinke (Trainer TSV Sasel):
Ich bin absolut glücklich über die Leistung, die wir heute an den Tag gelegt haben. Sicherlich hatten wir am Ende auch deutlich mehr Platz zum Spielen als wir es uns eigentlich erwartet hätten, aber dennoch basiert dieser Sieg auf einer wirklich hervorragenden Leistung und war absolut verdient.
Ich bin ja eigentlich nicht so der Typ Trainer, der einzelne Spieler hervorhebt - aber wie der kleine Mann mit der Numero 11 (Anm. d. Red.: Tobias Peitsch) heute gespielt hat, war wirklich klasse. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er letzte Saison noch in der zweiten Mannschaft gespielt hat, ist diese Steigerung beeindruckend.
Ich habe heute zwei eigentliche Stammspieler draußen gelassen, weil sie angeschlagen oder formschwach waren. Es ist sehr erfreulich, dass wir das so gut kompensieren konnten, denn dass zeigt, wie breit unser Kader besetzt ist.


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