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24.03.2008
Condor hat ein Herz für den Süden von Andreas Killat


präsentiert:


SC Condor – Grün-Weiss Harburg 2:2 (1:0)

SC Condor: Ziegenbalg - Twardawa, Jakubowsky, Rohbaqsh, Griesch – Szyszkowski (63. Riechers), Pawletta, Schwoy, Müller (46. Niemann) – Abshagen (69. Alao-Fary), Riebe
Grün-Weiss Harburg: Ö. – Kirbach, Hamann (19. T. Meyer), D. Meyer, Wießner – Bojic, Thiel – Davis, Kyrmanidis (58. Tocha), Gillich – Yildirim
Tore: 1:0 Abshagen (42.), 2:0 Abshagen (50.), 2:1 T. Meyer (57.), 2:2 Tocha (85.)
Gelb-Rote Karte: Thiel (89., GW Harburg)
Schiedsrichter: Paul Dühring (SC Schwarzenbek): Viele seiner Pfiffe waren nicht für jeden nachvollziehbar, spielentscheidendes machte er jedoch nicht falsch. Assistent Denny Stöver (SV N/A) dürfte vom fleißigen Fahneheben Muskelkater haben.
Beste Spieler: Abshagen – Gillich, Tocha
Zuschauer: 100

„Na ja, immerhin haben wir jetzt 40 Punkte“. Mit dieser ironischen Bemerkung verschaffte sich ein sichtlich angesäuerter Condor-Trainer Matthias Bub nach dem Schlusspfiff Luft. Sein Team hatte auf ungewohnten Grand – der Rasenplatz wurde vom Bezirksamt Wandsbek gesperrt – von Beginn an eigentlich alles richtig gemacht und erarbeitet sich Chancen im Minutentakt. Allein Calvis Riebe hätte schon nach zehn Minuten einen Hattrick erzielen können (4., 7., 9.), scheiterte aber jeweils kläglich am aufmerksamen GWH-Keeper, dem zu einer richtig guten Leistung nur vernünftige Abschläge fehlten (seine verunglückten Spieleinleitungen beschworen immer wieder knifflige Szenen herauf). Nach gut einer halben Stunde tauchte dann erstmals Grün-Weiss vor dem Tor auf, aber den Fernschuss von Arne Gillich konnte Torhüter Timm Ziegenbalg sicher entschärfen. Condors Stammtorwart Sven Ollik hatte sich zwar warmgemacht, musste jedoch kurz vor Spielbeginn mit Rückenproblemen passen (da half auch keine Massage von Geburtstagskind Miriam Nack). Als sich trotz zahlreicher Gelegenheiten schon fast alle mit einem 0:0 zur Pause angefreundet hatten, schickte Markus Schwoy mal wieder Riebe über links auf die Reise, der einen feinen Pass nach innen spielte und Marcel Abshagen hatte keine Mühe, aus zehn Metern zur hochverdienten Führung zu vollenden (42.).

Auch nach der Pause zunächst weiter Condor auf dem Vormarsch, Schwoy scheiterte ebenfalls am Gäste-Goalie (48.). Nur zwei Minuten später schien die Partie gelaufen. Abshagen spielte mit Riebe einen wunderbaren Doppelpass und vollstreckte eiskalt zum 2:0. Wenige Sekunden später donnerte der eingewechselte Florian Niemann einen Ball aus 18 Metern an die Unterkante der Latte und spätestens jetzt rechnete wohl alles mit einem klaren Heimsieg. Doch Ostern ist das Fest der Auferstehung und resultierend aus einem Mix von Nachlässigkeit und Überheblichkeit auf Condor-Seite bzw. einer „Jetzt-erst-Recht“-Stimmung kam Harburg „wie durch ein Wunder“ (O-Ton Rainer Beth nach dem Spiel) zurück ins Spiel. Die beiden Einwechslungen des Gäste-Coaches erwiesen sich dabei als wahrer Glücksgriff. Zunächst traf Torben Meyer zum 1:2 (57.), der frühzeitig für den Kapitän Alexandre Hamann eingewechselt wurde (dieser war schon mit Muskelproblemen in die Partie gegangen, aber Beth mochte auf ihn nicht verzichten und wollte Condor mit dessen Anwesenheit in der Abwehrkette zu langen Bällen zwingen), und auch der direkt nach dem Anschlusstreffer ins Spiel gekommene Karol Tocha war echter Aktivposten. Bei den Oldenfeldern brach nun unerklärliches Chaos aus, so schnell und unerwartet kann eine Partie kippen. Angst essen Seele auf. Zum allem Unglück musste Bub nach 70 Minuten auch noch einen völlig entkräfteten Abshagen vom Platz nehmen. Danach waren im Angriff keine nennenswerten Szenen mehr für die Raubvögel zu verzeichnen (Mohamed Alao-Fary enttäuschte auf ganzer Linie).

Die Grün-Weissen dagegen nun mit der Kraft der zwei Herzen. Tocha suchte jeden Zweikampf und holte binnen kürzester Zeit mehrere Freistöße heraus. Einer davon, getreten von Gillich, wurde gefährlich abgefälscht und verfehlte sein Ziel nur äußerst knapp (74.). Zehn Minuten vor dem Ende die nächste gute Gelegenheit für die Harburger: Richard Wießner, in der ersten Hälfte noch ein großer Unsicherheitsfaktor und häufig vom eigenen Torwart „zusammengestaucht“, schickte Benjamin Thiel über links und dessen sehenswerte Flanke wurde von Sefki Yildirim fast perfekt umgesetzt, aber Ziegenbalg parierte prächtig. Condor taumelte quasi wie ein angeschlagener Boxer dem Schlussgong entgegen. Und fünf Minuten vor dem Ende war die kleine Sensation dann perfekt: Nach einem haarsträubenden Stellungsfehler von Mike Griesch fand sich Tocha zu seiner eigenen Überraschung völlig freistehend vor dem Tor wieder und überlistete den herauseilenden Ziegenbalg aus zwanzig Metern geschickt mit einem Heber zum 2:2-Ausgleich.


Stimmen:

Rainer Beth (Trainer Grün-Weiss Harburg):
Ein sehr schwaches Spiel von uns, in der ersten Halbzeit haben wir uns „döspaddelig“ angestellt und hätten 0:5 hinten liegen können. Der Punktgewinn ist eigentlich fast ein Wunder. Condor hat glücklicherweise nachgelassen und uns wieder ins Spiel kommen lassen. Ein ganz schönes Ergebnis für uns, aber toll fand ich unsere Leistung nicht, so dass ich mich irgendwie gar nicht richtig freuen kann.


Matthias Bub (Trainer SC Condor):
Ich bin maßlos enttäuscht. Die erste Halbzeit waren wir sehr druckvoll und hatten viele Chancen, die kläglich vergeben wurden. Trotzdem stand es 2:0 und das Spiel lief eigentlich in eine Richtung. Aber nach dem Anschlusstreffer war bei uns nur noch Hektik, kein klares Spiel mehr, die Dinger wurden mit der Pike weggedroschen. Heute hätten wir was fürs Torverhältnis tun können, aber die „Südländer“ liegen uns wohl nicht (Anmerkung der Redaktion: Gegen Buxtehude gab es letzte Woche ein 1:3, im Hinspiel gegen Harburg ein 0:0 und nächste Woche geht es gegen „Angstgegner“ Buchholz, Hinspiel 0:2...).



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