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15.04.2008
Dafür sind Lieblingsgegner da von Andreas Killat



präsentiert:


Inter GSK Bergedorf – FC Voran Ohe 3:1 (1:0)

Inter GSK Bergedorf: Lejic – Myumyun - Medoglu, Pappoe – Dogan (69. Reich), Kiraz, Ocak, Besic – Celik – Yasar (64. Barlak), Kilic (74. Sanusi)
FC Voran Ohe: Wilkens – Maric (55. Wedel), Tetzlaff, Andrade, Kaba – Aksu (78. Keil), Rodrigues – Kudling (78. Vo), Heidrich, Lindemann – Deutsch
Tore: 1:0 Ocak (43.), 2:0 Ocak (54.), 3:0 Barlak (70.), 3:1 Lindemann (90.+1)
Schiedsrichter: Sven Ehlert (SV Groß Flottbek): Konnte es irgendwie keinem richtig Recht machen, aber spielentscheidend war er ganz sicher nicht. Note 3+
Beste Spieler: Kilic, Ocak, Celik – Wedel
Zuschauer: 60

„Ohe ist unser Lieblingsgegner“ meinte GSK-Manager Seweryn Malyk schon vor dem Anpfiff - und sollte Recht behalten. Letzte Saison in der Landesliga konnte GSK beide Duelle für sich entscheiden und wurde am Ende mit einem Tor (!) Vorsprung Meister und schaffte den direkten Sprung in die Hamburg-Liga, während Ohe bis zum Luruper „Aufstieg“ (in die Oberliga) zittern musste, um hochzurücken. Vor dem Spiel gab es zunächst etwas Aufregung: Der Gast aus Reinbek hatte nur seine roten Trikots mitgebracht, da Bergedorf üblicherweise in Blau-Weiß aufläuft. Da aber heute auch das Heimteam nur komplett in rot antrat, musste mit gelben Leibchen gespielt werden. Für einen Reporter übrigens eine undankbare Aufgabe, wenn einem die Spieler nicht gerade geläufig und die Rückennummern nicht zu erkennen sind....

In der ersten halben Stunde bestimmten überwiegend die Platzherren das Geschehen, waren allerdings nur bei Standards gefährlich. Danach kam Ohe immer besser ins Spiel und hatte durch Matthias Heidrich und Heiko Tetzlaff auch kleinere Möglichkeiten, insgesamt jedoch spielten die Schönteich-Schützlinge zu ungenau (der letzte Pass kam nicht an) und mit zu wenig Engagement und Ideen. In der 40. Minute die größte Gelegenheit für die Gäste: Nach schöner Kopfballverlängerung von Sören Deutsch stand „Heidi“ (Heidrich) frei vor dem Tor, köpfte aber aus wenigen Metern Entfernung knapp vorbei. Im Gegenzug die erste dicke GSK-Chance, doch der „Comebacker“ Ibrahim Kilic, überraschend wieder im Aufgebot, wurde in letzter Sekunde von Tetzlaff abgeblockt. Zwei Minuten vor dem Pausentee war es wieder Kilic, der ein Kopfballduell für sich entscheiden und auf Öner Ocak weiterleiten konnte, der aus fünf Metern keine Mühe hatte, zum lautstark umjubelten Führungstreffer einzuschieben. Darauf hatten die Fans hier lange warten müssen, in den letzten sieben Heimspielen gab es nämlich nur einen einzigen Treffer zu beklatschen. Es gibt zwar wohl keinen wirklich „günstigen“ Zeitpunkt für einen Gegentreffer, aber dieser war jedenfalls denkbar ungünstig. Fast mit dem Halbzeitpfiff kam Oliver Lindemann dennoch zur Ausgleichschance, aber sein Flugkopfball landete direkt in den Armen des guten Torhüters Darko Lejic.

In der zweiten Halbzeit dann GSK am Drücker. Ugur Ali Yasar verzog aus der Drehung nur knapp (52.), dann war es eine von den bereits erwähnten Standardsituationen, die für die Vorentscheidung sorgte: Metin Dogan brachte einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum, Ocak gewann das Kopfballduell und nickte platziert links unten ein (54.). „So ein Tor gelingt einem nicht alle Tage“ lobte Manager Malyk hinterher. Von diesem Schock erholte sich Ohe nicht mehr. Der eingewechselte Christian Wedel sorgte mit einigen gelungenen Aktionen zwar für deutlich mehr Pepp, aber Zählbares wollte dabei nicht heraus springen. Ganz anders dagegen die zuletzt so torgeizigen Bergedorfer, Anal Besic scheiterte aus 15 Metern am Pfosten, den Abpraller brauchte Kamuran Barlak nur noch zum 3:0 ins leere Tor zu schieben (70.). Mit dem Schlusspfiff gelang Lindemann noch der Ehrentreffer für eine enttäuschende Oher Elf. „Dafür macht man nun extra früher Feierabend“ raunzte Jan Schönteich unzufrieden vor sich hin. Dafür dürften die Spieler demnächst sicher länger laufen....


Stimmen:

Jan Schönteich (Trainer FC Voran Ohe):
Wir haben wie ein blutiger Aufsteiger gespielt. Chancenverhältnis 5:3 für uns, aber durch zwei Standards liegen wir 2:0 hinten. Eigentlich waren die Leute klar zugeordnet, Ocak hat letztes Jahr schon das 1:0 gemacht. Mit nur 20% gewonnener Zweikämpfe geht es nicht, auch alle Luftduelle haben wir verloren. Das hatte heute hier etwas mit Willen und Einstellung zu tun. GSK hat das Spiel nicht gewonnen, sondern wir haben es verloren! Es ist zu früh, die Saison schon abzuhaken und alles abzuschenken, da gebe ich meinem Kollegen Titze Recht (Anmerkung der Redaktion: Der Buchholzer Coach hatte trotz bereits erreichter 44 Punkte noch vom Abstiegskampf gesprochen). Hier fahre ich jedenfalls nicht mehr her, nächstes Jahr schicken wir die Punkte mit der Post.


Seweryn Malyk (Manager Inter GSK Bergedorf):
Heute war die Psyche ausschlaggebend. Eigentlich dürfen wir gegen Ohe ja gar nicht gewinnen, die haben viel bessere Einzelspieler mit Oberligaerfahrung, bei uns dagegen erreichen einige nur knapp Landesliganiveau. Aber über ein 3:1 gegen Ohe meckere ich nicht, unfassbar. Ein verdienter Sieg für uns, die Tore sind genau zum richtigen Zeitpunkt gefallen.


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