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20.04.2008
Freundliche Nachbarn aus Lurup helfen Altona, wo sie können von



Altona 93 FC – SV Lurup 4:0 (2:0)

Altona: Hinz – Ansorge, Warnick, Siedschlag, Westphal – Völzke, Hanke, Röhr (85. Candir) – Kunkel (63. Oduro-Opuni), Tunjic, Sachs
Lurup: Kindler – Czech, Leinroth, Schacht, Kappler – Kaladic, Leuthold, Sander (20. Gerard), Lipke – von Wensierski, Helmel
Tore: 1:0 Sachs (17.), 2:0 Warnick (18.), 3:0 Siedschlag (64.), 4:0 Sachs (72.)
Gelb-Rote Karte: Leuthold (88., SV Lurup, Foul/Meckern)
Schiedsrichter: André Neumann (FC Elmshorn), assistiert von den Hamburg-Liga-Schiris Tarek Khemiri und Daniel Burmester. Das Gespann war immer auf der Höhe, nur bei der Kartenvergabe war Neumann etwas zu freigiebig.
Bester Spieler: Ohne jeden Zweifel: Einmal mehr Jakob Sachs
Zuschauer: 702

Ein halbes Dutzend ehemaliger Altonaer stand im Bezirksderby in der Startformation des SV Lurup. "Vielleicht wollten sie zuviel", suchte Oliver Dittberner nach Gründen für den Leistungsabfall seiner Elf – und könnte damit richtig gelegen haben. Beflügelt von den Erfolgen der letzten Wochen und Monate trat Lurup an der AJK in punkto Spielanlage gleichberechtigt auf; sie versteckten sich nicht wie im Hinspiel, sondern versuchten mitzuspielen. Einzig, es blieb beim Versuch. Mitspielende Gegner liegen dem AFC ohnehin – wenn sie dann noch so desolat auftreten wie der SVL, gibt es an der Griegstraße nichts zu erben.
Ehemalige Gefährten: Der an der Wange gezeichnete Oliver Leinroth (li.),
der sich bei seiner Chance in der 52. Minute verletzte, und Jürgen Tunjic
Fotos: Plackmeyer

"Vielleicht waren die fünf Spiele in den letzten zwei Wochen zuviel", fand Dittberner noch einen zweiten möglichen Grund für die Bruchlandung auf der Ottensener Kampf- und nicht etwa Landebahn. Lurups treue Trainer-Seele nahm den Misserfolg aber nicht allzu schwer – und mit Humor: "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, und es gibt sicher noch ein paar andere Phrasen, die ich hier loswerden kann. Aber wir sind mit der Saison zufrieden. Ich wünsche Altona alles Gute – mehr können wir für Euch nicht tun."

Was sich nach Nachbarschaftshilfe anhört, war jedenfalls keine freiwillige. Ohnehin spielte Dittberner mit seiner Hilfsbereitschaft weniger auf das heutige Spiel, als auf die Luruper Siege gegen Aufstiegsanwärter wie Heeslingen, Meppen oder St. Pauli an, um nur einige zu nennen, denen die Luruper Punkte abgeknöpft hatten. Und bemüht waren sie auch gegen den AFC, die Roten von der Flurstraße. Torsten Fröhlings schwarz-weiß-rot Gestreifte waren aber gut auf den Nachbarn vorbereitet. "Wir waren Dienstag alle bei St. Pauli und haben dort gesehen, dass Lurup eine gewachsene Mannschaft ist. Wir wollten sie gleich unter Druck setzen und keinen Zweifel daran lassen, wer hier als Sieger vom Platz geht." So war es dann auch. Obwohl Altona im Saisonendspurt die spielerische Leichtigkeit abhanden gekommen ist, reichte eine konzentrierte Leistung, um das Spiel mit einem Doppelschlag früh zu entscheiden. Das 1:0 erzielte Jakob Sachs auf Vorarbeit von Oliver Hinz, dessen Abschlag die Luruper Hintermannschaft unterschätzte. Kaum angepfiffen, war Sachs nur auf Kosten eines Eckballs zu bremsen, bei dem Oliver Leinroth schlecht aussah und Sören Warnick die Gelegenheit eröffnete, den Ball aus wenigen Metern zum 2:0 über die Linie zu drücken.

Jakob Sachs (re.) war auch von Lurups Kapitän Mario Schacht nicht aufzuhalten
Vielleicht hätte der Sieger dieses Spiels noch einmal neu verhandelt werden müssen, wenn die Gäste aus ihrer besten Phase, den zehn Minuten nach Wiederanpfiff, Kapital geschlagen hätten. Aber weder Mario Schacht per Freistoß noch Leinroth mit Kopfballchance nach Hinz-Fehler noch Eugen Helmel, der beinahe den Katastrophen-Rückpass von Philip Röhr erlief, konnten gegen die nicht sattelfest wirkende Altonaer Hintermannschaft den Anschluss herstellen. Und dann waren die zehn Luruper Minuten auch schon um. Stefan Siedschlag, der in der Schlussphase nach der Einwechslung von Innenverteidiger "Triple-O" Ofsuhene Oduro-Opuni (der zum Glück nicht wie gegen Osterholz auf der Sechser-Position (de-)platziert wurde) ins Mittelfeld vorrücken durfte, blühte hier auf und sorgte mit seinem 3:0 aus 16 Metern für die endgültige Entscheidung. Der besondere Moment des Spiels blieb dann Sturm-Urgestein Jürgen Tunjic vorbehalten, der mit einem sehenswerten und tödlichen Pass Sachs in Szene setzte. Der 22-jährige Sachs spielte seine Schnelligkeit aus und verwandelte sehenswert zum 4:0.

Fröhling rechnete anschließend vor, dass drei Siege für den Aufstieg reichen würden. "Entscheidend sind die Heimspiele." Da aber nur noch ein direkter Konkurrent an die Griegstraße kommt, während der AFC noch nach Oldenburg und zum FC St. Pauli an die Waidmannstraße muss, könnte diese Rechnung zu optimistisch sein. Dass der AFC, der bis zum Saisonende auf Björn Nadler und Kapitän Andreas Brück verzichten muss, stark genug ist, um den Aufstieg realisieren zu können, daran besteht kein Zweifel. In den Spitzenspielen hofft Fröhling wieder auf den zuletzt richtig guten Stefan Richter und auf Michael Starck zurückgreifen zu können - zwei, die nicht zu ersetzen sind.


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