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26.04.2008
Geteiltes Leid ist doppeltes Leid von



Buxtehuder SV – SV Rugenbergen 1:1 (1:1)

Buxtehude: Oyss – Hamze, Kramer, Patsalis, Faruke – S. Aichaoui (73. Holz), von Loh (37. Bode), Graap – Greco, Wegener, Schön (59. Ramazanoglu)
SV Rugenbergen: Möring – Scharnberg – Peric, F. Meyer – M. Meyer (73. Wurzer), Dirksen, Ansaldo, Stamatios (46. Lühr) – Koch – Dettlaff, Hülsebusch
Tore: 1:0 Ansaldo (13., Eigentor), 1:1 Dettlaff (35.)
Schiedsrichter: P. Dühring (SVNA)
Beste Spieler: Graap, Faruke – Peric
Zuschauer: 80

Morgen kann schon alles vorbei sein. Nicht das die Buxtehuder oder die Mannen aus Rugenbergen noch irgendwelche Zweifel an ihrem jeweiligen Abstieg hegen würden, trotzdem möchte wohl jeder Fußballer diesen Termin so weit wie möglich nach hinten verzögern. Sollte am Sonntag der Fall eintreten, dass Pinneberg (gegen Paloma) und Niendorf (in Norderstedt) Siege einfahren sollten, ist der Abstieg für beide Mannschaften vier Spieltage vor dem Ende schon besiegelt. Geteiltes Leid ist in diesem Fall doppeltes Leid. Schuld daran war das Unentschieden im Buxtehuder Jahnstadion, wobei Rugenbergen für beide Treffer sorgte. Zuerst konnte Fabio Ansaldo nicht rechtzeitig ausweichen, dann köpfte Robert Dettlaff zu dem Zeitpunkt verdient den Ausgleich.

Für die Rugenbergener verlief die Aufwärmphase alles andere als konventionell. Zur eigentlichen Anpfiffzeit waren die Gäste noch nicht vollzählig. Schiedsrichter Frank Dühring gewährte Aufschub. Als alle da waren, wurde sich kurz auf dem Platz gemeinsam aufgewärmt, das Trikot auf dem Rasen angezogen und eine kurze Ansprache später konnte die Begegnung mit zehn Minuten Verspätung angepfiffen werden. Wer gedacht hatte, dass die Pietrusska-Elf sich erstmal sammeln müsste, täuschte sich gewaltig. Nach zwölf Minuten hätte es schon ohne weiteres 3:0 für Rugenbergen stehen können. Dettlaff prüfte freistehend BSV-Keeper Jannik Oyss (2.), Henning Hülsebusch traf die Latte (7.), Fabian Ansaldo drei Minuten später den Pfosten, den aussichtsreichen Nachschuss vergab Malte Meyer. Viel Pech und fehlende Kaltschnäuzigkeit kennzeichnete die SVR-Anfangsphase. Der Fußballgott hatte allerdings noch mehr vor. In der Vorwärtsbewegung verloren die Gäste den Ball, BSV-Kapitän Alexander Graap bewahrte die Übersicht, sah den mitgelaufenen Maurizio Greco, der aus zwei Metern nicht das Tor sondern den Pfosten anvisierte, Ansaldo verwertete den Abpraller unabsichtlich aus kurzer Distanz, da er sich nicht in Luft auflösen konnte.
Dann wurde es noch kurioser. Zuerst ging das Netz des SVR-Tores kaputt. Graap und einige Mitstreiter bewiesen handwerkliche Fähigkeiten und hingen das Netz an der hinteren Torstange wieder auf. Fünf Minuten später gingen auf einmal drei Wassersprenger an – wieder eine Unterbrechung. Die zweite Pause kostete Buxtehude etwas Konzentration, die defensive Zuordnung stimmte nicht, Dettlaff konnte ungehindert hochsteigen und egalisieren.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie, diejedoch insgesamt keineswegs an eine nichtsbedeutende Begegnung erinnerte. Giftige Zweikämpfe, viele Fehlpässe und nur noch eine wirkliche Torchance schrieben die Geschichte nach der Halbzeit. Der eingewechselte Christopher Holz flankte scharf in den gegnerischen Strafraum, Greco traf aus spitzem Winkel volley nur das Außennetz. Buxtehude drückte auf das Tempo, konnte klare Feldvorteile verbuchen, allerdings fehlte der letzte Pass und das nötige Durchsetzungsvermögen im Angriff, um die Gäste noch mehr in Gefahr zu bringen. Das hinderte die SVR-Abwehr aber nicht daran, verbal aufeinander loszugehen. Wie viel Luft müsste Rugenbergens Manndecker Danijel Peric haben, wenn er nicht andauernd seine Mitspieler kritisieren oder anschreien würde. Im ersten Durchgang musste sich der arme Stamatios eine Lautstärke anhören, die mehr als gewöhnungsbedürftig war. Libero Börje Scharnberg musste ebenso so dezibelstark eingreifen. „Nicht meckern, positiv!“ Kurz vor dem Abpfiff war Benjamin Koch das Peric-Opfer, Scharnberg nahm sich daraufhin Peric zu Brust, während Koch zu Trainer Pietrusska rief, dass der Coach doch zu Peric sagen sollte, dass dieser die Schnauze halten sollte. „Halt die Schnauze“, kam dann auch von der Außenlinie. Die verbalen Entgleisungen minderten allerdings nicht die Leistung von Peric. Immerhin!


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