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13.05.2008
St. Pauli II ist Pokalsieger! von



FC St. Pauli II. – ASV Bergedorf 85 1:0 (1:0)

FC St. Pauli II.: Lucassen – Rammel, Petersen, Hinzmann, Drobo-Ampen – Iscan (46. Konal), Browarczyk, Pfützenreuter – Yilmaz (69. Kalma), Prokoph, Sismanoglu (89. Jankowski)
ASV Bergedorf 85: Langen – Savelsberg (86. Deron), Sobczyk, Brown, Theißen – Toksöz – Papke (68. Klein), Melich – Nadj – Koßatz, Reincke
Tore: 1:0 Iscan (45.+2)
Besondere Vorkommnisse: Schiri-Assistent Karl-Heinz Schablewski (ETV) verletzte sich (18.) und wurde nach siebenminütiger Unterbrechung durch Tarek Khemiri (MSV Hamburg) ersetzt
Schiedsrichter: Bernd Hanneberg (SV Hummelsbüttel): Pfiff souverän. Der 47-Jährige verschaffte sich einen würdevollen Abgang und konnte es wohl kaum erwarten: Dass er die Partie vor Beendigung der regulären Spielzeit abpfiff, sei ihm also verziehen.
Beste Spieler: Hinzmann, Lucassen - Savelsberg, Toksöz
Zuschauer: 1.819

Über das Spiel sollen heute nicht viele Worte verloren werden. Es ist schnell erzählt: Bergedorf war schon vor dem Anpfiff der große Gewinner. Im Zuge der Ligenreform nehmen keine Zweitvertretungen mehr am DFB-Pokal teil – also ist Bergedorf das Dortmund des Hamburger Pokals. Ähnlich wie Dortmund im DFB-Pokal-Finale verdiente sich Bergedorf einige Fleißkärtchen. Die "Elstern" erkämpften sich über einen Großteil der Spielzeit die Feldhoheit. St. Pauli dagegen war in fast allen Belangen schlecht. "Sehr schlecht", wie Joachim Philipkowski schonungslos analysierte. "Das Tor war fast das einzige, was wir hinbekommen haben." Aber immerhin: Dieses 1:0 durch Gökhan Iscan war über mehrere Stationen wunderbar herausgespielt! Rüdiger Schwarz, Philipkowskis Bergedorfer Pendant, würdigte den Pokalsieger und sah sein Team als das unglücklichere, nicht als das schlechtere.
Marius Browarczyk (li.) gegen Jan Melich


Warum aber kam keine Pokalstimmung auf? Das Wetter prächtig, die Kulisse stimmungsvoll – Bergedorfer und St. Paulianer Anhänger einträchtig auf der Gegengeraden versammelt. Doch irgendwas fehlte… Zunächst einmal der Hauptgewinn. Denn der war ja, wie eben berichtet, schon vor dem Spiel vergeben worden. Der Titel zählt nun mal weniger als die DFB-Pokal-Teilnahme, und so fehlte dem Spiel einfach etwas. Das ist eben so und war nicht zu übersehen, wenngleich niemandem, schon gar keinem Bergedorfer, das Bemühen abgesprochen werden konnte. Die Frage muss erlaubt sein: Warum nahm St. Pauli überhaupt am Pokal teil und nicht am Pokal für die Zweitvertretungen? In anderen Verbänden wird das jedenfalls so gehandhabt. Dass dies im Sinne des Wettbewerbs läge, hat das heutige Spiel gezeigt.

Die Feierei: Hier mit Sekt, außerhalb des Bildes mit Astra. Was sonst?

Aber irgendwas fehlte noch… Was nur…? Ach ja, Rasen! Stattdessen ein Kartoffelacker, wie er dem Schreiber dieser Zeilen nicht mal auf Kreisebene untergekommen ist. So kann den Akteuren auf dem Platz sicher nur ein Teil der Verantwortung für den öden Fußballabend an der Hoheluft zugeschoben werden. Bezeichnenderweise waren nach der Partie die Platzverhältnisse das Thema des Abends, dem sich HFV-Spielausschussvorsitzender Joachim Dipner auf der Pressekonferenz zu stellen hatte. (Über das Spiel hörte man niemanden mehr sprechen.) Man wolle mit dem ehrwürdigen Spielort die Interessen des Hauptsponsors befriedigen, so Dipners Kernaussage. Allerdings, führte er weiter aus, habe die Hoheluft kein Abo auf die Austragung des Finals. Und so möchte man den HFV doch inständig bitten, diesen Höhepunkt des Hamburger Amateurfußballjahres dort stattfinden zu lassen, wo Fußball GESPIELT werden kann. Philipkowski brachte es auf den Punkt: "Wenn ich den Platz schon von weitem sehe, vergeht mir die Lust auf Fußball." Bleibt zu hoffen, dass der HFV im Sinne des Fußballs entscheidet und das nächste Pokalendspiel auf Rasen austragen lässt.


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