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18.05.2008
Norderstedt einfach zu stark für den VfL 93 von Peter Strahl


präsentiert:


FC Eintracht 03 Norderstedt – VfL 93 93 4:2 (3:1)

Eintracht Norderstedt: Zick – Maurer, Werwath, Sterczyk, Krohn, – Timm, Gersdorf, Moheit (75. Mahnke), Flatken (66. Karimi) – Yilmaz (87. Bauer), Hadid
VfL 93: Hockauf – Khalil, Akdemir, Krohn, Albrecht – Koschnik (41. Froelich), Galica, Antoniou (41. Jernane), Akyil – Marcinkiewicz, Pedroso-Bussu
Tore: 1:0 Timm (7.), 2:0 Krohn (39.), 3:0 Krohn (41. – Foulelfm.), 3:1 Pedroso-Bussu (45.), 3:2 Pedroso-Bussu (77.), 4:2 Yilmaz (84.)
Schiedsrichter: Okun (BSV 19), den Namen sollte man sich merken
Beste Spieler: Krohn – Galica, Pedroso-Bussu
Zuschauer: knapp 200


"Eine Halbzeit habe ich heute die zurzeit beste Mannschaft der Hamburg-Liga gesehen, danach wurde ich aber wieder stark an das Spiel am vergangenen Mittwoch beim GSK erinnert. Doch schließlich sorgte Yilmaz mit dem vierten Treffer für ein versöhnliches Ende?" Mit diesen beiden - eigentlich als Frage gemeinten Sätzen - wollte der Berichterstatter dem Norderstedter Coach Marco Krausz einige fachkundige Sätze zu den vergangenen 90 Spielminuten entlocken, wie es hafo-üblich ist. Doch dessen Antwort "Hervorragend, Herr Strahl, wie immer haben Sie die Sache genau auf den Punkt gebracht. Ich sehe das ganz genau so." ließ ihn dann aber verwirrt und unfähig zu weiterer Recherche sprachlos zurück.

In der Tat nach zwei, drei starken Anfangsminuten der Gäste scheinen die Einträchtigen auch heute wieder beweisen zu wollen, in welch großartiger Verfassung sie sich gegenwärtig befinden. Zwar verfehlt Andreas Krohn nach fünf Minuten mit einem Freistoß noch um ein Weniges das Ziel, aber der junge Philip Timm sorgt alsbald für den Führungstreffer, da er eine Flanke von Mustafa Hadid per Kopf über die Linie befördert. Nach weiteren guten Möglichkeiten für Hadid und Matthias Werwath gelingt Krohn im Nachschuss das 2:0 und nur wenig später per Elfmeter der dritte Treffer, der seine Begründung in einem Foulspiel von Philipp Koschnick an André Moheit findet. Dieser fast hoffnungslose Rückstand lässt den Trainer der 93er, Daniel Sager, zu einem höchst ungewöhnlichen Entschluss greifen. Mit Mahir Jernane und Thomas Froelich bringt er noch vor dem Pausenpfiff zwei neue Leute und damit fast augenblicklich einen Ruck in sein Team. Dieser lässt Davide Pedroso-Bussu zuerst einen Knaller aus 14 Metern ganz knapp über den heute wieder von André Zick gehüteten Garstedter Kasten setzen, dann beflügelt er P-B gar zu einem Treffer nach einer Unpässlichkeit der gegnerischen Abwehr.

Nach dem Wiederanpfiff scheinen sich die 03er wieder an das nur vier Tage zuvor unweit der Sander Tannen absolvierte Spiel zu erinnern. Oder ist es vielleicht doch der vorerwähnte Ruck, der die Borgwegler auch weiterhin die Szenerie beherrschen lässt? Egal, Jernane verfehlt knapp, und P-B bedient vorzüglich Martin Marcinkiewicz, der aber verzieht anfängerhaft. So muss der Meister selbst das Heft in die Hand nehmen und scheitert mit einem Freistoß aus der 25-Meter-Distanz lediglich an einer großartigen Reaktion von Goalie Zick. Für einen Traumpass, wie er nur selten in der Liga zu bewundern ist, sorgt hingegen Visar Galica und findet einen dankbaren Abnehmer in Pedroso-Bussu, der somit den Anschlusstreffer markieren kann. Danach aber scheinen die Platzherren zu erkennen, dass es noch kritisch für sie werden könnte. Sie legen einen Zahn zu. Hadid bedient Mahmut Yilmaz, dessen Header saust nur um wenige Zentimeter über die Querlatte, dann versucht es der vormalige HSVer selbst. Fast von der Mittelinie aus beginnt er seinen Alleingang, lässt zwei, drei Mann alt aussehen und locht zum Endstand ein. Fast noch das 5:2, doch Hadid kann mit einem Anspiel von "Obi" Karimi nichts Rechtes beginnen.

Die Stadtparkinsassen sollten sich über die Niederlage nicht grämen, schließlich haben acht Hamburg-Ligisten zuvor in Folge schlechter als sie gegen die Krauszianer abgeschnitten. Zwei Treffer sind schon aller Ehren wert. Ihr Trainer, der da meinte: "In der ersten Halbzeit waren wir nicht auf dem Platz, in der zweiten waren wir meiner Meinung nach besser und hätten - mit Glück - den Ausgleich machen können, doch wäre er heute nicht verdient gewesen" steht nun vor der – keinesfalls undankbaren – Aufgabe, seine Elf auf die letzten beiden Spiele (gegen H-R und in Niendorf) vorzubereiten. Diese zwei durchaus lösbaren Aufgaben ermöglichen ihnen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern. Sollte das aber in die Hosen gehen, haben sie selbst Schuld und die Oberligazugehörigkeit auch nicht verdient. Die von der Ochsenzollerstraße aber sollten sich am kommenden Freitag der einleitenden Worte des Schreibers erinnern und versuchen, ihn im Spiel beim SC Concordia nicht ins Unrecht zu setzen.


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