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17.08.2008
Wer zu spät kommt, den bestraft Bergedorf 85 von Andreas Killat




ASV Bergedorf 85 - SC Condor 3:0 (2:0)

ASV Bergedorf 85: Langen – Petterson, Sobczyk, Savelsberg, Ioannou – Nadj, Toksöz (87. Schmer), Martens (63. de la Cuesta), Berwecke – Kunkel (80. Ulusoy), Reincke
SC Condor: Kleinschmidt – Pawletta, Jakubowsky, Rohbaqsh, Griesch – Szyszkowski (73. Winterfeld), Niemann, Schwoy (84. Qasem), Grudzinski – Griese, Koch (54. Vespermann)
Tore: 1:0 Toksöz (1.), 2:0 Ioannou (2.), 3:0 Toksöz (72.)
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Blumenthaler SV): Erste Halbzeit fehlerfrei, in der zweiten Hälfte im Zweifel für Bergedorf. Übersah unter anderem das klare Foul an Grudzinski (64.).
Beste Spieler: Toksöz, Berwecke, Nadj - keiner
Zuschauer: 175

Bergedorfs Co-Trainer Manfred Nitschke brachte es hinterher auf den Punkt: „Ich bin ja auch schon etwas länger als 14 Tage dabei, aber so was habe ich noch nicht erlebt. Wir hatten uns noch nicht mal hingesetzt, da stand es schon 2:0“. Damit könnte der Spielbericht hier auch schon fast enden, denn sehr viel passierte an den Sander Tannen bei hochsommerlichen Temperaturen anschließend wirklich nicht mehr. Anstoß Condor, der Ball wird über die rechte Seite zunächst gut nach vorne getragen, aber abgefangen und lang auf Deran Toksöz gespielt. Zwei schnelle Drehungen, Gegenspieler Yama Rohbaqsh rutscht aus und Toksöz nutzt den Freiraum mit einem schönen Schlenzer in die lange Ecke zur Blitzführung nach gefühlten dreißig Sekunden. Die vom Stadionsprecher eingespielte Musik war noch gar nicht ganz abgeklungen, da tankte sich Matthias Reincke über links durch, bediente Oliver Ioannou in der Mitte und der vollstreckte zum 2:0. Peng, das saß. Totenstille auf der Condor-Bank, genau wie bei der Mannschaft auf dem Feld, wo man bei einigen Spielern den Eindruck hatte, sie seien noch nicht ganz wach, geschweige denn, bei der Sache.

Man konnte meinen, die Elstern wollten nach Meiendorf (4:0), Curslack (5:1) und Pauli (7:1) die gesamte Liga mit einem noch höherem Ergebnis schocken. Aber mit der komfortablen Führung im Rücken und der sengenden Sonne im Gesicht, schaltete die Stolina-Elf spürbar zwei bis drei Gänge zurück. Condor konnte sich etwas sammeln und hätte durch Florian Niemann nach gut einer halben Stunde sogar den Anschluss markieren können, doch anstatt nach Ecke von Söhren Grudzinski den Ball aus drei Metern direkt ins Tor zu befördern, entschied sich Niemann dafür, das Leder zuerst annehmen zu wollen und rutschte dabei - völlig freistehend - aus. Auch nach der Pause gab es nur wenige Chancen, Reincke mit sattem Schuss (58.) und Kunkel per Kopf (70.) scheiterten an Sascha Kleinschmidt. Der sah dann zwei Minuten später allerdings ganz alt aus, als ihm Toksöz einen Freistoß zum 3:0 um die Ohren schoss (72.). Auch, wenn der Ball dabei seinen Weg durch die Mauer fand, weil sich zwei Condoraner wegdrehten, schien der Schuss nicht unhaltbar. Zum Freistoß war es dabei durch ein Revanchefoul von Grudzinski gekommen, der wenige Minuten vorher im Duett mit Dustin Vespermann von der Mittellinie aus aufs Bergedorfer Tor zustürmte und unsanft von den Beinen geholt wurde (64.). Hier hätte es nicht nur nach Meinung von Nitschke, der dies hinterher auf der Pressekonferenz freimütig einräumte, zwingend Freistoß für Condor und mindestens Gelb geben müssen, aber der junge Schiedsrichter Jablonski wollte kein Foul erkannt haben und ließ weiterlaufen. Ohne die schläfrige Anfangsphase wäre für die Oldenfelder heute möglicher Weise sogar ein Punkt drin gewesen, aber am Ende ein hochverdienter Sieg für die Elstern.


Stimmen:

Matthias Bub (Trainer SC Condor):
Ich kann mich relativ kurz fassen: Das Spiel war nach zwei Minuten entschieden. Wir waren leider nicht zu 100% bei der Sache und wenn Du gegen eine Mannschaft wie Bergedorf 85 so schnell hinten liegst, ist es sehr schwer zurück ins Spiel zu kommen. Unterm Strich waren wir nicht giftig und bissig genug, viel zu harmlos und sind den Zweikämpfen aus dem Weg gegangen. Mit dem 0:3 sind wir noch gut bedient.


Frank Stolina (Trainer ASV Bergedorf 85):
Wir sind froh, endlich in der Oberliga Hamburg angekommen zu sein. Unser Ziel waren heute drei Punkte, das haben wir geschafft und insofern bin ich zufrieden. Was das Spiel betrifft, haben wir natürlich noch deutlich Potenzial nach oben. Mit der Leistung nach dem frühen 2:0 kann man nicht zufrieden sein. Wir haben nicht mehr konzentriert nach vorne gespielt und hatten zu viele Ballverluste. Es ist uns zwar gelungen, das Spiel über 90 Minuten zu kontrollieren, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass wir mehr flüssige Aktionen nach vorne gehabt hätten. Im Endeffekt ist das 3:0 in Ordnung. Ein glanzloser Sieg, aber immens wichtig für unsere Mannschaft.


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