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21.09.2008
Sara trifft, anstatt zu meckern von Mirko Schneider



SC VW Billstedt – Meiendorfer SV 0:1 (0:0)

SC V/W Billstedt: Koch – Zwiewka, Bogunovic, Liebermann, Reichenbach – Kreutzer, Mokkadem, Pietkun – Umoru (76. Gerdan), Scholtan (63. Juckel), Carrion Gaona
Meiendorfer SV: Sävke – Kirbach, Weiss, Schaefke ,Güven (82. Chau) – Schumann, Weigel – Sara, Lund, Cetinkaya – Gürel (89. Marx)
Tore: 0:1 Sara (85.)
Schiedsrichter: Schoß (MTV Römstedt) – insgesamt okay, bis er Meiendorf einen klaren Elfmeter versagte. Sein „Glück“, dass sich aus der Szene der Siegtreffer entwickelte
Beste Spieler: Kreutzer, Carrion Gaona – Sara, Schumann
Zuschauer: 265

Wer gerne auf den Sportplatz geht um sich eine leckere Wurst zu essen, sich gut mit seinen Bekannten zu unterhalten oder die Anlage an sich zu bewundern, der war heute am Öjendorfer Weg bestens aufgehoben. Wer allerdings wegen dieses Sports namens „Fußball“ den Nachmittag für die Partie opferte, bekam ein schwaches Oberliga Hamburg-Spiel geboten, welches erst in der zweiten Hälfte ein wenig in Schwung kam. In Halbzeit 1 gab es nämlich außer einer fein heraus gespielten Chance für Meiendorf, die Norman Lund vollkommen freistehend vergab (32.), und einem gefährlichen Fernschuss von Daniel Pietkun auf der anderen Seite (43.) fast nichts zu sehen.

Nun kann man sich natürlich in die Floskel retten, beide Mannschaften seien `taktisch diszipliniert aufgetreten`. Allerdings nutzte vermutlich selbst Taktikfetischisten dieser Umstand nichts, da beide Teams Fehlpass an Fehlpass reihten und kaum klare Struktur in ihre Aktionen bekamen. Hoch, weit und meistens ins Aus oder zum Gegenspieler - so ließen sich die ersten 45 Minuten an. Wenn man von vier verschiedenen Leuten um sich herum bezüglich unterschiedlicher Spielsituationen den Satz „Ist das ein Gebolze!“ hört, dann muss man sagen: treffend eingeordnet.

Nach dem Seitenwechsel ging es erstmal so weiter, doch wie im letzten Heimspiel gegen Bergedorf wurde es nach etwa einer Stunde besser. Allerdings war das keine echte Gemeinsamkeit, denn hier hielt sich die Steigerung doch im überschaubaren Rahmen. Doch zumindest gab es jetzt mal ein paar Torchancen, wobei die Gastgeber viermal hintereinander nach dem selben Muster gefährlich wurden: Freistoß von der halbrechten Position, Dennis Kreutzer gibt den Ball herein, heillose Verwirrung bei den Gästen. Doch Tobias Sävke parierte zweimal glänzend, Matthias Juckel (erst spät eingewechselt, da er das Montagstraining vergessen und somit unentschuldigt gefehlt hatte) köpfte knapp vorbei und Kim Liebermann visierte erst die Unterkante der Latte an, um 5 Sekunden später auf Vorlage von Alexander Bogunovic an die Oberkante derselben Stelle zu köpfen (71.). Die Gäste hatten ihrerseits Möglichkeiten durch Lund und Michael Sara, die allerdings jeweils von Marco Koch gemeistert wurden.

Als man sich so langsam mit einem 0:0 abzufinden begann fiel dann aber doch noch das Tor des Tages. Patrick Schumann wurde nach klugem Pass von Fatih Gürel im Strafraum rüde umgemäht, Schiedsrichter Schoß zeigte aberwitzigerweise an dies sei kein Foul und Sara schaltete am Schnellsten: statt wie seine Kollegen zu protestieren erkämpfte er sich die Kunststoffkugel, zog außen an Liebermann vorbei und donnerte das Ding aus spitzem Winkel hoch in die Maschen. In der hektischen Schlussphase versuchte Billstedt noch einmal alles, doch die Gäste behielten die Nerven und sackten die Punkte ein.

Fazit: Ein Unentschieden wäre aufgrund der Spielanteile und des ausgeglichenen Chancenverhältnisses gerechter gewesen. Doch U19-Kicker Sara zeigte sich abgezockt wie ein alter Hase und schoss seine Mannschaft zum wichtigen Auswärtsdreier.

Stimmen:

Lutz Göttling (Trainer Meiendorfer SV):
Die 3 Punkte sind für unsere Gesamtsituation sehr wichtig. Wir haben den Anschluss nach oben gewahrt. Es war sicher ein glücklicher Sieg, weil er erst kurz vor Schluss zustande kam und Vorwärts Wacker kurz vorher durch Standards zwei, drei gute Möglichkeiten hatte. Ich denke, es war ein hochinteressantes Spiel für die Zuschauer von zwei sehr diszipliniert auftretenden Mannschaften. Sävke hat prima gehalten. Wenn wir in Rückstand gegangen wären, hätten wir den Platz vermutlich nicht als Sieger verlassen.

Alexander Schäfke (Trainer SC V/W Billstedt):
Der Spielverlauf in der ersten Halbzeit war sehr ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit war es dann natürlich ärgerlich für uns aus drei guten Chancen kein Tor zu machen und in der 85. Minute das 0:1 zu kriegen. Zweimal hat Sävke toll gehalten, die Torwart-Leistung von Meiendorf war sehr gut. Ich wäre nach unseren Chancen nicht mal mit einem Punkt zufrieden gewesen. Jetzt bin ich sehr unglücklich. Zu Matthias Juckel ist zu sagen, er hat das Montagstraining verschwitzt. Er kam Dienstag in die Kabine und guckte ganz entsetzt auf den Trainingsplan, der in der Kabine hängt. So funktioniert das natürlich nicht. Er kann froh sein, dass er im Kader war.


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